Beiträge von bungee


    Clickern ist toll für positive, neue Lernerfahrungen. Ist auch toll, um dem Hund was neues beizubringen. Du arbeitest mit einem konditionierten Verstärker.

    Wenn dein Hund Besucher anspringt, ist das aber schlicht schlechtes Benehmen.. Da willste doch nix verstärken! Da brauchts Grenzen.
    Wenn er einen Besucher anspringt, soll der ihn einfach an der Schulter wegschieben. Ansonsten ignorieren. Da müsst ihr wohl oder übel durch. Und wenn es zwei Stunden dauert, dass er bellt: Den Hund nicht beachten!!!

    Besucher müssen von dir die Anweisung kriegen, dass sie ausschließlich die MENSCHEN begrüßen. Der Hund darf auf gar keinen Fall beachtet werden. Wenn man in der Wohnung drin ist, gibt es genügend Gelegenheiten, Wuffi auch mal zu streicheln.
    Wenn Besuch kommt, hat der Hund auf seinen Platz zu gehen. Schick ihn da konsequent hin. Wenn er auf seinem Platz ist, kannste meinetwegen clickern, DANN gibts ne Belohnung. (In der Regel reicht es aus, wenn man den Hund konsequent auf seinen Platz schickt, wenn er aufsteht, ihn wieder zurückbringt , vielleicht ab und an mal ein Leckerli auf seinem Platz gibt, wenn der da schon länger ausgeharrt hat). Dazu brauchts normalerweise kein Clickertraining)
    Schränke seine Bewegungsfreiheit ein: Er hat auf seinem Platz zu bleiben, auch tagsüber. damit signalisierst du ihm, dass DU alles regelst, nicht er. In der Wohnung beachtest du ihn auch sonst nicht. Er muss Luft für dich sein. Aufmerksamkeit kriegt er beim Clickertraining.

    "Clickertraining für den Familienhund" von Birgit Laser dürfte für dich genau das richtige Buch sein. Da ist auch eine CD dabei, da sieht man dann auch das Timing. Die meisten Öffentlichen Bücherhallen haben das in ihrem Bestand. Da kann man sich das Buch erstmal in Ruhe angucken ohne gleich so viel Geld auszugeben (kostet immerhin 30 Euronen)


    Ich sehe nicht, dass dein Hund ein Problemhund ist.
    Wenn du ihn richtig behandelst, wird der bestimmt total pflegeleicht.
    (na ja, von Dackel-Sturkopf vielleicht mal abgesehen ;) )

    Ganz oft zur Hundewiese im Freilauf gehen. Da lernt er doch soziales Verhalten. Das bringen ihm die anderen Hunde schon bei ;): Wenn er zu frech wird, werden die ihn einfach ignorieren oder ihm mal kurz bescheid geben. Wichtig ist, dass DU dann cool bleibst ;)
    Ich würde allerdings schon drauf achten, dass die Größenunterschiede nicht zu gewaltig sind, bei den Hunden mit denen er spielt.

    Wie sieht es mit eurem Training zur Unterordnung aus? Läuft das gut? Macht ihr das regelmäßig?
    Für mich klingt das erstmal so, als sei die Hektik dadurch, dass er sich unsicher fühlt, entstanden. Gib ihm Sicherheit und es wird sich legen, denke ich. Genauso wie das Hinterherlaufen in der Wohnung sich auch gelegt hat.

    Hallo Josephine,

    herzlich Willkommen in unserem Club :D
    Wenn sich der Zuwachs so weiterentwickelt, brauchen wir bald im DF ne eigene Rubrik, wie der Hütesport ;)

    Hast du das X-Back schon? Oder ist das erst bestellt? Am besten, man bestellt immer unterschiedliche Größen, um den Vergleich in der Paßform zu haben. Das Geschirr soll sitzen wie ne zweite Haut, darf nirgendwo Beulen werfen. Unter ZUG: Das Ende des Geschirrs, wo der Seilring (Tug) zum Einhaken der Tugline befestigt ist, darf nicht über die Schwanzwurzel hinausgehen, weil sonst die Beweglichkeit des Hundes zu stark behindert wird. Die seitlichen Züge dürfen nirgendwo in die Weichteile einschneiden.
    Wow, Loona ist ja ne echte Schönheit! oh und
    der Roller sieht ja völlig spacig aus!!! :D

    Ob du mit Bauchgurt oder anderen Befestigungsmöglichkeiten fährst, ist ein bisschen Geschmackssache. Wenn du dich gegen Bauchgurt entscheidest, würde ich allerdings schon ne Konstruktion wählen, die dir erlaubt, die Tugline so zu führen, dass sie sich nicht im Vorderrad verfangen kann.
    Hab die verschiedenen mir bislang bekannten Möglichkeiten hier zusammengestellt:
    https://www.dogforum.de/ftopic65250.html
    Ich fahr mit Bauchgurt. Weil der sehr breit ist, hab ich da noch keine Schläge ins Kreuz bekommen. Macht sicherlich auch nochmal einen Unterschied, ob man mit einem Hund oder mit zweien unterwegs ist.
    Allerdings ist ne Antenne schon sehr praktisch, damit es kein Gewürge mit dem Vorderrad gibt.

    Die Leine mit Rückdämpfer solltest du auf alle Fälle kaufen!
    Das verhindert sowohl bei dir als auch bei deinem Hund unangenehme Schläge ins Rückgrat und damit dauerhafte Schäden. Die kostet 12 bis 15 Euro, ist also erschwinglich.

    P.S.
    Bevor es zu Mißverständnissen kommt:
    Zughundesport wird in erster Linie schon mit größeren Hunden gemacht. (Schullterhöhe so um 60 cm und Gewicht ab 20 kg).
    Bei kleineren Hunden müsst ihr grad am Anfang viel viel mithelfen, (ggf. auch auf Dauer, weil sonst das Gewicht zu schwer wird.), also beim Roller mitkicken, was man bei Hunden, die für den Wettkampf trainieren, eben NICHT macht: Da wird beim Training ausschließlich gegen die Bremse gefahren. Ich würde hier einfach langsam die Anforderungen steigern.

    Trotzdem bitte immer drauf achten, dass die Tugline nicht durchhängt, der Hund soll ziehen. Das kann besonders auf dem Fahrrad zu bösen Stürzen führen, wenn die Hunde bei zu wenig Zug auch gerne mal plötzlich nach links oder rechts abbiegen, weil ihnen ein interessanter Duft in die Nase kommt..
    Also: kicken, wenn der Hund zieht (als Belohnung).
    Viel mit Lob arbeiten.
    Während des Trainings: GAR NICHT reden.
    Kommando, dann RUHE!
    Wenn was nicht klappt, neu ansetzen, richtiges Verhalten loben.

    Ebenso führen unverhoffte, ungeplante unkontrollierte Hundebegnungen gerne auch mal zu Stürzen: Sucht euch deshalb für den Anfang Zeiten und/oder Orte, wo ihr erstmal ungestört seid.
    Wenn ihr andere Hunde überholt: NICHT das Tempo rausnehmen. ("Weiter"). Oder aber ganz anhalten (empfiehlt sich besonders bei Hunden, die nicht angeleint sind).
    Auf dem Fahrrad und Dogscooter sicherheitshalber mit Helm fahren, auf dem Fahrrad zusätzlich mit Protektoren an Knien und Ellenbogen (wie beim Skaten)

    Tolle Videos, hatte endlich mal Muße, die in aller Ruhe anzugucken.

    http://es.youtube.com/watch?v=e1GJWloRGfo
    hier im ersten Video ist schön zu sehen, welche unterschiedlichen Varianten es gibt:
    Vom korrekt unter Zug galoppierenden Hund über "Jogging mit Hund" in den unterschiedlichsten Varianten (durchhängende Leine oder ganz "bei Fuß")

    Den Vogel hat aber für mich der Schwarzweiße abgeschossen:
    Da hat Herrchen wohl was verwechselt: Zughundesport heißt doch nicht, dass DER HUND GEZOGEN WIRD!!! :lachtot:

    Wie lang war die Strecke eigentlich? 5 km? oder länger?

    Sehr schön fürs Frauenauge:
    Die schlammbespritzte Rückseite eines knackigen männlichen Exemplars. Bitte das nächste Mal Regieanweisung an den Filmer ausgeben, dass der Take bei solchen Aufnahmen bitte etwas länger dauert :D

    P.S.
    Ich hab da zwar ne Dame in Blau gesehen, aber die war alles andere als dick ;)

    zzt. ist es nicht schlimm, wenn er erstmal nur was für Leckerlis tut.
    Kannst anfangen, die Leckerlis unregelmäßig zu geben, mal kriegt er eins, mal nicht, wenn er etwas besonders gut gemacht hat "Jackpot" also
    ein paar mehr.
    Schon mal an Clickertraining gedacht?

    Wenn er so schlingt, fütter ihn doch für ein Weilchen aus der Hand, was hälst du davon?

    Das hätte auch den Vorteil, dass du gleich zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen kannst: Das Futter nutzen, um draußen von DIR angeleitete Suchspiele zu machen. Dadurch wirst du auch schon mal interessanter.

    Auch schon mal ne Fährte mit Würstchenwasser legen? An deren Ende wartet dann die Belohnung.

    Barfst du oder kriegt er Trockenfutter?

    wie dem auch sei.. egal ob zuerst Kind oder zuerst Hund..
    Man lernt von dem einen für die Erziehung des anderen ;) (Hoffentlich!)

    Wichtig bei beiden:
    Viel Lob, positive Bestärkung,
    geistige und körperliche Auslastung.
    Grenzen setzen: Beim Reden und Argumentieren ist weniger mehr ;):
    klare, kurze Ansagen sind erfolgversprechender als lange Diskussionen.
    Man braucht:
    VIEL ZEIT!!!! GUTE NERVEN!!
    Man hat:
    VIEL ARBEIT!!! VIEL FREUDE!!!
    Es gibt bei beiden Zeiten, wo man sie gerne mal an die Wand klatschen würde (es mit Rücksicht auf die Lärmbelästigung der Nachbarn aber nicht tut) (bei Hunden deutlich seltener als bei den eigenen Kindern ;) ) und andererseits wieder diese wonnevollen Stunden, wo das Herz aufgeht :D

    Unterschiede:
    Hunde argumentieren nicht gegenan ;)
    Hunde bleiben immer wie Kleinkinder.
    Mit dem Großwerden der Kinder, ändern sich natürlich auch immer mehr die Regeln., weil sie immer mehr Verantwortung kriegen,
    beim Hund dagegen bleiben sie konstant.

    Ballmann ge-fellt mir ausgesprochen gut! :)
    Aber sag mal, wieso lässt so ein majestätischer Kater eigentlich einen Konkurrenten in sein Revier?
    Gibt es eine Katzenverschwörung? Wurde Ballmann vom Stinkekater bestochen (vielleicht sogar mit frischen Mäusen?)

    ****

    Wenn ich das so sehe: DREI Katzen, aber NUR zwei Hunde... :motz:

    Es wird Zeit, dass du da wieder ein Gleichgewicht herstellst! :D
    Wo bleibt der dritte Hund?

    so wie es aussieht, würde ich vermuten, akzeptiert sie deinen Freund nicht unbedingt als Rudelmitglied. (Wohnt ja auch nicht bei euch ;) )
    Idee:
    Vielleicht sollte er alleine mit ihr regelmäßig Übungen zur Unterordnung machen, nicht nur, wenn er "Babysitter" ist, sondern auch sonst.
    Kann sie auch mal ab und an bei ihm über Nacht bleiben?