ZitatOb du nun zu erst durch die Tür gehst oder in China ein Sack Reis umfällt, das íst das Gleiche.
Ein Hund geht nicht aus Dominanz zuerst durch die Tür, sondern weil er neugierig ist und ungeduldig.Rammeln und Knurren können Unsicherheit wegen fehlender Grenzensetzung sein.
Viele Hunde fangen z.B. an zu rammeln wenn die Besitzer sich kabbeln und kitzeln, einfach weil sie unsicher sind was das soll und es als Übersprunghandlung nutzen.Dominanz ist immer das Wort der Hilf- und Ahnungslosen wenn sie nicht mehr weiterwissen und dem Hund den schwarzen Peter zuschieben wollen.
Ein Hund braucht feste Regeln an denen er sich orientieren kann, das bietet ihm Sicherheit.
Einen guten Trainer empfehle ich euch auch, aber bitte einen der nicht auf dem Dominanztrip ist.
so ein Blödsinn, sich an dem Wort Dominanz aufzuhängen und das als Reizwort zu nehmen...
Viel wichtiger ist, dass der Hund erzogen wird, Regeln kennen lernt, die aus Hundesicht auch Sinn machen.
Darüber sind wir uns doch alle einig. Lasst doch einfach die Wortklauberei.
********
Lupiluu
Härte als Antwort auf das geschilderte Hundeverhalten, wie von dem Trainer, den du konsultiert hattest, halte ich dagegen für Blödsinn.
Gut, dass du dich gegen diesen Trainer entschieden hast.
Aber konsequent sollte man halt schon sein.
Wenn sie ihr Futter verteidigt, wär -- das haben bestimmt schon einige geschrieben - die erste Maßnahme, ihr das Futter nur noch aus der Hand zu geben und nur noch, wenn sie etwas dafür tut.
Außerdem würde ich diesen Hund konsequent vom Sofa runterschmeißen.
Aber alternativ dazu sollte er schon seine feste Ruhezone haben.
Und seine Bewegungsfreiheit würde ich in der Wohnung total einschränken: Nur zum Wassertrinken sich erheben, ansonsten hat das Tier auf seinem Platz zu bleiben.
Das klingt einfach, ist aber schon eine Geduldsprobe und erfordert tägliches Training. :)