Beiträge von Osiris

    Also im Augenblick sieht es eher nicht mehr nach einer Thailandreise aus. :sad2:

    Meine Freundin ist schwer erkrankt und muss sich (derzeit in Saudi Arabien) einer langwierigen, sehr kräftezehrenden Behandlung unterziehen. Reisefähig ist sie wahrscheinlich nicht vor Ende des Jahres.

    Schade, aber leider nicht ändern. Ende des Jahres sehen wir dann mal, ob wir die Reise in Angriff nehmen können, je nachdem wie der Gesundheitszustand meiner Freundin ist.

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    Genau das Verhalten zeigt Balu! Er schüttelt sich und dann läuft er mit gesenktem Kopf ganz schnell hin und her, erstmal zur Tür,die aber noch zu ist und dann wieder zurück. Und steif wird er wie gesagt auch total.

    Also scheint das nicht nur eine individuelle Marotte zu sein, wenn auch andere Hunde sich so verhalten.
    Was mag da nur los sein?

    Das gleiche Spiel bei Frau Schmitt. Ich will ihr das Geschirr anziehen und sie rennt weg. Egal welches Geschirr.

    Wenn ich es geschafft habe, ihr das Teil über den Kopf zu ziehen, macht sie sich auch ganz steif und zieht den Bauch ein beim zumachen.
    Dann schüttelt sie sich und läuft zügig mit gesenktem Kopf um mich im Kreis herum. So lange, bis ich die Tür aufmache und wir rausgehen. Ab dann benimmt sie sich völlig normal.

    Beim Halsband kommt sie wenigstens, aber auch da: setzt sich, Kopf runter, Buckel, als versuche sie den Hals an den Boden zu drücken.

    Mittlerweile ziehe ich ihr am liebsten gar nichts mehr an, hören tut sie ja ganz passabel.

    Keine Ahnung woher das kommt, Anfangs war es noch nicht so ausgeprägt.

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    So wir haben letzte Woche nun, nach generve meinerseits, eine Ersatzlieferung erhalten. DPD hat wohl noch nicht erstattet aber gut, ich hab gesagt, dass mein Ansprechpartner ja nicht DPD sondern der Lieferant ist. Irgendwann wurde mir dann entnervt zugesagt, dass ich eine Gratis Ersatzlieferung erhalte.

    Dort werde ich nie wieder was bestellen .... soviel Ärger ... geht gar nicht.

    Das ist wirklich eine Frechheit, auf das Beharren auf eine gesetzliche Verpflichtung entnervt zu reagieren. :irre:

    Danke für die vielen Tipps!

    Ich setze mich also auf jeden Fall mit dem Auswärtigen Amt zwecks Aus- und Einreisebestimmungen in Verbindung.
    Dann kümmert sich meine Freundin bestimmt mal vor Ort (im Februar ist sie wieder dort) um den Tierarzt und um die Beschaffung von Spezialfutter, bzw. wird Frau Schmitt dann eben so lange gebarft. Auch kein Problem, die frisst problemlos alles, was man ihr hinstellt. Da müsste man dann nur nach einer Fleischquelle Ausschau halten.
    Dann überlege ich mal, was besser wäre, Non-Stop oder Zwischenlandung.
    Training für den Flug geht auch klar.
    Wenn ich buche, guck ich das ich bei einer der empfohlenen Airlines einen geeigneten Sitzplatz kriege.

    Ich fahre ja zu meiner Freundin in deren Haus, bin nicht auf Touristenpfaden unterwegs und meine Freundin ist eine sehr erfahrene, unerschrockene Frau, die sich auskennt.
    Um das Haus gibt es eine Mauer, damit die Hunde nicht abhauen können und keine fremden Hunde oder anderes Getier auf's Grundstück kommen.
    Frau Schmitt hört sehr gut und entfernt sich selten mehr als drei Meter von mir, sie geht auch nicht jagen. Und sie hat ein ausgesprochen gutes Sozialverhalten, kläfft und keift nie. Ich leine sie auch hier so gut wie nie an, sie ist verträglich und hatte noch nie irgendeinen Ärger.
    Ich passe gut auf sie auf, nicht, dass sie mir einer aufisst.

    Ich bin da nicht besonders beunruhigt. Zumal sich das Haus in einem kleinen Dorf befindet, die Zahl der Straßenhunde hält sich in Grenzen.
    Wir reisen auch nicht umher, sondern sind ortstreu und wollen uns nur ein bisschen erholen und relaxen.

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    ...
    Ich hoffe das ist jetzt nicht zu indiskret...aber wenn ich mich nicht irre bist du doch verheiratet und hast einen Mann...kann er sich in der Zeit nicht um Frau Schmidt kümmern?

    Nein, der muss arbeiten in einem Krankenhaus und kann den Hund nicht beaufsichtigen. Der ist täglich fast 12 Stunden außer Haus.
    Ich möchte Frau Schmitt an keinen Fremden abgeben.

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    Ich finde "fremdbetreut" immer noch besser, als den totalen Streß für den Hund während der Flüge. Natürlich würde sich fremdbetreut nur anbieten, wenn du gute Bekannte hast, auf die du dich verlassen kannst.

    Grüße Dackelline

    "Totaler Stress"- Aha. Eine mehrstündige Flugreise in der Passagierkabine. :roll:

    Ich finde es lieb, dass ihr Euch solche Gedanken macht.
    Aber ich wollte eigentlich Infos über die organisatorische Seite einer solchen Reise.

    Über Sinn und Zweck könnte man sicher diskutieren, aber anderweitig. Wenn überhaupt.
    Frau Schmitt ist weder mein erster Hund noch der erste mit dem ich verreise. Lediglich Dauer und Zielort des Flugs ist sehr viel weiter weg als alles was vorher war.
    Ein gesunder Hnd (und das ist sie, trotz der Getreide-Allergie) fühlt sich da am wohlsten wo sein Chef ist. Und aus Zucker sind Hunde auch nicht. Man braucht die nicht unterschätzen, wenn sie sich an ihrem Menschen orientieren können, stehen die so einiges durch. Und eine Flugreise in der Passagierkabine ist jetzt ja auch nicht wie eine Karawane durch die Wüste. Ich sehe da keine Gefahr für Leib und Leben.
    Man kann's auch übertreiben.

    Im Moment glaube ich, es wäre besser gewesen, ich hätte hier nicht um Tipps gefragt. :/

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    Glaubst du wirklich, dass du dem Hund mit DIESER Reise einen Gefallen tust?
    11 Stunden Flug, komplette Klimaänderung usw.
    Wenn man jetzt einige Monate bleiben würde...OK...aber für ein paar Wochen???

    Wieso nicht?
    Glaubst Du, sie hätte weniger Stress, wenn sie zuhause bleiben müsste und hier fremdbetreut werden müsste?

    Und wie gesagt, wenn der Flug einen Zwischenstopp hätte, wäre das doch durchaus ok?

    Ich lese mir die Links gleich mal durch.

    Bei der Möglichkeit eines Zwischenstops trainiere ich Frau Schmitt auf's Pipi auf Komando und das pinkeln auf eine Unterlage, dann ginge das ja auch in der Flughafentoilette. Ich hab's nicht eilig, ein Termin ist sowieso erst nach ihrer nächsten Hitze im März/April angedacht. Genug Zeit für's Training also.
    Zweimal etwas über 5 Stunden ginge ja, wenn man sich zwischendurch länger die Beine vertreten kann.
    Frau Schmitt muss ja nicht in den Frachtraum, die kann ja bei mir in der Kabine bleiben.

    Ich glaube, Hunde kommen mit Klimaveränderungen besser klar als Menschen.
    Ich lasse sie weder zuhause noch gebe ich sie in andere Hände.
    Der erste Hund meiner Freundin kam aus Deutschland mit nach Rhyad, der hat das sehr gut weggesteckt.