Beiträge von SheltiePower

    Bei uns im Verein war dies früher erlaubt gewesen, läufige Hündinnen mit zum Training zu nehmen.

    Dann kamen so Aussagen, wie da oben. Überwiegend von Rüdenhaltern, die ihre Ruhe beim Training haben wollten. Wurde auch so durchgesetzt, und als ich damals mit meinem ersten Sheltie angefangen habe, mußten wir 6 Wochen insgesamt pausieren, und das, obwohl wir eigentlich auch nur Training machen wollten und ebenfalls Beiträge zahlen, wie alle anderen auch.

    Ich muß gestehen, daß ich das damals nie verstanden habe! Den Rüden wurde quasi beigebracht, daß es sowas nicht gibt, bis sie in ihrem Sport in der höchsten Klasse gestartet sind, und spätestens dort dann doch wieder mit diesen Gerüchen direkt vor der Nase ausgesetzt wurden, mit dem Unterschied, daß sie nun "normal funktionieren" sollten.

    Diese Regel wurde bei meinem zweiten Sheltie wieder gekappt, und sie dürfen wieder am Training teilnehmen.

    Jetzt lernen die Rüden halt viel früher damit irgendwie umzugehen. Und verkehrt ist es nicht :ka:

    Wir nehmen soweit Rücksicht, daß die Hündinnen mit Höschen auf dem Platz sind, und nur in den Stehtagen besser doch zu Hause bleiben. Statt 6 Wochen fehlen sie halt nur wenige Tage im Jahr!

    Das ist fairer!

    Ich hoffe, es kommt jetzt nicht falsch rüber,

    denn ich meine es wirklich nicht provokant, oder gar gemein,

    aber

    um bestimmte vorher ja festgelegte Trainingsinhalte zu üben. Und dass in diesem Kurs nun "plötzlich" eine Ablenkung existent ist,

    das ist doch genau das, was man auch im normalen Alltag hat, bzw. tagtäglich so plöztlich erleben kann. :???: :ka:

    Also praktisch das Leben.


    Wenn aber die Meinung hier ist, dass die meisten Rüden unter dieser Ablenkung normal arbeiten würden

    Nun ja, sagen wir mal so, von nichts kann auch nichts kommen ;)

    Das meine ich nicht mit erhobenen Zeigefinger, oder als ätschi-bätsch.

    Ich habe auch schon ein paar Rüden beobachten dürfen, während des Trainingsstunden.

    Vom Junghundealter an, bis eben als erwachsener Hund.

    Natürlich ist "das erste Mal" immer etwas aufregender - vor allem, wenn es total ungewohnt ist.

    Darum finde ich es gut, daß geraden den ganz jungen Rüden, quasi noch im Teenageralter, das schon "gezeigt", bzw. "erklärt" wird.

    Diese Chance kann man nutzen. Und ich finde es immer wieder spannend zu sehen, wie sie dabei lernen.


    Natürlich gibt es auch diese berühmten Ausnahmen.

    Dein Hund klingt nicht danach, als ob er in dieser Hinsicht zu den Ausnahmen gehören würde.

    Irgendwann als er erwachsen wurde, hat es ihn dann zu sehr gestresst in fremden Umgebungen und unter fremden Hunden zu sein.

    Hm,

    das ist jetzt schon das zweite Mal, daß so was in dieser Richtung schreibst.

    Kann es sein, daß nicht die läufige Hündin "Schuld" am Ganzen ist, sondern generell diese Umgebung und fremde Hunde, und somit auch das Training in ihr?

    Möglich, daß Du das mit dem "großen Bogen" (von Dir selbst angesprochen!) es doch etwas anders meinst, als die anderen Hundehalter?


    ICH rede nicht von einem großen Umweg laufen!

    Nö, das erwarte ich von niemanden!

    Nur Bonnie ist mein Thema, andere Halter und deren Hunde nicht - zumindest sollten es eigentlich sein.

    An der schmalen Straße verstehe ich unter "einen Bogen laufen" ich gehe an einer Seite entlang, und Bonnie befindet sich neben mir, an der abgewandten Seite vom anderen Halter, der ebenfalls an der Seite. nur eben die gegenüberliegende, entlang geht, und seinen Hund neben sich, von uns abgewandter Seite, hält.

    Kein Thema!

    Diejenigen, die keinen Bogen laufen, sind diejenigen, die selbst mittig laufen, ihren Hund weiterhin frei herumwuseln lassen, das noch lustig finden, oder die andere Straßenseite nutzen und ihren Hund an der Flex trotzdem noch an uns heranlassen.

    Oder, auch sehr beliebt, man geht fast korrekt vorbei, um dann hinterrücks schnell noch den Hund zu Bonnie laufen zu lassen.

    "eine Grenze setzt"

    Nun ja,

    das sieht ja bei jedem Hund, und zwar egal welcher Rasse, immer anders aus! Ist immer vom Hundecharakter abhängig, egal, ob Pudel, Golden, Staffs, Huskies, oder was auch immer.

    Die Souveränen sind von Außen betrachtet eher ruhiger, bedachter, da reicht oft ein Blick, und er andere Hund kuscht.

    Dann gibt es diese Halbstarken, die meinen, es geht nur über Körperkraft, das wirkt hibberliger, wilder, und das läßt sich nicht jeder Hund gefallen! Diejenigen, die lieber keinen Streß haben wollen, weichen, aber andere sagen sich "Höh?! Der macht auf dicke Hose, dann zeige ich dem mal, wo der Hammer hängt!"

    Die Hunde, die wirklich unsicher sind, wirken für die Außenstehenden erst recht wie "Aggressoren", weil die ja so wild kläffen und oft dabei noch in die Leine springen. Da manch ein aggressiver Hund genau das gleiche Bild abgibt, ist es nicht verwunderlich.

    als wenn das ein 15-Kilo-Hund tut, bei dem ich mich drauf verlassen kann, dass er a) wahrscheinlicher gehalten wird

    Unterschätze das lieber nicht. Ich habe sogar gesehen, wie ein 10 kg Hund es geschafft hat, daß der Halter "geflogen" und dabei auf die Nase gefallen ist.

    Ich mache um einen pöbelnden Schäferhund auch einen größeren Bogen als um einen pöbelnden Sheltie

    Hm,

    also die Bonnie würde das doof finden, daß der Schäferhund mehr Raum bekommt, und sie trotzdem es erdulden muß, daß der andere Hund in ihrer Nähe ist :ka:


    Machen wir uns nichts vor!

    Wir wissen nicht, was genau in Österreich passiert ist, und wir werden es auch nie erfahren! Denn die einzige Person, die diese komplette Sache noch hätte richtig stellen, oder zumindes von ihrem Standpunkt aus darlegen könnte, ist ja leider auf grausame Art und Weise ums Leben gekommen.

    Wichtig wäre tatsächlich, eher dafür zu sorgen, daß diese Frau wirklich nicht mehr weitere Hunde dieser Rasse halten kann. Denn da hat sie schon bewiesen, daß sie nicht geeignet ist dafür. Und ganz besonders hat sie die Rudeldynamik unterschätzt!

    Aber jetzt zu spekulieren, was in ihrem Leben, in ihrer Ausbildung, zusammen mit ihren Trainern und eventuell sogar mit dem angedachten Sport "schief" gelaufen ist, das bringt einfach nichts. :ka:


    Ich kenne überhaupt kein Tier, das von Natur aus ein Arschloch ist.

    Na ja, wie man das am Ende betiteln will, ist mal Auslegungssache.

    Aber auch bei den Tieren gibt es verschiedene Charakterzügen. Da gibt es diejenigen, die sensibler sind, andere sind eher draufgängerisch, manche suchen bewußt Ärger, und .......

    Also ja, es kann auch unter Hunden welche geben, die man im direkten Vergleich zu anderen Rassevertreter eher als "Arschlöcher" bezeichnen könnte. Und, wie Du schon richtig sagst, man muß sich selbst den richtigen Hund, und auch die richtige Rasse aussuchen, die einem mehr liegt, und somit auch besser paßt.

    Hat man dann so einen "Arschloch", dann gilt hierbei eben eine leicht andere Erziehung, als der "Treudoofe", der gleichen Rasse ;)

    Interessant herbei finde ich, daß nichts zu Anschaffung einer Rasse steht, wie es für Personen aussehen könnte, die bereits mal mit dem Gesetz (generell - oder halt auch nur schlimmen Beißvorfall durch den Hund) in Konflikt geraten sind.

    Oder steht dies an anderer Stelle was genauer zum Thema?

    Hier in NRW muß ich ein Führungszeugnis von der Polizei vorlegen, bevor ich mir "so eine Rasse" anschaffen darf. Spielt keine Rolle, daß ich die dazugehörige Sachkunde bereits habe. Habe ich "keine weiße Weste", darf ich mir diese Rassen auf der Liste nicht anschaffen, basta!