Beiträge von flying-paws

    Mir widerstrebt es generell diese Gifte in und auf meine Tiere und damit auch in die Umwelt zu bringen. Auch bei meinen Schafen. Ich betreibe Landschaftspflege, bei der es das Ziel ist Insekten zu fördern ... Aber ich hänge auch an meinen Tieren. Daher habe ich nach jahrelanger Nutzung von ätherischen Ölen (wovon manche tatsächlich einen gewissen repellenten Effekt haben) und absammeln auf die Giftkeule gewechselt. Und das, obwohl mein Spitz von einem Wirkstoff vor einigen Jahren neurologische Ausfälle bekommen hat. (Die ich sogar auf Video habe.) Die Babesiosefälle sind nämlich direkt neben mir eingeschlagen, mit teilweise gerade noch gerettet Hunden, weil die Besitzer es auf dem Schirm hatten und toten, weil es zu spät war. Borreliose und Anaplasmose machen wir dagegen im Grunde keine Sorgen.

    (Wenn man als Mensch einen Schutz haben möchte, empfehle ich übrigens das "Eingiften" der Schafe ohne Handschuhe ... die Wochen drauf interessiert sich komischerweise keine Zecke für einen. :D)

    Guten Morgen! Danke nochmals für euren Input gestern!

    Heute hat er die ganze nacht durchhgeschlafen! Um 5 uhr bin ich veriwrrt aufgestanden und hab die Wohnung nach einem häufchen durchsucht. Gefunden erstmals nichts. Um 6 uhr rausgegangen, großer Haufen relativ fest. Ich bin so erleichtert. Jetzt muss nur geschaut werden von was das kam. Ich hoffe es lässt sich schnell was finden.

    Nicht nur für Dich erholsam durchschlafen zu können! Ich drücke fest die Daumen, dass es jetzt aufwärts geht.

    flying-paws Weil du geschrieben hast "Wenn ein Hund über mehr als zwei Wochen matschigen Kot hat, ist er chronisch krank."

    Deshalb der Hinweis, dass der matschige Kot laut erstem Post seit Montag ist, nicht länger.

    Aber vielleicht versteh ich dich jetzt nicht ganz, und rede an dir vorbei :???:

    Ich hatte Dich zitiert, mich also auf Deine Aussage bezogen. Nicht auf den Eingangsbeitrag. Ich hatte den letzten Satz von diesem Zitat zitiert, hier jetzt bewusst mit Bezug zum Inhalt.

    Das führt öfters zu Matschekot/Durchfall. Auch die erhöhte Temperatur, die du im Welpen-Thread erwähnst passt zum Zahnwechsel.
    Das kann auch ein paar Tage/Woche dauern. Manche Hunde reagieren da mehr drauf.

    Ich habe da herausgelesen, dass es für Dich "normal" ist, dass ein Hund über mehrere Tage oder auch Wochen Matschekot oder Durchfall hat. Das habe ich aufgegriffen und erklärt, dass ein Hund krank ist, der das hat. Bis zu zwei Wochen spricht man in der Tiermedizin von akut. Ab zwei Wochen ist es dann chronisch. (Im Podcast von Dr. Julia Fritz wird das im Bezug auf Ernährung irgendwo gesagt, andere Tiermediziner habe ich da auch schon sagen hören. Scheint also was Definiertes in der Veterinärmedizin zu sein.)

    Einige scheinen bei dem Begriff "chronisch" im Kopf zu haben, dass es eine unheilbare Erkrankung sein muss. Das ist meines Wissens nicht so. Wenn man die Ursache einer Erkrankung, die länger als zwei Wochen besteht, bekämpfen kann, ist eine Heilung möglich. Aber natürlich korreliert es häufiger, dass man bei chronischen Erkrankungen die Ursache nicht mehr (vollständig) beheben kann. Daher haben wohl viele diese Verknüpfung.

    Warum ich das aufgegriffen habe: Es scheint für viele Hundehalter besonders im Bereich Verdauungstrakt nicht klar zu sein, dass sie einen chronisch kranken Hund haben. Matschiger Kot, Schmatzen, etc. sind für viele "normal". Das hat sich vermutlich so etabliert, weil unheimlich viele Hunde heutzutage chronische Erkrankungen im Bezug auf Magen-Darm-Trakt haben. Für den einzelnen Hund ändert es aber nichts daran, dass er krank ist. Er ist nicht weniger krank, nur, weil viele anderen drumherum auch krank sind. Mir werden die Symptome zu schnell abgetan. "War bei meinem in dem Alter auch so." Ja, dann war er in dem Alter auch krank.

    Wenn ein Hund über mehr als zwei Wochen matschigen Kot hat, ist er chronisch krank.

    Akut krank, meinst du sicher.

    Chronisch krank ist Mensch oder Hund, wenn eine Erkrankung dauerhaft bleibt und irreversibel ist. Da noch gar keine gesicherte Diagnose vorliegt, kann man nichts darüber aussagen, ob es chronisch ist.

    Nein, akut ist bis zwei Wochen, dann ist es chronisch. Zumindest in der Tiermedizin.

    Wenn ein Tier Symptome hat, ist es krank, auch, wenn die Ursache noch nicht klar ist.

    Da fällt mir noch ein: Wurde auch Mal was im Blut geschaut?

    Mein Vorgehen bis zur Diagnose wäre matschige Kartoffeln mit Moroscher Möhrensuppe. Und das Canikur.

    Danke für das Feedback zu "Wege-Verweigerung". Die Meinungen gehen ja doch etwas auseinander.

    Bei Luna kommt hinzu, dass sie einfach auch gern sagt, wo es lang geht. Sie hat ihre eigenen Vorstellungen. Gestern Morgen durfte sie durchgehend die Route bestimmen, und hat sich nicht einmal hingeschmissen oder ist an einer Kreuzung stehen geblieben. Normalerweise sage ich einfach freundlich "Luna, da lang!" wenn sie in eine andere Richtung läuft als von mir geplant, und dann kommt sie meistens sofort (manchmal muss ich sie kurz zurückrufen und es gibt Leberwurst, aber danach geht sie dann anstandslos in "meine" Richtung). Das Sitzenbleiben und Verweigern ist schwieriger zu managen.

    Dass uns dort im Wald wirklich Gefahr droht, glaube ich eher nicht. Wildschweine hat sie schon gesehen und nicht darauf reagiert, wir kommen auch oft an Wildschwein-Tummelplätzen vorbei, die interessieren sie gar nicht. Einen Wolf in dem Gebiet halte ich für unwahrscheinlich, wenn auch nicht unmöglich. Wir streifen oft auf Trampelpfaden durch den Wald, und dort zeigt sie keine Angst.

    Es ist einfach komisch. Aber klar, wir müssen diesen Weg nicht unbedingt nehmen. Ab und zu werde ich es mal wieder probieren.

    Vielleicht ist es für Deinen Hund schwierig ab und an entscheiden zu dürfen und dann wieder nicht.

    Aber letztendlich betrifft es sie ja auch nicht, denn Merle kommt in den Arbeitslinien quasi gar nicht vor.

    Wenn die Tests und Screenings gesetzlich vorgeschrieben werden, betrifft es sie eben doch, weil sie dann die entsprechenden Untersuchungen machen und Atteste einholen müssen. Also eine Art Körzwang, was fürs UK absolut neu wäre.

    Die Züchter von Working Spaniels waren/sind übrigens genau gleich. Die Hunde können arbeiten, ergo sind die Hüften etc gut. Leider sagen die Röntgenbilder was anderes....

    Ich meinte mit "betrifft", dass Merle nicht vorkommt. Ich dachte, das ging aus meinem Text hervor.

    Ah, stimmt, die Jäger sind ja auch noch da ... ist ja auch eine starke Lobby. Das wird auf jeden Fall spannend.