Ich achte darauf, dass sie möglichst KEINE eigenen Entscheidungen trifft. Läuft sie frei, darf sie zu anderen Hunden hingehen, wenn sie will, sehe ich aber, dass das vom anderen HH nicht gewünscht ist, unterbinde ich das. An der Leine hat sie grundsätzlich das zu tun, was ich will, da gibt's so gut wie gar keine Hundekontakte. Sie weiss, dass "weiter" bedeutet, dass sie weiterzugehen hat und nicht herumzukaspern und das funzt auch weitgehend ganz gut.
Ansonsten würde ich auch sagen, dass sie kein Dominanzproblem hat. Sie hält im Freilauf ständig Blickkontakt, entfernt sich nicht sehr weit und schaut, was ich so mache und ob sie richtig handelt oder ob ich anderes entscheide.
Natürlich funzt so einiges nicht 100%ig, aber das liegt an ihrer Jugend (sie ist jetzt etwa 21 Monate alt), das muss in der nächsten Zeit einfach noch gefestigt werden. Richtig kontinuierlich angefangen zu arbeiten habe ich erst nach meinem Umzug im November und meinem darauf folgenden Krankenhausaufenthalt im Februar/März.
Ich lasse mich auch nicht drängeln, wenn zu den üblichen Fütterungszeiten nichts im Napf ist. Anfangs war das ganz schlimm, ein Generve, gezappel, Gefiepe, mittlerweile hat sie das fast ganz aufgegeben. Sie bekommt zum Training das Futter aus der Hand, hat also genug Futter, ich gebe ihr dann oft einfach abends nichts mehr. Übersehe und überhöre entsprechendes Gedrängel.
Auch morgens füttere ich nicht mehr immer zur selben Zeit, auch da muss sie öfter einfach warten, bis ich lustig bin.