Beiträge von flying-paws

    Genau. Das ist das Prinzip, warum man Schlittschuh fahren kann. Durch die Reibung entsteht ein Wasserfilm, auf dem man gleitet. Wenn der schon da ist, gleitet man "besser".

    Zu dem Gewissensding, was einem ja viele einreden wollen, wenn man beim Züchter kauft: Für mich ist der allerbeste Tierschutz, wenn ein Hund gar kein Leid in seinem Leben erleben musste.

    Es ist kein Tierschutz, Lebewesen nach den Wünschen des Menschen zu formen, wenn deren Existenz den Tod und das Leiden anderer Tiere voraussetzt, denn Hunde fressen Fleisch. Jeder bewußt produzierte Hund verursacht Leid. Da braucht man sich nicht hinzustellen und Zucht als Tierschutz zu bezeichnen und Leute, die TschHunde aufnehmen zu degradieren, daß sie solche Hunde brauchen würden, um sich selbst auf die Schulter zu klopfen.

    Dass Du des Lesens nicht so richtig mächtig bist, ist mir ja schon häufiger aufgefallen. Aber damit hast Du jetzt den Vogel abgeschossen.

    Ich koche Kartoffeln, Möhren und Schweinehack. Ich werfe einfach alles zusammen und koche das eine Stunde. Allerdings habe ich im Verhältnis noch weniger Fleisch und mehr Kohlenhydrate als bei Futtermedicus angegeben wird: https://www.futtermedicus.de/vitamin-optimi…500g-1-1-04-500

    Ich habe nach Ernährung des Hundes von Zentek gerechnet. Dort wird noch mal in Schwergrade der Insuffizienz unterteilt. Ich füttere in etwa zu gleichen Teilen Schweinehack und Kartoffel und die Hälfte des Gewichts der Kartoffeln kommt noch in Form von Möhren dazu.

    Von meinen bisher zehn eigenen Hunden, die ich hatte/habe, sind genau die Hälfte Second-Hand-Hunde und die andere Hälfte vom Züchter. Ich mag das Verhältnis so. Ausschließlich Second-Hand-Hunde wäre mir zu nervenaufreibend.

    Beim Welpen würde ich mir aber noch mal genauere Gedanken über die Wünsche an die Rasse machen. Die beiden genannten sind ja sehr gegensätzlich ...

    Ich wollte an dieser Stelle noch mal ergänzen, dass ich bei den meisten einen deutlichen Unterschied gemerkt habe. Die Second-Hand-Hunde bringen ihre Baustellen mit und behalten sie in einem gewissen Maß meistens auch. Damit meine ich nicht, dass ich sie nicht trainiert bekomme. Aber an vielen Punkten muss ich mit Training gegenhalten, damit es stabil bleibt. Manchmal ist das richtig mühsam und rutscht mir im Alltagstrubel etwas weg, das straft sich dann. Bei den Hunden, die es "von Anfang an gut hatten", münden die Erziehungsturbulenzen in mehr Stabilität. Ich muss nicht ständig so viel gegen etwas antrainieren, sondern, es ist recht gefestigt und stabil.

    Ich merke auch den Hunden an, dass es einen Unterschied macht. Die Hunde, die bestimmte Situationen durchs permanente Training gut können, sind von so etwas geschlauchter, auch, wenn Außenstehende in den Situationen selbst keinen Unterschied zu den Züchterhunden sehen.

    Beispiel: Ich bin ja nicht so der Stadtgänger und nehmen meine Hunde auch selten mit zum Essen gehen oder so was. Wenn es drauf an kommt, können das alle. Auch recht unauffällig. Ein Teil meiner Hunde kommt da ausgeschlafen wieder aus dem Restaurant und der andere Teil muss erst Mal schlafen gehen, obwohl es im Restaurant genauso wirkte wie bei den anderen.

    Zu dem Gewissensding, was einem ja viele einreden wollen, wenn man beim Züchter kauft: Für mich ist der allerbeste Tierschutz, wenn ein Hund gar kein Leid in seinem Leben erleben musste. Ich benötige es für mich nicht, dass es einem Tier schlecht gegangen sein muss um mir auf die Schulter klopfen zu können bzw. müssen, dass ich jetzt der Superheld bin. Klar, jetzt könnte man sagen, dass ich ja auch solche Hunde habe. Aber ich habe die nicht um besser da zu stehen und Züchter zu verunglimpfen. (Das wäre auch echt arg komisch in meiner Situation.)