Beiträge von Floydie+Duran

    Zitat

    bei akut vorhandenen dominanzproblemen zwischen z.B. hund und anderen familienmitgliedern, ist es wichtig, dass der hund so lange ignoriert wird bis man die anderen familienmitglieder begrüsst hat.
    wenn man selbst akut dominanzprobleme mit dem hund hat, gehört zur ersten lektion sowieso das ignorieren des hundes wenn er aktiv etwas einfordert (z.B. aufmerksamkeit) - auch bei der begrüssung.

    Witzige Theorie :D

    Ich lass mich gerne begrüssen, erwidere das aber nicht genauso.
    Ich bin ein ruhiger Mensch ohne plötzliche emotionale Ausbrüche,
    und meine Hunde finden das ok.
    Ein freundliches 'Hallo Ihr beiden' reicht meistens aus.

    Ich habe nur schon oft gesehen, dass Hunde durch zu emotionale
    Ausbrüche des Halters bei der Begrüssung leicht in Hysterie verfallen,
    und das würde ich zum Wohl des Hundes versuchen zu vermeiden.

    LG
    Chrissi

    Habt Ihr keinen Schiessplatz in der Nähe ?

    Ich gehe täglich in einem Wald spazieren, der an einen Schiessclub grenzt.
    Bei uns ist Angst vor Schüssen auch bei Pflegehunden nach ein paar Tagen
    kein Thema mehr.

    Man geht dort spazieren und nähert sich den (kontinuierlichen) Schussgeräuschen langsam.

    Das kontinuierliche hilft dabei sehr, das erschreckt nicht so wie ein plötzlicher Schuss in der Stille.

    LG
    Chrissi

    Ich hab mal eine Bekannte ausgequetscht, gerade eben auf dem Spaziergang.
    Sie hatte 20 Jahre ein Pferd, das leider vor ein paar Monaten gestorben ist.
    (Schuld des Stallbesitzers :| )
    Sie kennt sich sehr gut aus und ist eine der wenigen,
    die hier in Spanien mit Pferden nett umgehen.

    Da sie sich momentan nach einer Stute umschaut,
    konnte sie mir über ein paar Gestüte was sagen.

    Sie meinte aber auch: unbedingt selber hinfahren und kritisch anschauen!
    Pferde bekommen hier als Erziehungsmassnahme anscheinend eine Trense,
    die am Nasenriemen an der Innenseite Nägel hat....
    :/

    Diese hier hat sie mir zum näher anschauen empfohlen:

    http://www.yeguadacenturion.com
    http://www.caballoscardenas.com/
    http://www.yeguadasusaeta.com/


    LG Chrissi

    Selbst wenn der Züchter bekannt ist,
    heisst das noch lange nicht, dass er sanft ausbildet.

    Ich persönlich hab hier noch niemanden sanft ausbilden sehen,
    oder gesehen, dass jemand auf die Bedürfnisse des Pferdes Rücksicht nimmt.

    Pferde sind hier noch meist Statussymbole.

    Und selbst wenn Du sehr gut Spanisch sprichst,
    musst Du zusätzlich noch mit dem in der Pferdeszene vorherrschenden
    spanischen Machismo klarkommen und nicht dagegen ankämpfen.
    Spanische Männer kommen ganz schlecht mit Frauen klar,
    die sich auf 'ihren' Gebieten besser auskennen wollen.

    Und das ist leider eine sehr deutsche weibliche Eigenschaft :ops:
    Ich eck da auch oft - sogar nach sieben Jahren - noch an.

    Und beim Auto- oder Pferdekauf könnte sich das auf Qualität
    oder Preis eventuell negativ auswirken.

    Ich würd's mir überlegen... und eher in Deutschland schauen.

    LG
    Chrissi

    Kann ich leider nicht allzu viel dazu schreiben,
    ich würde aber NIEMALS ein Pferd kaufen,
    das ich vorher nicht kennengelernt habe.

    Wenn ich so sehe, wie die Pferde hier ausgebildet
    und teilweise geritten werden, sträuben sich mir die Haare.

    Ich würde da schon seeehr genau den Stall,
    den Bereiter und die Zucht anschauen.

    LG
    Chrissi

    Hier ist es nicht schwül, aber 35 Grad haben wir auch.

    Wir gehen morgens früh zwei Stunden in den Wald,
    danach hab ich noch eine Stunde, in der mir Duran helfen muss,
    und um 14h kommen wir heim.

    Danach bleiben die zwei bis 21h drinnen und liegen da,
    wo's am kühlsten ist.
    Omi unterm Bett und Duran in der Küche.

    So kriegen wir den Sommer ganz gut rum,
    und im September wird's ja dann auch schon kühler.

    LG
    Chrissi

    Huhu Fusselflitz :-)

    Da Bibi sich ja schon um das Rechtliche kümmert,
    möchte ich zu Deinen anderen Fragen noch was sagen.

    Du hast da ganz tolle Arbeit geleistet und eigentlich total richtig reagiert
    auf die Signale des Hundes.
    Intuition, nehme ich an.

    So wie Du den Hund beschreibst, ist Ira eine eher unsichere Hündin,
    diese Unsicherheit zeigt sie durch Bellen und Scheinangriffe in Situationen,
    die sie alleine nicht zu managen weiss (Du an der Mülltonne, im Hof, etc.).

    Zu Anfang hast Du sicherlich auch noch verschreckt und mit hektischen Bewegungen reagiert,
    was ihre Unsicherheit eher noch verstärkte.

    Sie möchte eigentlich keine Konflikte, Hunde sind eher harmoniebedürftig,
    sie wusste bisher aber nicht, wie sie Dir das klarmachen könnte,
    ausserdem war sie sich nicht sicher, ob Du 'gefährlich' bist oder nicht.

    Als Du dann mit Würstchen und langsameren Bewegungen anfingst,
    konnte sie Dich besser einschätzen.
    Langsame Bewegungen sind in der Hundesprache Beschwichtigungssignale.

    Die wendet sie bei Dir nun auch an, da sie Deine Unsicherheit spürt und merkt,
    dass sie Dich dadurch beruhigen kann.

    Ihr seid auf dem besten Wege so.
    Lass Dir und ihr Zeit und erwarte von ihr noch keine Freudenausbrüche,
    die solltest Du ihr gegenüber auch lassen.
    Bewegt Euch beide noch eine Weile langsam,
    geniesst Deine Streicheleinheiten mit Respekt vor der Individualdistanz des anderen.

    Ich möchte Dir gerne das Buch 'Calming Signals' von Turid Rugaas dazu empfehlen.

    LG
    Chrissi

    Paar Bilda ...

    Dankeschön für's schubsen :gut:

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