Beiträge von Floydie+Duran

    Interessantes Thema :-)

    Irgendwo habe ich mal gelesen, dass irgendwelche Wissenschaftler
    in irgendwelchen Studien festgestellt haben, dass

    Wirbeltiere laufen müssen, weil laufen Stress abbaut und Depressionen verhindern kann.

    Und damit ist ganz monotones vor-sich-hinlaufen gemeint,
    eben sinnloses spazieren gehen.

    Ich kann mir gut vorstellen, dass kein Wirbeltier es aushält,
    längere Zeit ohne laufen zu verbringen
    ohne deutliche Verhaltens- und Gemütsveränderungen zu zeigen.

    Jagen würde ich da schon eher als mentale Auslastung ansehen.

    LG
    Chrissi

    Du könntest - statt Dich einfach überraschen zu lassen - noch ein bisschen trainieren.

    Ich würde ihn dem Angst einflössenden Geräusch ganz leise aussetzen,
    während er irgendetwas angenehmes tut.

    Meine Freundin hat das bei ihrer superschreckhaften Hündin trainiert,
    indem sie den ganzen Dezember über immer mal wieder eine
    Geräusch-CD, die sie sich aus gratis-Sound Effects aus dem I-Net zusammengestellt hat,
    eingelegt hat, während die Hündin Leckerlis suchen durfte.

    Bis Silvester hatte sie 'knallen' mit 'Leckerlis auflesen' verknüpft.

    An Silvester, um Mitternacht, bin ich dann mit den vier anwesenden Hunden
    drin geblieben und hab eine halbe Stunde lang Mini Trockenfutter-Kügelchen
    im Wohnzimmer verstreut.

    Die Hunde waren begeistert.

    Zudem könntest Du noch Rescue Remedy verabreichen, aber schon heute anfangen.

    Nur so ein paar Ideen :-)
    Angst vor Knallern kann man fast weg bekommen, wenn man rechtzeitig
    mit der Desensibilisierung anfängt.
    Tut man das nicht, setzt seinen Hund aber einmal im Jahr der vollen Ladung aus,
    ohne dass er darauf irgendwie vorbereitet wurde,
    dann ist es gut möglich, dass die Angst von Mal zu Mal schlimmer wird.

    LG
    Chrissi

    Vielleicht wird´s ja wieder und sie gewöhnt sich dran...

    Meine Eltern haben hier so ein Exemplar.

    Tiger war von den Nachbarn, hat sich dort aber nie richtig wohlgefühlt,
    da die vier kleine Kinder und einen wilden Hund hatten.

    Das war vor 15 Jahren, als Tiger ein Jahr alt war.
    Sie beschloss damals, dass es bei meinen Eltern viel ruhiger und
    angenehmer ist.

    Obwohl meine Mutter sie nie fütterte, war Tiger täglich hier bei meinen Eltern.
    Zum Fressen ging sie unterm Zaun durch nach hause.

    Die Nachbarn zogen dann ein Jahr später nach Wien und nahmen Tiger
    schon ihretwegen nicht mit. Sie ist Freigängerin und hätte den Umzug
    in die Stadt wohl schlecht verkraftet.

    Sie ist jetzt 16, fast 17 Jahre alt und es geht ihr prächtig :-)

    Manchmal muss man eben die Katzen entscheiden lassen...

    LG
    Chrissi

    Zitat


    War sicher schwer deinen Hund abzugeben bzw. ein neues wirklich passendes Zuhause für Ihn zu finden.


    Ja. Aber das war damals eh eine ziemlich mistige Zeit meines Lebens.

    Den Kontakt zu den Leuten zu halten war mein Wunsch,
    und sie haben mir sogar angeboten zu Besuch zu kommen.
    Das habe ich aber abgelehnt, wäre weder für den Lukas noch für mich
    aushaltbar gewesen :|

    Wir hatten sehr sporadisch Kontakt, so alle paar Jahre mal,
    und nur per telefon und email.

    Zitat


    wie entscheidet man sich denn dennoch für nen Hund bei dems nicht "klick macht?

    Ein aufgeblasenes menschliches Ego :lachtot:

    Ich hatte damals den Floyd, der schlichtweg perfekte Hund.

    Und ich war einfach davon überzeugt, dass ich jeden noch so grossen Spinner
    zum Floydi-ismus bekehren kann.

    Aber nöö. Duran ist wie er ist. 'El Loco' eben.
    Ich habe lange gebraucht, um das zu akzeptieren.

    Und zu der Frage von jemand anderem, ob Hundetrainer mit beim Aussuchen
    und der Entscheidung helfen:
    Wir tun das hier, meine 'Geschäfts'-Kollegen und ich.
    Ich finde das sehr wichtig, da man doch einen etwas anderen und oft
    unvernebelten Blick hat, und teilweise auch weiss, auf was man achten sollte.

    LG
    Chrissi

    Ich habe mal einen Scheidungshund abgeben müssen.

    Er war 5 1/2 als wir uns getrennt haben und ich musste in eine Miniwohnung umziehen,
    wo der Hund den ganzen Tag alleine gewesen wäre.

    Das habe ich genau zwei Tage mitgemacht, MIT Gassigeher bezahlen usw.
    Hund und ich waren todunglücklich.
    Ich habe ihn dann in eine private Pflegestelle gegeben, die ich monatlich bezahlte.
    So hatte ich Zeit, ihm eine neue Familie zu suchen.

    Es haben sich viele Leute auf meine Annoncen gemeldet, ich habe allen abgesagt.
    Es war einfach nichts für mich passendes dabei. Ich kannte meinen Dicken,
    und ich wusste, wer mit ihm glücklich würde, und wer ihn nach einem Monat wieder abgeben würde.

    Schlussendlich, nach einem Jahr Suche, habe ich eine supertolle Familie
    für ihn gefunden, wo er auch tatsächlich bis zu seinem Tod 2005 gelebt hat.
    Ich habe sogar noch Fotos von ihm, da ist er schon 13 Jahre alt.

    Was ich damit sagen will: solltest Du einen Hund von privat übernehmen,
    achte bitte darauf, dass es den Leuten wichtig ist, dass der Hund in ein
    gutes Zuhause kommt, und nicht in irgendeins.

    Meine letzten drei Hunde sind von privat übernommen oder aus dem TH.

    Klar hat so ein Hund seine Vergangenheit, manchmal eine unschöne.
    Aber mit Geduld und Training ist alles machbar.
    Ich würde allerdings als Anfänger von zu ängstlichen und auch zu selbstbewussten Hunden absehen.

    Bei mir war es bei zwei meiner drei Hunde ein 'klick' und ich wusste:
    es passt.
    Bei Duran war das nicht so. Ich habe lange überlegt, ob er zu mir passt.
    Er ist jetzt 4 Jahre bei mir und wir haben lange gebraucht, bis wir sowas wie ein Team wurden.
    Ich würde ihn nicht nochmal nehmen, ehrlich :-)

    Ich persönlich werde mich immer auf mein Bauchgefühl und den
    allerersten Gefühlseindruck meinerseits verlassen.

    LG
    Chrissi

    Zitat

    Morrigan: Wie kannst Du nur Deine aggressiven Bestien auf das kleine Würmchen loslassen ?

    Und die Bazillen !!! DIE BAZILLÄÄÄÄÄÄN !!!
    Diese todbringenden kleinen Biester springen sicher von der verseuchten
    Hundenase auf's Babyschnullerchen über !!!
    :schockiert:

    Zitat

    Ich machte mir daraufhin Gedanken, dass die Schwiegereltern ja nicht allein sein sollten am 24. und frgate, ob wir nicht zusammen Kaffeetrinken wollten und ich gegen frühen Abend zu meinen Eltern weitertingele. Reaktion: "Kaffeetrinken am 24.12. wird überschätzt. Da feiern wir halt alle am 25.12 zusammen. Die Schwester kommt ja am 24.12. eh nicht!!!" Danke, war ja nur ein solidarisches Angebot .
    Oder übertreibe ich es ein bisschen? Manchmal weiß ich nicht, ob ich es falsch sehe und es einfach so ist .

    Versuch nicht immer Rücksicht auf die anderen zu nehmen.

    Im Vergleich D / E, den ich ja nun ziehen kann, bekommt man,
    wenn man sich in D einen Hund zulegt, die Rücksichtsverordnung
    gleich im Kaufpreis mit.
    Ich würde das nicht tun. Immer Rücksicht nehmen.
    Ich würde auch nicht still vor mich hinbrummeln, sondern mal klar sagen,
    was ich denke, und was mich stört.

    Als ich hier nach E gezogen bin, hab ich (noch von der deutschen obligatorischen
    Rücksichtsverordnung angeekelt und genervt),
    sofort klargemacht, dass ich ohne meinen Hund nirgends hingehe,
    wo Hunde nicht ausdrücklich verboten sind, und sollten sie das,
    dann werde ich selbstredend entscheiden, ob ich da mitgehe, oder nicht.

    Mich schauten alle ganz entgeistert an. So offensiv kannten sie's nicht.
    Und für meine Schwiegerfamilie, in der viele Kinder, aber keine Hunde
    existieren, war es völlig selbstverständlich, dass die Hunde immer dabei sind.
    Und hier wird auch nicht so viel Tamtam um Babies und Kinder gemacht.
    Die sind halt dabei.
    Babies schlafen in der Kneipe und im Restaurant seelenruhig in ihrem Autositiz.
    (Wer schonmal in einem spanischen Restaurant war, weiss, von was für einem
    Geräuschpegel ich spreche :D ).
    Kleinkinder düsen kreischend durch's Restaurant und werden ab und zu mal
    halbherzig zur Ruhe gerufen.

    Alle sind locker und relaxed.

    Hundi muss halt zuhause oder im Auto oder in SchwiMus Wohnung warten.
    Für den wär's im Restaurant hier eh zu stressig.

    Ich denke, man kann's mit Kindern und Hunden übertreiben.
    Monothematik ist nie schön.
    Die gehören halt dazu, sind ein Teil des Lebens. Mehr aber auch nicht.

    LG
    Chrissi

    Zitat


    Vom korrekt unter Zug galoppierenden Hund über "Jogging mit Hund" in den unterschiedlichsten Varianten (durchhängende Leine oder ganz "bei Fuß")


    Genau :-)
    Hier durften auch alle Hunde mitmachen, auch die, die sowas noch nie im Leben gemacht haben.
    Einer erzählt im Interview dass sein Hund ein Jagdhund ist, jagdlich geführt.
    Er joggt zwar mit ihm, aber sonst ohne Geschirr.
    Und dafür hat er's eigentlich ganz gut hinbekommen.

    Zitat


    Den Vogel hat aber für mich der Schwarzweiße abgeschossen:
    Da hat Herrchen wohl was verwechselt: Zughundesport heißt doch nicht, dass DER HUND GEZOGEN WIRD!!!


    Mami stand am Start :D
    Da wollte er mit Papi nicht einfach so losrennen.

    Zitat


    Wie lang war die Strecke eigentlich? 5 km? oder länger?


    10 km dieses mal.

    Zitat


    Sehr schön fürs Frauenauge:
    Die schlammbespritzte Rückseite eines knackigen männlichen Exemplars. Bitte das nächste Mal Regieanweisung an den Filmer ausgeben, dass der Take bei solchen Aufnahmen bitte etwas länger dauert


    Jawohl

    Was denkst Du denn, warum ich zu solchen Veranstaltungen fahre,
    mir fünf Stunden den Ar*** abfriere und hinterher todmüde
    2 Stunden Heimfahrt in Kauf nehme ?
    Naaaa ???
    :lachtot:

    Zitat


    P.S.
    Ich hab da zwar ne Dame in Blau gesehen, aber die war alles andere als dick ;)


    Rund schon. Schööön rund :D

    Allergien sind in ihrer Entstehung und Entwicklung nicht vorhersehbar.

    Ich bin ein typischer Allergiker und habe als Kind so ziemlich auf alles
    was Fell hat mit Ekzemen und auch Asthma reagiert.
    Dazu kam eine heftige Lebensmittelallergie.

    Mittlerweile kann ich mit allen Felltieren intensiven Kontakt haben
    und reagiere so gut wie nicht mehr.
    Essen kann ich auch alles.

    Mein Freund, der nie Allergien hatte, reagierte dieses Jahr auf unsere
    drei Pflegekatzen mit so heftigem Asthma, dass ich sie vor ihrer Vermittlung
    an die Organisation zurückgeben musste.
    Und dabei hätten wir so gerne eins oder zwei behalten.

    Die Allergie meines Freundes kam auch erst nach Wochen des
    Zusammenlebens mit den Kätzchen.

    Ich kann die TS sehr gut verstehen und kann mir vorstellen,
    dass auch sie unter der Zurückgabe des Welpen sehr leidet.

    Grüssle
    Chrissi