Beiträge von flying-paws

    Ich bin allerdings etwas verunsichert weil jemand schrieb, die Hünin blutete die ganze Zeit. Ich dachte, die Blutung hört auf und dann kommen die Stehtage? Sie klappt die Rute noch nicht beseite, wenn man ich die Kruppe kraule und sie hat einem Rüden heute den Hintern beharrlich entzogen. Aber als sie dann Hasenköttel fand und abgelenkt war, konnte er mit nem Aufreitversuch anfangen (wir haben das dann sofort unterbunden)

    Mir ist rätselhaft, dass man eine Hündin mit einem Rüden zusammen lässt, wenn man nicht weiß wo sie sich in der Hitze befindet. Ich mache da eher keine Experimente. Vermutlich, weil mich jeder Wurf in der Aufzucht um gefühlt 10 Jahre altern lässt und ich so was nicht noch "versehentlich" zwischendurch haben möchte ... aber da ist ja jeder Jeck anders.

    Ich habe drei Schafe geschenkt bekommen, die die Arbeit mit Hund nicht kennen. Außerdem waren sie noch nie an fremden Orten und fremde Schafe haben sie auch noch nie gesehen. Vor allem keine Kleinen und auch keine Dunklen. Die Aufgabe von Fleek war neben dem zur Weide treiben daher die Schafe einzuarbeiten bzw. daran zu gewöhnen für den Hund zu laufen, aber nicht hysterisch davon zu rennen, denn auch Schafe müssen ja lernen adäquat und angemessen auf den Hund zu reagieren. Ich finde, dass hat mein Marsupilami sehr gut gemacht.

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    Ich mache übrigens keinen Unterschied beim Alter: Wenn ein Hund Symptome zeigt, lasse ich ihn untersuchen um die Ursache zu finden. Ich wüsste nicht, warum ich das nicht tun sollte.

    Meine Hündin ist jetzt übrigens 17 Jahre uns frisst nach wie vor, was sie immer gefressen hat. Der Verdauungstrakt ist durch die passende Behandlung stabil wie bei meinen jungen Hunden.

    Bei meiner zu der Zeit 15jährigen war eine andere Grunderkrankung der Grund für eine Entzündung im Darm. Sie hatte zu keiner Zeit Durchfall, das einzige Symptom war, dass sie nachts zusätzlich zum Haufen machen raus musste. Die Tierärztin sah keinen weiteren Bedarf zusätzliche Untersuchungen zu machen, ich habe allerdings darauf bestanden. Nach Behandlung kann meine Hündin wieder normal fressen und die Entzündung im Darm ist weg. Hätte ich auf die Tierärztin gehört, würde mein Hund mit chronisch entzündeten Darm, den Rest deines Lebens verbringen müssen ... Außerdem hätte es andere Organschäden gegeben mit der Zeit.

    Meine Aina brüllt ja aus Angst andere Hunde an. Sie ist sehr unsicher. Letzte Woche hatte ich sie allein dabei als ich kurz um die Ecke am Wohngebiet und einer beliebten Gassimeile nach den Schafen schauen wollte, weil sie leider etwas lahm ging und daher nicht mit zu den großen Runden gehen konnte. Also dachte ich, ich nehme sie da mit hin. Kaum war ich in die Gassimeile eingebogen, kam mir ein fixierend, schleichender Jagdhundmix entgegen. Da ich wusste, dass der Besitzer keinen Einfluss auf den hat und meine Aina auch ein echter Opferhund ist, habe ich sie auf den Arm genommen und dem Hund ein tiefes "Hau ab" zugegrollt, bereit ihn wegzutreten. Ich hatte ehrlich gesagt nicht damit gerechnet, dass der darauf reagieren würde, aber er stockte und entschied sich zu schnuppern. Mittlerweile hatte der Besitzer aufgeschlossen, latschte vorbei und murmelte was von "Man könne sich auch unnötig Stress machen" ... aber was ich eigentlich sagen wollte: Aina hat vom Arm ein tiefes Brummen von sich gegeben. Ich war fast froh, denn eigentlich kann sie nur hysterisch kläffen aus Angst. Ich war fast ein bisschen stolz. |)