Beiträge von flying-paws

    Hier mal ein Beispiel von meinem Spitz beim Bewachen. Man sieht schön wie er die Situation bewertet - der Mensch geht mit seinem Hund brav auf dem Weg weiter - und zu mir zurückschaut, ob ich das gesehen habe.

    Aufgebaut habe ich das über Anzeigeverhalten mit Futter belohnen. Also, wenn er etwas sieht, markern (Wort, was Futter ankündigt) und belohnen. Beim Gassi, daheim, auf der Weide, immer. Und vor allem den Reiz zusammen betrachten und "bewerten". Und vermitteln, dass es okay ist. Über bergeweise Belohnung.

    Externer Inhalt youtu.be
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.

    Spitze ticken komplett anders als zum Beispiel Hütehunde. Erziehung über Eingrenzung, "Gängeln" etc. quittieren sie mit Verweigerung und sind davon sehr gestresst. Sie misstrauen dann nicht nur der Außenwelt, sondern auch ihren Besitzern. Trainiert man sie fair und belohnungsbasiert, sind sie sehr einfach durchs Leben zu führen. Aber mit "Du musst, weil ich das so will" kommst Du da nicht weiter.

    Um nicht nur Alltag zu machen, kann man mit denen übrigens auch super Beschäftigung machen, was die Beziehung sehr stärkt. Dummytraining zum Beispiel:

    Externer Inhalt youtu.be
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.

    Externer Inhalt youtu.be
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.

    Oder Mantrailing (da ist er schon ein Opi, jetzt steht er kurz vor seinem 17. Geburtstag)

    Externer Inhalt youtu.be
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.

    Vlt frag ich parallel in Hofheim. Wenn ich schon ne Zweitmeinung einhole dann vielleicht einfach direkt da, wenn die so gut sind. An der TiHo gibts irgendwie wohl dan eher Chirurgen, ich weiß nicht, ob das so sinnvoll ist?

    Die gibt es in Hofheim auch, sogar Neurochirurgen.

    (Ich habe in Unikliniken die Erfahrung gemacht, dass es sehr stark davon abhängt bei wem man landet. Auch die Kommunikation der Bereiche untereinander war manchmal richtig gut, manchmal eher mäßig. Aber klar, das kann einem auch in einer privaten Klinik passieren. Ich würde in Hofheim Dr. Rupp als ersten Ansprechpartner empfehlen. Er ist Neurologe und Orthopäde. Und hat unheimlich viel Erfahrung.)

    Ich drücke ganz fest die Daumen!

    Ich male ungern den Teufel an die Wand, das klingt aber irgendwie fortschreitend.

    Nach wie vor schwebt ja auch der Tumorverdacht im Raum. Falls Du da eine zweite Meinung willst, würde ich samt aller Befunde tatsächlich nach Hofheim fahren. Dort sitzt viel geballte Kompetenz in Sachen Orthopädie, Neurologie und Onkologie auf einem Haufen, die sich auch absprechen ...

    Natürlich hoffe ich inständigst, dass es das nicht ist.