Maanu hat in einem Recht:
Die Aufklärungsarbeit hier im Land (ich kann nur für Spanien schreiben)
ist etwas stagniert, seit es den spanischen Tierschützern klar geworden ist,
dass es oft einfacher ist die Hunde in Lieferwagen zu packen und gen Norden zu verfrachten.
Schade eigentlich, der Trend geht ein bisschen in die falsche Richtung.
Aber Aufklärungsarbeit wird viel betrieben, auch Gesetze und deren Durschsetzung werden besser,
und selbst in den öffentlichen Perreras werden die Zustände teilweise verbessert.
Zumindest hier in Madrid.
Und hier haben sich mir ein klein bisschen die Häärchen zu Berge gestellt (nicht böse nehmen, mollrops :D)
Zitat
Von einem Land, in dem man in Arenen bestialisch Stieren vor einem grossen Publikum (dass grössten Teils aus Touristen besteht) unsägliche Schmerzen zufügt, um sie am Ende abzustechen, - was willst Du da vom Tierschutz erwarten ?
Grössten Teils Touristen.
Das glaube ich nicht.
80% der Spanier, die ich kenne, sind Pro-Stierkampf.
Das ist eine so tief verwurzelte Tradition, dass es schwer sein wird die auszumerzen.
Das wäre in etwa so, wie in Deutschland die Weihnachtsmärkte abzuschaffen.
Ich weiss, der Vergleich hinkt, aber traditionsmässig ist das in etwa gleichzustellen.
Ein Spanier sagte mir mal: was machen wir denn dann mit all den
Toros Bravos, die wir hier züchten ?
Da würde eine komplette Nutzvieh-Rasse aussterben...
Zitat
In Spanien und in anderen südlichen Ländern gilt leider immer noch: Nur ein toter Hund ist ein guter Hund.
Möglich, dass das in anderen Ländern so ist.
In Spanien aber nicht. Absolut nicht.
Selbst die Menschen, die Hunde nicht unter optimalen Bedingungen halten, haben Achtung vor ihnen.
Misshandlungen aussen vor gelassen, das ist aber auch nicht die Regel.
Die Mentalität ist anders. So wie in Deutschland vor 50 Jahren auch.
Grüsse ausm Süden 
Chrissi