Beiträge von peterle

    Hallo,

    "staffy" kommt der Sache schon recht nahe. Der Vorbesitzer holte sie sich mit 12 Wochen. Sie sollte zur Zucht bei ihm dienen. Das letzte mal sah ich sie im Dezember letzten Jahres bei einem besuch bei ihm, sie benahm sich völlig normal. Sie war in einem guten Zwinger untergebracht, leider weit hinten auf seinem Grundstück. Sehr ruhig gelegen. Umwelteinflüsse gab es so gut wie gar nicht. Vor etwa 3 Monaten teilte er mir mit, dass er seine Hundezucht in der Form nicht weiterführen könne und ich könnte die Chucky haben.
    Sie war sehr vorsichtig, ja, eigentlich ängstlich als ich sie holte. Wich mir aus, verschwand im Auto und war die nächsten 100 km nicht zu sehen.

    Ich muss ehrlich sein, eigentlich wollte ich sie nicht mitnehmen.
    Ok, sie ist groß und kräftig. Kerngesund. Aber sie war nicht mehr das, was ich im Dezember sah. Sie verzog sich in Ihren Zwinger als sie uns (meine Frau und mich) kommen sah. Naja, als ich das Häufchen Elend sah (nun ist sie auch noch bildhübsch) kam sie eben doch mit.

    Mir wurde berichtet, sie hätte schon einen Hundeplatz besucht, wäre ein kleiner Tollpatsch aber ansonsten alles ok. Na ja.

    Das ein Hund sehr vorsichtig sein kann, war mir ja bewusst, aber so etwas war mir neu. Man kann sagen, sie ist absolut Charakterfest. Sie kannte mich nicht, also frisst sie nicht. Hat sie zwei Wochen lang komplett durchgezogen, sie nahm nur Wasser. Nicht mal Futterneid, durch die anderen Hunde- mit denen sie gut klar kommt, half.

    Am 2. Tag büxte sie mir aus. Haus dem Haus raus in den Garten. Ich brauchte 1,5h sie wieder einzufangen. Ranlocken ging nicht. Letztendlich machte ich die Heckklappe am Auto auf und versteckte mich. Irgendwann sprang sie dort rein.

    Abgesehen von Menschen hat sie vor nix Angst.
    Sie kann apportieren, hat die grundlegendsten Kommandos gut ´drauf.

    Im Bedarfsfalle springt sie über ihren eigenen Schatten.:

    Meine kleine Lisa und die Angie hatten eine Auseinandersetzung (die für Lisa mit 12 Klammern endete). Ich war nicht zugegen. Mein Sohn ging dazwischen, bekam die Angie aber nicht gebändigt und plötzlich tauchte Chucky auf (sie war gerade 14 Tage bei uns) und ging dazwischen. Dabei hat die Angie hier eigentlich das Sagen.

    Die Probleme beim Spazieren gehen/ Fremde passt da irgendwie gar nicht rein.

    Hallo Ihr,

    ich habe mit einem meiner Hunde ein großes Problem.
    Es ist die 1,5 Jahre alte (Tippfehler in meiner Vorstellung) Schäferhündin namens "Chucky". Sie ist seit etwa 8 Wochen in meinem Besitz, stammt aus hervorragender Zucht und sollte eigentlich quietsch- vergnügt und lebensfroh sein. Ist sie auch, aber nur wenn sie alle anwesenden Personen, das Gelände (sprich unseren Garten) und alle vorbeilaufenden Leute kennt. Eine fremde Person und sie verfällt in totale Panik.
    Als ich sie holte war sie völlig ausser sich. Es dauerte zwei Wochen (!) bis sie überhaupt etwas fraß.
    Ich brauchte anfangs nur aus dem Raum zu gehen und wieder hereinzukommen, damit sie wie ein Tiger im Käfig auf und ab rannte.

    Das Verhalten hat sie allen Familienmitgliedern gegenüber völlig abgelegt. Sie frisst und ist bei uns relativ entspannt, kuschelt gerne und spielt den ganzen Tag.

    Spazieren gehen ist aber eine Katastrophe. Die ersten Versuche mit ihr auf die Strasse zu gehen endeten mit einem völlig panischem Hund der sich vor Angst bekotete wenn wir angesprochen wurden. Auf Grund ihrer Größe war sie auch schwer zu kontrollieren. D. h. man sah aus wie eine Comic- Figur: Erst kam der Hund, dann die Leine und dann ich.

    Nach acht Wochen sind wir nun soweit, dass wir auf die Strasse gehen können und sie sich halbwegs benimmt. Es stören sie weder Verkehrsgeräusche, noch große Fahrzeuge, Fahrräder, andere Hunde, Kinder mit Knallplätzchen noch sonst irgendwas. Kommen aber fremde Personen (fremd ist man bei ihr noch nach 4 Wochen täglichem Besuch) auf uns zu, zittert sie am ganzen Leibe und will weg. Ich bin nun langsam ratlos.

    Anfangs machte ich den Fehler, sie intensiv zu beruhigen wenn sie vor zittern kaum nach stehen konnte. Man erklärte mir das es die falsche Reaktion sei. Vielmehr sollte ich ihre Anfälle ignorieren und sie dafür beachten, spielen und so weiter wenn sie sich normal benähme.
    Machte ich. Ich nehme sie überall hin, wo es vertretbar ist, mit. Sie hat noch keine mir bekannten schlechten Erfahrungen gemacht. Ich achte drauf, dass spazieren gehen oder wegfahren, oder was auch immer, für sie mit Spaß und Spiel in Verbindung steht. Trotzdem bin ich langsam am verzweifeln.

    Hat vielleicht hier jemand eine zündende Idee wie man ihr klarmachen kann das kein Grund zur Panik besteht?

    besten dank vorab

    peterle