Beiträge von Osiris

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    Ich habe mich regelmäßig um sie gekümmert aber der Tip der verkäuferin war, das Haus erstmal 6-8 Wochen für die eingewöhnung stehen zu lassen!
    Von den Kindern hat sich KEINES auch nur einmal blicken lassen! Sie waren alle im Haus drin! Die anderen beiden sind mittlerweile sogar schon handzahm etc. Natürlich habe ich jetzt (soweit man schon erkennen kann)
    männchen und weibchen getrennt! Hab extra noch ein zweites terrarium gekauft! Ja, sie werden wahrscheinlich hier bleiben!

    Wenn die Babys also schon 4 Wochen alt sind, trenn die SOFORT (aber wirklich sofort!) nach Geschlechtern. Sonst hast Du gleich X weitere Würfe.

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    Hallo Billchen,
    fälschlicherweise meine ich, dass ich sie besser beschützen kann, wenn sie an der Leine ist.
    Ich weiß, dass ist meine persönliche Angst, aber ich brauche wirklich jemanden, der mich darin bestärkt, dass sie das selber und ohne Leine am besten hinkriegt. Ich denke, der Ponyhofhund macht keine Probleme.
    Ich sollte meiner Hündin wirklich mehr vertrauen.
    Danke dir !

    Wenn ich lese, dass Du da ziemlich Mores hast, dann kommt mir der Gedanke, dass sich Deine Unsicherheit auf Deinen Hund überträgt und sich, ohne dass Du an Dir arbeitest, nichts verändern wird.

    Als ich Frau Schmitt mit 11 Monaten bekommen habe, eine Mikrobe von 5 kg, da ging es mir ähnlich.
    Vorher hatte ich deutlich größere Hunde, teilweise welche mit 35 kg.
    Als ich sie das erstemal von der Leine abgemacht habe und gleich ein Rudel mittelgroße Hunde angerannt kam, da habe ich mir innerlich fast in die Hose gemacht.
    Aber ich weiss ja, dass es ein fataler Fehler ist, diese Angst rauszulassen. Ich hab also die Zähne zusammengebissen, ein Pokerface gemacht und bin locker lässig stehengeblieben und habe abgewartet was passiert.
    Und - nichts ist passiert. Natürlich nichts.
    Frau Schmitt läuft seitdem auf den Gassistrecken immer frei, mit zunehmender Erziehung immer öfter auch im Alltag. Manchmal hat sie Angst vor anderen Hunden und entzieht sich, schnappt auch mal, wenn es ihr zu viel wird, dann gehe ich einfach weiter und schicke diese Hunde weg, falls sie uns nachlaufen. Frau Schmitt hatte noch nie eine Prügelei, auch gescheiterte Kontaktaufnahmen laufen völlig friedlich ab.
    Du hast schon recht erkannt, dass Vertrauen zum Hund zu haben (und Sicherheit zu vermitteln) ausschlaggebend für die Lösung dieses Problems ist.

    Hunde, die nicht agressiv sind, sondern nur ablehnend, werden i.d.R. von gut sozialisierten Artgenossen auch in Ruhe gelassen, ihre Signale (auch wenn sie gelegentlich für Menschen etwas "gewalttätig" aussehen) erkannt und richtig gedeutet.

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    Wenn sie weiter niest würde ich in die Klinik fahren und eben ein bisschen Wartezeit einrechnen.
    Ich will dir keine Angst machen, aber ich habe mal gelesen das die Grannen tiefer "wandern".

    So ist es.
    Eine meiner früheren Hündinnen hatte eine ganz weit nach oben gewanderte eingewachsene Granne, die mussten wir drin lassen. Anfangs dachten wir, der Hund wäre nur etwas erkältet, aber dann nach intensivem Suchen, weil das Niesen nicht wegging, wurde das Ding entdeckt. Wie die TA sagte, zu spät, so weit oben könnte man die nicht mehr rausholen.
    Die Hündin hat das imho nicht so sehr gestört. Ich weiss aber nicht, ob das immer so ist.
    Das ist auch schon ein paar Jahre her, vielleicht hat sich ja was getan, dass man das heutzutage doch noch rausholen kann.

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    Was ist denn "ein Stück"?

    Wir benutzen keine...

    Das würde ich auch gern wissen.
    Wir fahren nämlich auch morgens mit dem Rad und die Hälfte der Strecke ist asphaltiert (durch die Felder, der Hund läuft frei). Wir benutzen keine Booties.

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    Wie ist das denn mit Kotproben? Müssen die superfrisch sein? Bambule macht näml. sehr unregelmäßig Häufchen ( bei Paula reicht es, wenn ich sage: Geh Pipi machen ).
    ...

    Wenn Du nur von heute eine Kotprobe mitnimmst, wird das nicht reichen. Um Würmer sicher nachweisen zu können, muss die Kotprobe von drei aufeinanderfolgenden Tagen sein.
    Naja, wenn in der Probe morgen Würmer nachgewiesen werden, dann ist ja alles "ok" (was den Nachweis betrifft), wenn nicht, solltest Du am Montag nochmal hingehen und eine 3-Tage-Probe abgeben.
    Oder gleich entwúrmen, quasi nur auf Verdacht. :/

    Nach velen Hunden mit "normalen" Namen wollten wie diesmal was lustiges. Meiner Tochter (die in einer Werbeagentur arbeitet) ist dann der Name "Frau Schmitt" eingefallen. Und schon hieß die Hündin mit dem langweilig-kitschigen Namen "Sissi" eben "Frau Schmitt".
    Einen Vornamen gibt's auch (falls einer fragt und das passiert auf der Straße häufig) nämlich "Gisela". :D

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    Ich denke, dass da das Internet einfach andere Möglichkeiten erschließt und somit die Vermittlung auch aus dem Ausland ermöglicht. Viele Leute bekommen in deutschen Tierheimen z.B. keine Hunde und finden dann ihr Puzzlestück im ausländischen Tierschutz. Ich glaube nicht, dass das was mit "in" zu tun hat, sondern einfach eine erweiterte Möglichkeit ist, an seinen Wunschhund zu kommen, die aber eben durch das Internet immer bekannter wird.

    Du hast "erfolgreiches Marketing" gut beschrieben. ;)

    Nein, im Ernst, sieh doch dieses "in" von mir einfach mal wertfrei.
    Es ist nun mal so, dass Auslandsmixe mittlerweile einen großen Teil der Mixe ausmachen. Woran das letztendlich liegt, mag ich nicht beurteilen.
    Wenn aber "die erweiterte Möglichkeit an seinen Wunschhund zu kommen" der Grund wäre (was ich so auch gar nicht bestreiten würde), dann würde das meine These "Modehund" imho nur erhärten.
    Noch vor 15/20 Jahren hätte ich, wenn ich einen Vizla toll gefunden hätte, gar nicht gewusst, wo ich den herbekommen soll. Das gleiche bei z.B. Weimaranern. Und auch Labradore gab es damals nur selten, ganz zu schweigen von RRs. Das waren Hunde, die kannte der Normalo-Hundehalter nur von Bildern. Heute begegnem einem diese Hunde fast an jeder Ecke.
    Da ist es durchs Internet auch sehr viel einfacher geworden einen Züchter zu finden, was die Nachfrage und damit auch die Verfügbarkeit enorm gesteigert hat. Insofern eine erweiterte Möglichkeit, zum Wunschhund zu kommen...
    So ist es auch bei Auslandsmixen. Da gabs auch nur einige wenige, die vorwiegend als Urlaubsmitbringsel ins Land kamen.
    Also sind Auslandsmixe durchaus "Modehunde".

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    Aber ich will hier nicht so viel OT einbauen, sry ;)

    So OT finde ich das gar nicht.

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    Auslandmixe sind meiner Meinung nach Mixe wie alle anderen auch und passen nicht in die Kategorie "Golden Retriever" und "JRT" sondern in die Kategorie "Tierheimhund" "Hund vom Züchter", etc.

    Inlandmixe sind hier auch total in, vor allem aus dem Tierheim :D

    Bin da eben nur drüber gestolpert ;)

    Da bin ich anderer Meinung.
    Auslandsmixe sind "in". Es ist modern, einen Hund aus der Tötung zu retten. So traurig das klingt.

    Die Sachlage ist ganz einfach: Keine schriftliche Erlaubnis, kein Hund.

    Und selbst wenn es eine schriftliche Erlaubnis gibt, kann das auch in die Hose gehen.
    Mein Ex-Vermieter hat uns unseren alten Hunde schriftlich genehmigt (nur keine neuen Hunde mehr) und dann hat sich herausgestellt, dass im Haus laut Eigentümerbeschluss (Eigentumswohnungen) keine Hunde gestattet sind. Bis zum Tod unserer Hunde hatten wir Riesenzirkus im Haus mit den (Eigentümer-) Nachbarn.
    Allerdings konnten sie uns nicht zwingen die Hunde abzugeben. Ein entspanntes Wohnen war das aber nicht.