Beiträge von Osiris

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    ...
    Am besten aber noch mal mit einem Tierarzt reden, denn bei den rund 1500 Funktionen der Leber kommt es auch immer darauf an, wo der Schaden ist und wie schwer er ist. Eine Diät die in einem noch relativ schwachen Stadium schon zu strikt ist, ist auch nicht gesund.

    Deshalb liefert vet-concept bsp. das entsprechende Diät-Futter auch nur mit einer schriftlichen Empfehlung des behandelnden Tierarztes direkt nach hause.

    Im Leben würde ich nicht bei Leuten übernachten, bei denen mein Hund im Keller schlafen muss.
    Schwiegereltern oder nicht. Ich habe schließlich meinen Mann geheiratet, nicht seine Eltern.

    Und sowenig man mit diesen Leuten reden kann, sowenig liesse ich da mit mir reden.

    Da gäb's bei mir gar keine Diskussion. Auf solche Leute könnte ich sehr gut verzichten.

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    Ich habe beschrieben, wie ich das Problem bei meinem Hund gelöst habe.

    Ignorieren des Fiepens hatte -wie gesagt- bei meinem Hund nichts gebracht. Und ich hatte es über Monate hinweg "ignoriert".

    Ich bin dankbar um jeden Hinweis und denke über jede Antwort nach, da sei Dir sicher. :smile:
    Jeder Hinweis hilft mir, mein Handeln umfassender zu überdenken, zu betrachten und ggf. zu verändern. Dafür bin ich allen Postern hier im Thread wirklich sehr dankbar!

    Naja, bei meiner vorhergehenden Hündin, von außerordentlicher Intelligenz und einem ganz eigenen Kopf, habe ich da einiges verbockt, weil ich auf viele viele Kleinigkeiten nicht geachtet habe. Die ist mir gewaltig auf dem Kopf herumgetanzt und hat mich oft genug zum Larry gemacht. Die hätte man mit einem Panzer überfahren können, das hätte bei ihr nicht den gringsten Kratzer an der Seele hinterlassen.
    (Allerdings war sie auch überaus sozialkompetent und hat sich geradezu rührend um meinen zweiten angstagressiven Panik-Hund gekümmert (der eigentlich nicht das geringste mit ihr zu tun haben wollte, aber voll unter ihrer Fuchtel stand), ihm unangenehme Hunde vom Hals gehalten und darauf geachtet, dass er nicht panisch flüchtet, wenn er Angst vor der Fliege an der Wand bekommen hat und hat ihn gemaßregelt, wenn er sich daneben - sprich agressiv - benommen hat). Außerdem bombensicher mit Kindern.
    Nie vorher hatte ich einen solchen Hund, ich vermute, so eine kommt auch nie mehr nach. Aber seitdem bin ich vorsichtiger geworden.
    Deswegen achte ich bei Frau Schmitt darauf, dass sie nicht allzuviel Gegelegenheit hat, zu machen was sie will. Wohin das führen kann, habe ich ja bereits erlebt. Frau Schmitt ist aber im Gegensatz zu dieser Hündin sehr sensibel, sie auch nur geringfügig zu stark unter Druck zu setzen, führt nur zu einem Vertrauensverlust, den ich nicht riskieren will. Ich suche also immer nach einem Weg, der ihrer Natur gerecht wird und sie nicht unnötig stresst.
    Und da stosse ich, so scheint es, aber auch an gewisse Grenzen meiner Möglich- oder Fähigkeiten und/oder über- oder unterschätze sie. Kniffelige Sache. ;)
    Aber ich bin ja lernbereit. Und lernfähig. Hoffe ich. :smile:

    Ich achte darauf, dass sie möglichst KEINE eigenen Entscheidungen trifft. Läuft sie frei, darf sie zu anderen Hunden hingehen, wenn sie will, sehe ich aber, dass das vom anderen HH nicht gewünscht ist, unterbinde ich das. An der Leine hat sie grundsätzlich das zu tun, was ich will, da gibt's so gut wie gar keine Hundekontakte. Sie weiss, dass "weiter" bedeutet, dass sie weiterzugehen hat und nicht herumzukaspern und das funzt auch weitgehend ganz gut.

    Ansonsten würde ich auch sagen, dass sie kein Dominanzproblem hat. Sie hält im Freilauf ständig Blickkontakt, entfernt sich nicht sehr weit und schaut, was ich so mache und ob sie richtig handelt oder ob ich anderes entscheide.
    Natürlich funzt so einiges nicht 100%ig, aber das liegt an ihrer Jugend (sie ist jetzt etwa 21 Monate alt), das muss in der nächsten Zeit einfach noch gefestigt werden. Richtig kontinuierlich angefangen zu arbeiten habe ich erst nach meinem Umzug im November und meinem darauf folgenden Krankenhausaufenthalt im Februar/März.

    Ich lasse mich auch nicht drängeln, wenn zu den üblichen Fütterungszeiten nichts im Napf ist. Anfangs war das ganz schlimm, ein Generve, gezappel, Gefiepe, mittlerweile hat sie das fast ganz aufgegeben. Sie bekommt zum Training das Futter aus der Hand, hat also genug Futter, ich gebe ihr dann oft einfach abends nichts mehr. Übersehe und überhöre entsprechendes Gedrängel.
    Auch morgens füttere ich nicht mehr immer zur selben Zeit, auch da muss sie öfter einfach warten, bis ich lustig bin.

    Das habe ich gerade in der "BILD" gefunden, vielleicht ist es ja hilfreich:

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    Ein Wesenstest darf wegen dieses Vorfalls imho also nicht angeordnet werden.

    Hast Du inzwischen noch was von dem Mann gehört?

    Ich hab Frau Schmitt heute gewolfte Hühnerkarkasse serviert. Und ich habe es gewagt: Ich habe gedünsteten Blumenkohl und Brokkoli dazugegegeben. Und etwas Karotte sowie die üblichen Zusätze, Spirulina, Nachtkerzenöl und Lebertran.
    Mal sehen ob's im Bauch jetzt rumpelt und ich heute nacht eine Gasmaske brauche. :hilfe:

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    :???:
    Ich habe nicht gesagt, daß man Hunde generell nicht eher ableinen kann. Ich habe nur gemeint, daß das bei meiner Hündin nicht möglich gewesen wäre. Mag sein, daß das bei dir & vielen anderen so einfach ging, aber bei der Threatstarterin scheint das ja ebenfalls nicht problemlos zu funktionieren.

    Ich wollte damit ja auch nur gegenhalten. Man kann das nämlich nicht pauschalisieren. Es ist immer anders. Aber man muss es eben probieren. Früher oder später.

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    ...
    Was sagt uns das? Man muss an sich selbst arbeiten. Immer cool bleiben ist das Mittel der Wahl. Hunden kann einfach nichts vorspielen. :smile:

    :2thumbs:

    Ich übe mich also selbst in Gelassenheit. < oooooooommmmmmmmmmm >

    Vielleicht fiept sie aber nächste Woche mal, dann zeig ich ihr was Geduld ist. Ich mach nämlich weiter. ;)