Beiträge von Floydie+Duran

    Huhu !

    Ich würde auch noch gerne meinen Senf dazugeben :-)

    Ich bin auch Outdoorfreak und gehe sehr oft in die Berge wandern.
    Und habe seit einem Jahr meinen ersten kleinen Hund.

    Woran ich niemals gedacht hätte, bevor ich sie bekam ist, dass so ein kleiner Hund
    mit seinen kleinen Pfoten gar nicht überall mit hin kommt.
    Mit meinem grossen haben wir nie Probleme,
    aber die kleine bleibt mit ihren Pfötchen schon mal eher in Spalten hängen
    oder kommt Wege mit grossen Steinstufen nicht alleine hoch.

    Da muss sie bei mir immer in den Rucksack, und 5 Kilo merkt man dann nach einer Zeit schon.

    Ich wollte das nur als Denkanstoss geben,
    ansonsten sind kleine Hunde seeehr schnuffig und pflegeleicht.

    LG
    Chrissi

    Ich finde schnüffeln extremst wichtig auf dem Spaziergang.
    Ohne Leine oder mit. Ich nehme mir immer die Zeit auf meine Hunde zu warten.

    Dadurch habe ich bei Duran schon eine ziemliche Stressreduzierung geschafft.

    Hier in der Stadt kann man die Hunde nicht immer frei laufen lassen.
    Wir versuchen daher, relaxte Schnüffelspaziergänge zu propagieren,
    damit der Hund seine olfatorische Welt erkunden kann.
    Das macht genauso müde wie eine Stunde im Park toben.
    Und es stresst weniger.

    Eine Freundin aus dem Baskenland hat das mal ganz toll in einem Video dargestellt.
    (Die ersten beiden Szenen zeigen, wie es nicht sein sollte).
    http://www.youtube.com/user/Cristinhah#p/u/5/UsXnK_UVKSw

    LG
    Chrissi

    Ich würde hier ein wenig Differenzieren in den Ratschlägen.

    Da Dein Hund aus Griechenland kommt, kann er wahrscheinlich noch keine
    'Kommandos' und hat auch mit der menschlichen Körpersprache noch ein wenig Probleme.
    Zudem ist es möglich, dass sie misshandelt wurde und somit den Menschen misstraut.

    Das ist hier in Spanien sehr oft auch so.

    Ich habe gute Erfolge erzielt mit erstmal den Hund mitleben lassen,
    ihn seine Umgebung (nicht nur die Wohnung, auch Strasse, Park) erkunden lassen
    und rausfinden lassen, wie das bei Euch so alles täglich abläuft.

    Damit sind die meisten südländischen Hunde ersmal so zwei Wochen beschäftigt.

    In dieser Zeit würde ich noch kein Training beginnen, sondern lediglich die Hausregeln freundlich erklären.
    (ob sie auf's Sofa oder in's Bett darf, oder nicht, wann und was sie fressen soll oder darf, wie Du die Spaziergänge gerne hättest, ob sie an der Leine ziehen soll, oder nicht :D )

    Zuviel Zuwendung (vor allem aktive) Deinerseits ist in dieser Zeit eher kontraproduktiv,
    da diese Hunde das meist nicht kennen und es ihnen eher suspekt ist.

    Nach einer gewissen Eingewöhnungszeit kannst Du dann mit leichten Aufgaben anfangen.
    Sitz und Platz sind für mich da eher nebensächlich.
    Viel wichtiger finde ich ein Abrufsignal, das seeeehr positiv aufgebaut wird
    und kleine Suchspiele oder andere Aufgaben zuhause, die das Selbstwertgefühl des Hundes etwas anheben.

    Und dann natürlich eine gute Hundeschule, wo ihr beiden Spass miteinander haben könnt.

    Den fixierenden Blick hatte ich gerade bei der Hündin eines Kunden.
    Ganz 'frisch' aus dem TH adoptiert, eine Podenco Hündin.
    Mich irritierte das ziemlich die ersten Tage.
    Aber mit der nötigen Ruhe und Gelassenheit und einem sehr leichten und
    machbaren Trainingsprogramm war der nach ein paar Tagen verschwunden.

    LG
    Chrissi