Beiträge von Rosalin

    Hallo,
    ich habe ein großes Problem mit meiner anderthalb Jahre alten Beawerhündin. Da ich sie manchmal tagsüber in der Wohnung alleine lassen muss, habe ich sie so erzogen, dass sie auf ein Hundeklo geht, wenn sie muss. Es hat ein wenig gedauert, ihr das beizubringen, aber nach ein paar Monaten hat sie’s verstanden.
    Vor ungefähr einem Monat habe ich mich entschieden, das alte Hundeklo neu zu streichen. Vorher war es rot, jetzt ist es dunkelblau. Natürlich war mir klar, dass die Farbgerüche irritieren würden. Daher habe ich für eine Übergangslösung gesorgt und an der entsprechenden Stelle Zeitungen ausgelegt. Das hat auch super geklappt. Seitdem ich aber eine Woche später das blaue Hundeklo eingeweiht habe, geht überhaupt nichts mehr. Wenn ich nicht mit ihr rausgehen kann, verrichtet meine Hündin überall in der Wohnung ihr Geschäft.
    Nachdem das nun schon eine Weile so geht, habe ich nur herausgefunden, dass sie irgendeine Art psychischer Barriere zu dem neu gestrichenen Hundeklo aufgebaut hat. Sie ist insgesamt ein sehr schreckhafter Hund. Der Impuls das Klo zu benutzen, ist vorhanden. Öfter rennt sie bis zum Klo, riecht daran, aber übersteigt die Kante des Klos nicht, sondern geht wieder weg. Meine unermüdlichen Versuche, sie davon zu überzeugen, dass das Hundeklo vollkommen in Ordnung ist, haben jetzt soweit gefruchtet, dass sie manchmal in meiner Anwesenheit das Klo zum Pinkeln benutzt, wenn ich sie selbst dorthin setze, oder selbst direkt vor das Klo pinkelt. Mehr ist nicht drin. Ich habe auch schon versucht das Hundeklo mit ihrem eigenen Urin für sie zu markieren. Aber das hilft nichts.
    Ich verstehe wirklich nicht, wo das Problem liegt und wie ich es beseitigen kann. Meine Malteserhündin hat mit dem neuen Klo seit dem ersten Tag überhaupt keine Probleme. Weiß jemand von Euch Rat?
    :hilfe: