Ich hatte hier vor ca. einem halben Jahr einen fast identischen Fall.
(Es waren weniger Kinder im Haus. Handelte sich nur um Mutter und zwei Töchter).
Die Prognose ist oft schlecht in solchen Fällen,
weil der Teil der Familie, der gegen den HT ist, meist nicht oder nur
halbherzig mitarbeitet, und das auch nur, solange der HT nach hause kommt.
Danach fällt alles wieder in's alte Schema.
Wichtig wäre hier zu wissen, WARUM Deine Mutter gegen den HT ist.
Wenn sie befürchtet, dass dadurch ihre eigenen Fehler aufgezeigt werden,
und klar wird, dass sie sich ändern muss, damit der Hund sich ändern kann,
dann ist die Prognose relativ schlecht.
Ich habe aber schon oft erlebt (im o.G. Fall war es so), dass die Mutter einfach
Angst vor einem HT hat, weil man sich diese Menschen oft noch mit
Stachelhalsband und e-Halsband vorstellt.
Diese Menschen wollen ihren Hund einfach nicht leiden sehen,
und sind davon überzeugt, dass Hundi unter Schmerzen lernen muss.
In diesem Falle ist die Prognose sehr gut.
Im ersten Falle fange ich gar nicht erst mit irgendwelchen sinnlosen Stunden an,
sondern verweise direkt an den TA mit Fachgebiet Verhaltenstherapie.
Das ist meistens eine Autorität, die auch zu den resistenten Mitbürgern durchdringt. 
Im zweiten Falle fange ich mit einem langen Gespräch mit allen Familienmitgliedern an,
in dem ich klarstelle, dass die Mitarbeit aller wichtig ist,
um dem Hund das Leben zu retten.
Dann mache ich eine gaaaaanz einfache Übung mit dem Hund,
wie z.B. 'komm', oder 'sitz'.
Alles mit leiser Stimme und Leckerli.
Dadurch überzeuge auch die Zweifler davon,
dass ich dem Hund nicht an den Kragen will,
und hab somit den Fuss in der Tür.
Der Rest ist einfach. Und klappt auch meistens ganz gut,
solange alle mitarbeiten und allen bewusst ist, dass sie den Rest des
Hundelebens weiterarbeiten müssen.
Diese beiden Beispiele sind Idealfälle.
Die gibt's aber nicht so oft, leider.
Ich würde Deine Mutter nicht überrumpeln mit einem HT,
der auch noch 'versteckt' in's Haus kommt.
Sowas würde ich als HT nicht mitmachen.
Sie würde dann eventuell abblocken, denke ich.
Ich würde sie überzeugen, indem Ihr die Kosten übernehmt,
somit entscheidet, dass der HT in's Haus kommt,
und Eure Mutter erst mal nur zusehen lasst.
Sie soll selber entscheiden, wann und wie weit sie sich einbringt.
Wenn der HT gut ist (lass Dich hier im Forum beraten !!),
dann überzeugt er sie. Ganz sicher.
LG
Chrissi