So ihr Lieben, mal nach all dem Hin und Her jetzt ein erster persönlicher Bericht... und damit ZURÜCK ZUM THEMA!!! 
.. die anderen werden ihren Teil sicherlich auch noch dazu beitragen, wenn sie sich wieder halbwegs erholt haben *gg
Also erstmal vorneweg: Wir hatten ne super nette Truppe zusammen... Leider war das Wetter ne Katastrophe..
Freitag gings schon los mit Orkanwarnung im Radio: große Brücken in Schleswig-Holstein wurden ganz oder teilweise gesperrt... Die Fahrt zum Rennort war auch schon abenteuerlich: Selbst bei 80 km/h musstest du schon aufpassen, dass dein Auto nicht plötzlich mal nen Hüpfer zur Seite machte.. LKWs überholen: Das reinste Abenteuer, weil man nicht genau wußte, wie stark die Bö war, die einen erfasste....
Gottseidank kannte ich den Weg schon vom letzten Jahr, so dass ich nicht lange suchen musste ...Auf dem Platz angekommen bin ich dann auch schwungvoll auf den Platz gefahren, wo sich ziemlich viele Wohnwagen befanden.... und steckte fest: Mitten im tiefsten Schlammloch...
Aber ich hatte ja wenigstens hohe Stiefel an – dachte ich – nur leider nicht bedacht, dass der eine in der Hacke ein Loch hatte.... Ergebnis: schon mal nasse Füße...
Ins Rennbüro getapert, um Hilfe gefragt, wo mich allgemeines Gelächter begrüßte, ich sei nicht die erste, die’s erwischt hätte: Selbst Geländeautos mit Differenzialgetriebe seien in dem Modder nicht mehr vor und zurück zu bewegen gewesen. Ich sollte doch auf den Trecker warten, der würde mich schon rausziehen.
Na, da es zunehmend dunkler wurde, dann also die Sachen aus dem Auto etappenweise zu dem Platz durch den Matsch stapfend getragen, wo wir dann schließlich auf einigermaßen erträglichem Grund die Zelte aufbauen konnten.
Da es gut stürmte, brauchte ich noch drei Musher, die mir beim Zeltaufbau halfen, weil das Teil schlicht wegzuwehen drohte in dem Sturm....
Endlich kam auch der Bauer wieder und rettete mein Auto mit seinem Trecker vor dem Schlammtod *gg
Nachdem das Zelt dann endlich einigermaßen gut stand, kamen Esi und Alex aus Berlin an, auch sie nach windiger Fahrt auf der Autobahn.. Alex mit gänzlich neuem Zelt, dass sie noch nie zuvor aufgebaut hatte. Mittlerweile war es gut dunkel und ohne Autoscheinwerfer hätten wir gar nix mehr gesehen..*gg.
So gegen 21 Uhr konnten wir uns dann zum ersten Mal entspannt hinsetzen und ne Runde klönen und dann gemütlich auf Püppy und Rinski warten, die zu diesem Zeitpunkt noch in Höhe Magdeburg waren.
Irgendwie verliert man dann doch schon schnell das Zeitgefühl... jedenfalls sind wir noch mit den Hunden raus, Kyra total überdreht, weil alles neu war, Dusty hatte sie einmal kurz angeblafft, als sie zu wild um die Ecke geschossen kam, aber ansonsten haben sich die beiden gut vertragen. Dusty von Esi ist übrigens der absolute Knuddelhund. Unverständlicherweise hat Esi den Tausch mit Kyra abgelehnt *grins...
Als wir dann auch schon knapp durch den Forst durch und an der Abzweigung zur Landstraße waren, kam dann auch Püppy mit Sack und Pack an: die hatten zwischenzeitlich zwei Stunden im Stau gestanden...
Nachdem wir dann uns gegenseitig erstmal auf den letzten Stand gebracht hatten, haben wir uns gemütlich in unsere Schlafhölen gekuschelt– Rinskis Katy, Bungee und Kyra waren auch mit im Zelt - und sind eingeschlafen wie die Steine.....
Fortsetzung folgt....