Ich kann mir kaum vorstellen ihn wegzugeben. Als er In die Tierklinik musste sagte sich das deutlich leichter...
Beiträge von wooni
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Chris, danke für den Beitrag !
Ich denke ich habe mit Woody einen guten Weg. 1 Tag sieht beispielsweise so aus :
Morgens um halb 7 aufstehen, grosse Runde von 60-80min,an der Flex oder 10m Schleppe. Dann frisst er und wir gehen gegen 12 ca 10min Apportieren üben danach 30min kurze Leine Dorfrunde wo ich auf seine Erziehung achte (nicht ziehen, sitzen usw). Zuhause schläft er dann wieder (er schläft zuhaus meistens oder döst) dann gehen wir erst wieder gegen 17uhr raus, für 50-70min, an der Flex. Um 19uhr kriegt er Futter und gegen 23Uhr gehen wir das letzte mal raus.
(rausgehen heisst strammen schrittes oder Rad)
Diesen Ablauf haben wir nun länger und ich habe grosse Erfolge erzielt. Habe sein Fressverhalten sehr bessern können, und dennoch passierte das mit diesen Verschlüssen. Er macht vortschritte, nur absolut unberächenbare.Longieren - ich kenne niemanden der das macht oder sich auskennt, und alleine.. Hmm..
ZOS - machen wir nicht, würde ich auch niemanden kennen. Ich mache Amateur spurensuche mit ihm. Er muss warten während ich ihm ne "Fährte" lege. Das warten hat wie man sich denken kann seine Tücken, aber wenn wir nicht abgelenkt werden schaut er mir neugierig nach. Danach gehen wir die "Fährte" gemeinsam ab.
WENN wir nicht abgelenkt werden durch Jogger Radfahrer Hunde Katzen Igel (das sind die höhepunkte der Aufregung) kommen wir ganz gut voran - und dennoch diese Rückschläge, was für mich einfach bedeutet das er absolut unberächenbar ist und IMMER gefärdet ist, und ich einen Weg finden muss.
Man kann sich das sicherlich schwer vorstellen, ihr müsstet es einmal erleben.
Zum Thema hier Hilfe suchen oder das Forum als Trainer Ersatz benutzen ; bestimmt nicht. Um das zu tun bin ich einfach zu lange dabei und wenn mit Woody etwas ist, gehe ich nicht in ein Forum und frage "Mein Hund erbricht Blut, was kann das sein"
Aber ich habe Respekt vor vielen hier im Forum, weil das Wissen hier wirklich gross ist, und die Erfahrung von vieler mir sehr viel Wert ist, da SOWAS wie ich finde absolut gut ist. Die Einzelnen Schicksale lesen, nicht unbedingt vergleichen oder mutmassen, was hat meiner was dieser oder jener hat. Das einfach dazu, ich sucher hier keinerlei Ersatz für Trainer oder sonsiges
Zum Sedieren, das kann ich beantworten wenn ich mit Woody die Fäden ziehenlassen gehe !
Für mich bleibt aber die Frage... Was wenn es in absehbahrer Zeit wieder passiert, wegen was der Geier was. Vielleicht knabbert er auch eines Nachts die Matratze an und schluckt ein Stück?
Das ist meine grosse Frage derzeit. Das ich mit ihm weitermachen werde - hmm - eigentlich ist es Klar.
Ich weiss aber nicht was ich tun soll, wenn es wieder passiert. Damit muss ich mich beschäftigen. Trotz Sicherung hat er es geschafft.
Da erwarte ich keine Tipps jetzt, mich würde es Wunder nehmen wie die Moralische Einstellung von euch ist, was man denken soll....LG Nina (und sollte ich wieder etwas wichtigesüberlesen haben, sorry, mit diesen zitaten hab ich meine mühe)
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Da er nun seit 5 Wochen nicht richtig Bewegt werden darf wegen der Op's kann ich ihn natürlich derzeit Körperlich nicht auslasten, das wäre ja schlimm. Ansonsten sind wir auch mit dem Rad unterwegs, da Woody ziemlich Sportlich ist und das absolut braucht. Derzeit darf er aber nicht.
Das ist nicht sein Problem...
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Ach hups, überlesen. Ja, das Verhalten ändert sich. Er fängt massiv das Ziehen an und die fresserei nimmt noch weniger ein Ende als bei mir. Wenn ich alleine mit ihm bin, ungestört, haben wir es einigermassen im Griff.
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Zitat
Stimmt, das ist sicher wichtig, v.a. wenn er zur Zeit nur an der kurzen Leine geht. Die Stresshormone müssen ja auch irgendwie abgebaut werden.
Führst du ihn auch an der Schleppleine? Wäre das ggf. auch eine Möglichkeit, ihn sofort zu stoppen, wenn er sich wieder (trotz MK) irgendwo "festsaugen" will? Es müssen ja keine 10m sein.
Kurze Leine nur wegen der OP, ansonsten sind wir immer gut unterwegs mit vielen Suchspielen.. Wir Apportieren (üben es) ...
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Naja also Rütter... Hat der mit der Schweiz zu tun oder nur DE ?
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Unbezahlbar in zweierlei Hinsicht. Er ist ein toller Hund, ich mag ihn sehr.
Der Maulkorb ist vorne Doppelt, da kommen nur noch kleine Steinchen rein die nichts machen würden. Allerdings ist der Maulkorb so das Woody kaum hecheln kann. Auf den Seiten muss ich ihn noch präparieren, aber das hat keinen Stress da ich momentan eh nur an der Kurzen Leine mit ihm gehen kann, da reicht der normale Maulkorb, da Woody direkt neben mir geht und ich bereit's eine Art Röntgenblick habe die Strasse entlang.Ich kann ihn eben nicht einfach Aufgeben - aber ich stosse an Grenzen wegen den Operationen. Es ist ein Hammerschlag in einem Monat 4000CHF ausgeben zu müssen. Wegen einem Stofftierchen, welches er trotz des Maulis aufgenommen hat. Das deprimiert schwer. Mit dem anderen Mauli, dem Hochsicherheitsteil, wird er nur schritt gehen können und auch nur, wenn es kühl ist. Sonst Hyperventiliert er garantiert nach dem ersten Run...
Der Kompromiss ist sozusagen : kurz rennen mit komplett anliegendem Mauli, dafür rennen ! Von der Leine lassen kommt lange nicht mehr vor, das ist ein Unding weil er sich absetzt und zu suchen beginnt. Man kann sich dann Kilometerweise entfernen, Woody bleibt dort wo sich was "reindrücken" lässt und versucht und versucht...Da sowas Erziehungsmässig nicht geht, dass ich ihn dauernd abholen muss, kann ich ihn nichtmehr ableinen.
Die Schilddrüse. Die werde ich als Nächstes untersuchen lassen. Wenn ich mit ihm beim Fädenziehen bin werde ich das ansprechen und mal nen Kostenvoranschlag machen sozusagen; ich hab auch noch Rechnungen neben Woody, oja.
Geld kommt in meinen Sätzen immer wieder vor. Liegt an meiner Erziehung - Geld Geld Geld blah blah...Mit Woody's Züchterin habe ich öfter gesprochen, er ist der einzige der solch enorme Auffälligkeiten zeigt. Er war aber, wie ich sagte, seit seiner Geburt so. Er kam wirklich so auf die Welt. Die Blutbilder waren gut.
Futtermittelallerge... Ich werde die Tierärztin Fragen. Stichpunktzettel bereit !
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Sowas kann ich nicht zahlen... Polster habe ich noch ca 2000 Franken. 1 Darmverschluss kann ich mir noch leisten. Wisst ihr, ich könnte schon noch 100 mal meine Freunde anpumpen - aber wo führt das hin. Nun hatte er in einem Monat ZWEI Verschlüsse, wir sind alle derbe schockiert.
Es sieht so endlos aus momentan...
Die Tabletten (deren Namen ich unklugerweise nicht aufgeschrieben habe) sind jetzt eine weitere Hoffnung. Beim Tiertrainer : http://www.caneamico.ch/
Ich kenne nun 7 Leute mit extrem Problematischen Hunden die sich dort gut fühlen und gute Ziele erreichen, den Trainer habe ich auch schonmal kennenlernen dürfen. Er ist nicht völlig überteuert. Meine bisherigen Trainer waren.. Milde gesagt... Völlige Laschen...............
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Edit : danke für eure beiträge, ich lese sie alle ganz genau. ich bin nur momentan viel zu durch den wind um irgendwas anständiges aufzuschreiben, mir entfällt jeder satz , da ich auch andauernd abgelenkt werde. kommt noch !!! ^^ (vllt man tuundto's Amaretto gehiemtipp ausprobieren)
Das Hauptproblem : Bei äusseren Reizen wie Autos Vögel ect, fährt Woody hoch und die Schnauze geht runter. Er frisst Stöcke hastig in sich hinein, nimmt das ganze Maul voll. Sägespähne nimmt er beispielsweise auch eine ganze Schnauze voll, kaut und schluckts runter, wie wenns Futter wäre.Er ernährt sich praktisch draussen so, wie ein normaler Hund aus dem Napf frisst. Es sieht richtig gestört aus.
Ich kann ihn dann zu mir nehmen, und seinen Kopf oben halten. Er versucht dann noch paarmal runter zu kommen mit der Schnauze, gibt aber bald auf. BIS er merkt wir gehen weiter, dann beginnt das Spiel von vorne. Ursachen, es ist Stress. Wenn er irgendwo sein soll, also bleiben, erträgt er es kaum und beginnt zu suchen. Ein Stock ist ihm mehr wert als alles andere - kein Witz. Es gibt absolut nichts, von Fressen bis zum Spielzeug, was mehr Reiz hätte als Stöcke.
Momentan bin ich grad auf der Warteliste bei einem Trainer.
In der Wohnung und allgemein drinnen ist er ein toller Kerl. Er ist sozial, lieb, freundlich, ein offenes Gemüt mit viel neugier. Ausser seinem Knacks wäre er ein toller Hund.
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Zitat
Hi,
ich kann verstehen das Du im Moment sehr durcheinander bist. Und ich denke das es nicht nur um Geld geht, sondern vielmehr die permanente Angst dem Hund quasi beim sterben zuzusehen. Und das nur wegen so
einem Mist.Ganz genau so ist es!!!
Ja Stöcke und alles frisst er bei Stress. Er drückt regelrecht den Maulkorb ins Gesicht (so dass ich seine Augen ebenfalls schützen muss)... Ich muss ihn dauerhaft kontrollieren um halbwegs anständig mit ihm spazieren zu können. Das ist nicht schlimm, damit kann ich leben. Es ist das, das er im Prinzip wieder einen Verschluss kriegen kann und ich ihn doch nicht noch 16 mal Operieren lassen kann ? Was wenns wieder passiert? Argusaugen nützen nicht immer was, JEDES etwas sehe ich auch nicht ...