Beiträge von Osiris

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    mein mann ist dagegen,aber der ist ja eh kaum hier.

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    Mein Mann würde mich rausschmeißen, wenn ich gegen seinen Willen einen zweiten Hund aufnehmen würde. Imho mit Recht.
    Bist Du ganz sicher, dass es da auf Dauer nicht Streit geben wird? Eine solche Entscheidung sollte immer von allen Familienmitgliedern getragen werden, sonst geht das erfahrungsgemäß nicht gut.

    Zitat

    Reggy hat trotz Kauartikel ganz schlimme Zähne - ich lasse die mind. alle 2 Jahre in Narkose reinigen. Anders gehts nicht, er ist so winzig, dass da ständig alles zwischen kleben bleibt.

    Ally ist jetzt 2,5 und hat an den Eckzähnen leicht dunkle Stellen...

    Ich glaube einfach, es gibt Hunde, die mehr dazu neigen als andere trotz aller Vorbeugungs-Maßnahmen.

    Ja, die gibt es. Kleine Hunde sind da stark im Nachteil. Ihre Kiefer sind sehr klein, die Zähne stehen sehr viel enger als bei großen Hunden, da lagert sich mehr ab.

    Ich habe oben geschrieben, dass ich Rad fahre. Bewegung ist ein wichtiger Bestandteil der Zahnsteinprophylaxe, auch und gerade bei kleinen Hunden. Außerdem sollte man die Fütterung anpassen.

    In einem anderen Thread habe ich da mal ein Info und einen Link gepostet, vielleicht interessiert das ja auch hier:

    http://www.vet-doktor.de/ARCHIV/Gesundh…zahnpflege.html

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    Wölfe verschlingen zumeist kleine Beutetiere ohne sie zu kauen und erbeuten größeres Wild, dessen Überreste nach der Mahlzeit zwischen den Zähnen hängen bleiben könnten, eher unregelmäßig. Sie sind Lauftiere mit einem sehr großen Bewegungsdrang. Beim schnellen Laufen wird durch Zunge und Lefze eine ständige Reibe- /Waschbewegung auf die Zähne ausgeübt. Auf diese Weise werden evtl. doch noch vorhandene Futterreste oder beginnender Plaque von den Zähnen entfernt...
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    Ganz anders ist die Situation bei kleinwüchsigen und möglichst noch stumpfnasigen Rassen.
    Schädel- und Zahnform sind gegenüber dem Wolf nicht 1:1 verkleinert.
    Yorki: relativ zu große Zähne in einem relativ zu kleinen Kiefer. Während die Kiefer schmaler und kürzer als bei einer 1:1-Verkleinerung sind, gilt für die Zähne das Gegenteil, sie sind zumeist größer als bei einer 1:1-Verkleinerung. Hierdurch stehen relativ zu große Zähne in einem relativ zu kleinen Kiefer. Die Zähne stehen deutlich enger, zum Teil verschieben sie sich theaterkulissenartig gegeneinander oder sie drehen sich um ihre Längsachse, um noch irgendwie in die Zahnreihe zu passen.
    Folglich können bei jeder Nahrungsaufnahme Futterreste in den Nischen zwischen den eng aneinander stehenden Zähnen hängen bleiben. Die Besitzer kleiner Hunde- und Zwergrassen füttern ihre Lieblinge außerdem sehr oft vielfach am Tag mit extra zubereiteten kleinen Leckerbissen, was durch die Futtermittelindustrie auch noch gefördert wird, die den Zwerghund als besonderen Feinschmecker umwirbt...
    ...Häufig sind die Bewegungsmöglichkeiten der kleinen Rassen auch deutlich geringer. Die täglichen Aktivitäten sind zeitlich meist kürzer und/oder in der Intensität geringer ausgeprägt. Eine nur 1-2-malige Nahrungsaufnahme pro Tag und eine regelmäßige und ausdauernde wilde Jagd mit wehender Zunge und wehenden Lefzen (Zähneputzen durch Mutter Natur) stellen eher die Ausnahme dar...
    ---Zitat Ende---

    mehr dazu im obigen Link