Beiträge von Osiris

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    Ich habe gehört dass Johannisoel auch gut sein soll. Hat das jemand
    mal probiert ?

    Ich hab das früher selbst gemacht. Das ist problematisch. Es ist ein mildes Sedativum, ich wollte nicht, dass mein Hund das vielleicht ableckt, außerdem ist es phototoxisch, d.h. es reagiert auf Sonneneinstrahlung (bei Menschen, ob das bei Hunden ebenso ist, weiß ich nicht) mit Verfärbungen bis hin bei allergischen Menschen zu Pusteln, Juckreiz, Kopfschmerzen und Sonnenempfindlichkeit. Johanniskraut ist nicht ohne...
    Trägersubstanz ist ja Olivenöl (bzw. ein hochwertiges Pflanzenöl), das Johanniskraut ist ja ein wundheilender Wirkstoff. Da sollte man überlegen, ob der wirklich gebraucht wird. Öl wiederum macht die Ballen weich, auch nicht gerade das non plus ultra im Winter.

    Besser fände ich - wenn schon cremen - ein Gemisch aus Fett oder Öl - z. B. Kokosfett oder Olivenöl und einen Gutteil Bienenwachs, das die Pfoten "versiegelt". Das Bienenwachs zieht nicht ein, es legt sich quasi als (wasser-)abweisende Schicht auf die Ballen.

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    hmm :???: probleme hatten wir noch nie. mein beaglechen liebt schnee. das salz hat ihn noch nie gestört und an machwn stellen ist es nich vom schnee, sondern vom salz weiß. die kälte hat ihm auch noch nie etwas ausgemacht, es sei denn er bewegt sich längere zeit nicht.

    ich schneide meinem hund immer das fell zwischen den pfoten kurz um klümpchenbildung zu vermeiden. draufschnieren tu ich nichts. vllt 2-3mal im jahr. nach dem gassigang wasch ich kurz seine pfoten ab. das reicht bis jetzt. ich hab bis jetzt auch erst einen hund gesehen, der probleme nit der kälte hatte. son mädel bei uns auf demhupla :schockiert: :lachtot: ich hätt mich weckschmeißen können, hätte ich nicht meinen hund davon abhalten müssen diesen hund zu killen. ein manchasterterrier rüde mit dicken blaugrauen halstuch einem knallpinken mantel mit fellkaputze und söckchen. =) ich mein nichts gegen den mantel, wenn man es blaucht, aber eine dezentere farbe hätte es doch auch getan. oder :schiefguck:

    Und Du hast kein Problem?

    Lieber ein knallpinker Mantel als ein Hund, der andere killen will.

    Im übrigen kühlen kleine Körper sehr schnell aus und kleine Hunde sind mit ihrem dürftig behaarten Bauch sehr nah am gefrorenen Boden. Zur Belustigung verständnisloser Mitmenschen muss der Kleine damit sicher nicht rumlaufen. Schon mal darüber nachgedacht?
    Dem Hund ist die Farbe eh scheißegal.

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    der knaller war allerdings der malamut mit dem wintermantel. armes tier

    Schon mal überlegt, ob der Hund vielleicht krank ist und Wärme braucht? Oder alt ist und empfindlich?

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    wollte heute vormittag exakt die selbe frage reinstellen, ging mir nämlich genauso.
    mit fröhlichem hund zur grossen morgenrunde aufgebrochen...und fünf minuten später mit einem zitterndem dreibeinigem bündel wieder zuhause eingetroffen.
    hab ihm dann die pfötchen grosszügig mit hirschtalg eingefettet und seinen mantel angezogen, aber da war nix mehr zu machen, er wollte keinen schritt mehr gassi gehen.
    im garten wild mit der frisbee toben ging aber sehr gut, also nur am schnee kanns nicht liegen. :???:

    ich hatte solche probleme noch nie, jedenfalls keinesfalls in dem ausmass.
    kommt mir irgendwie so vor als würde seit neuestem aggressiver gestreut und gesalzen, irgend so etwas muss es ja sein.

    habe allerdings keine ahnung wie das gassi problem die nächsten tage gelöst werden kann, denn raus muss er ja.

    Geht mir ganz genauso. Keine Ahnung was ich machen soll.
    Ich hab Booties gekauft, aber die will sie nicht anziehen und schon gar nicht damit raus.
    Ich bin echt ratlos. :ka:

    Bei uns heute morgen minus 13 Grad.
    Der GG war mit Frau Schmitt in der Botanik, aber die ist nicht mal bis zur Pinkelwiese marschiert ohne ein Riesengeschrei. Alle paar Schritte ist sie stehengeblieben, hat ein lautes Schmerzgeheul angestimmt und nacheinander alle 4 Füßchen angehoben, um die schneefrei zu machen.
    Einen Haufen hat sie auch nicht gemacht, die wollte heim und zwar pronto. Durch das dauernde Schmerzgeheul hat es ewig gedauert, bis der GG wieder mit ihr hier war. Er wollte mit ihr noch in den Garten gehen, dass sie sich vielleicht dort löst, aber Fehlanzeige.
    Rein nur rein. Schnell.

    So ähnlich hat sie sich letztes Jahr auch angestellt, nur nicht so schlimm.
    Jetzt pienzt sie auch noch im normalen Schnee, nicht nur wenn gestreut oder gesplittet ist, ich wage gar nicht daran zu denken, wie das den Winter über weitergehen soll. Ich kann die unmöglich zum pinkeln und kacken tragen, da mach ich mich ja zum Affen.

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    Vorstellen können sich viele Leute so Einiges. Wenn es ein blonder Labrador gewesen wäre, der da das Ohr erwischt hätte, wäre die Vorstellungskraft dann auch so schnell bei der Sache?

    Aber sicher. Was hat das jetzt mit der Rasse zu tun?

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    Wirklich bescheuert, daß das Ohr nun verletzt ist, aber Grund zur Annahme für eine generelle Gefahr oder Bedrohung ist das nicht, es sei denn es liegen weitere Situationen vor, in denen Ähnliches passiert ist (damit meine ich nicht blöden Klatsch aus der Nachbarschaft).

    In unserer Gassirgruppe hat letzten Samstag auch ein Hund einfach mal son 2cm Ohr eingebüßt. Deswegen ist der Beißer aber noch lange kein aggressiver Hund.

    Meine kleine Schnauzermix hat auch genügend Kloppereien gehabt und dabei ein geschlitzes und zudem gelochtes Ohr davongetragen. Keine Frage, sowas kommt auch bei ganz "normalen" Auseinandersetzungen vor.
    Aber wenn sich ein angeleinter Hund losreißt und dem anderen Hund das halbe Ohr abreißt und die Besitzerin sich obendrein dann noch um die Regulierung des Schadens drückt.,dann darf man sich imho schon ein paar Fragen stellen.