Ich habe mal einen Scheidungshund abgeben müssen.
Er war 5 1/2 als wir uns getrennt haben und ich musste in eine Miniwohnung umziehen,
wo der Hund den ganzen Tag alleine gewesen wäre.
Das habe ich genau zwei Tage mitgemacht, MIT Gassigeher bezahlen usw.
Hund und ich waren todunglücklich.
Ich habe ihn dann in eine private Pflegestelle gegeben, die ich monatlich bezahlte.
So hatte ich Zeit, ihm eine neue Familie zu suchen.
Es haben sich viele Leute auf meine Annoncen gemeldet, ich habe allen abgesagt.
Es war einfach nichts für mich passendes dabei. Ich kannte meinen Dicken,
und ich wusste, wer mit ihm glücklich würde, und wer ihn nach einem Monat wieder abgeben würde.
Schlussendlich, nach einem Jahr Suche, habe ich eine supertolle Familie
für ihn gefunden, wo er auch tatsächlich bis zu seinem Tod 2005 gelebt hat.
Ich habe sogar noch Fotos von ihm, da ist er schon 13 Jahre alt.
Was ich damit sagen will: solltest Du einen Hund von privat übernehmen,
achte bitte darauf, dass es den Leuten wichtig ist, dass der Hund in ein
gutes Zuhause kommt, und nicht in irgendeins.
Meine letzten drei Hunde sind von privat übernommen oder aus dem TH.
Klar hat so ein Hund seine Vergangenheit, manchmal eine unschöne.
Aber mit Geduld und Training ist alles machbar.
Ich würde allerdings als Anfänger von zu ängstlichen und auch zu selbstbewussten Hunden absehen.
Bei mir war es bei zwei meiner drei Hunde ein 'klick' und ich wusste:
es passt.
Bei Duran war das nicht so. Ich habe lange überlegt, ob er zu mir passt.
Er ist jetzt 4 Jahre bei mir und wir haben lange gebraucht, bis wir sowas wie ein Team wurden.
Ich würde ihn nicht nochmal nehmen, ehrlich 
Ich persönlich werde mich immer auf mein Bauchgefühl und den
allerersten Gefühlseindruck meinerseits verlassen.
LG
Chrissi