Beiträge von Miniline

    Ich glaub, da hab ich mich falsch ausgedrückt. Er fängt mit diesem "Spiel" an. Also eigentlich unmotiviert. Man sieht es ihm an, das er gleich wieder hochspringt (was er auch nicht sollte) und ihn dann zurechtweisen, das beginnt den "kampf".

    So richtige Tauziehspiele haben wir eh schon gestrichen.

    Ich versuche mal die Fragen der Reihe nach zu beantworten:

    Von der Vergangenheit unseres Hundes wissen wir leider wenig. Er wurde in einer Tötungsstation in Griechenland geboren, kam dann relativ jung nach Deutschlang in eine Familie, bei der die Frau angeblich Hundetrainerin war. Ich mutmaße das er sehr reizarm aufgewachsen ist, da er draußen vor alles Angst hatte (Steinkugeln, Federn, Blätter, usw.) Die gaben ihn dann ab, weil er zu groß geworden ist. Er war dann eine Woche in einer Pflegefamilie bei der er tun und lassen konnte was er wollte.

    In der Hundeschule sind wir bereits angemeldet, nur leider fängt die erst mitte September wieder an.
    Der Tipp mit dem Kehlgriff und dem Schnauzenzwicker habe ich aus einem Buch (So denkt mein Hund - von Walty Dudok van Heel), darin wird beschrieben, das ein Hund erst seine Rangordnung kennen muss und wenn er dabei "handgreiflich" wird, sollte man dies als letzte Konsequenz durchführen. Der Kehlgriff war auch nur noch im absoluten Notfall, als er anfing mir ins Gesicht zu springen.

    Ich habe das mit dem "Krachmacher" auch schon versucht. Eine kleine Dose mit Steinen gefüllt. Hat zwei oder dreimal funktioniert (ich hatte seine Aufmerksamkeit wieder), danach hat er es aber ignoriert, weil er wusste, das ihm nichts passieren kann dadurch das etwas klappert.

    Ruhige Kommandas sind etwas schwer, wenn man einen 20 Kilo Hund am Unterarm hängen hat. :|
    Ansonsten gehen wir beide eigentlich immer ruhig bzw. beruhigend mit ihm um.
    Einen Maulkorb möchte ich ihm eigentlich nicht wirklich antun. Es sind zwar extreme blaue Flecken und auch ein paar Wunden (etwas größere Kratzer), aber solange ich keine Angst vor ihm habe, möchte ich das eigentlich nicht.

    Wie gesagt, aggressiv ist er nicht wirklich dabei. Er spielt zuerst (also er denkt er spielt, denn machen sollte er es definitiv nicht), da ist es nur schnappen und weglaufen. Wenn ich ihn dann wie gesagt zurecht weise, knurrt er und beißt richtig zu und lässt auch so schnell nicht mehr los. :|

    Hallo zusammen,
    bevor ich zum Problem komme ein paar Eckdaten über unseren Hund:
    Er heißt Charly, ist angeblich im Dezember 07 zur Welt gekommen, kommt aus Griechenland und ist schätzungsweise ein Schäfer-/Schnauzer-Mix. Charly war, bevor wir ihn bekommen haben bei einer Familie die ihn dann nicht mehr haben wollte.
    Wir haben ihn jetzt seit ca. 8 Wochen.
    Anfangs war er ein absolut ruhiger Hund (Wir gehen davon aus, das man nicht viel spazieren gegangen ist, die Krallen waren extrem lang und er hat nach 10 Minuten draußen immer schlapp gemacht).
    Mittlerweile ist er richtig aktiv, läuft viel usw. Allerdings hat auch sein Gehorsamszustand rapide abgenommen. Nicht nur das. Draußen wie auch im Haus fällt er mich regelrecht an, anfangs nicht bösartig, eher eine aufforderung zum spielen, aber wenn man ihn dann zurecht weist hängt er mir am Arm oder sonst wo und beißt auch richtig zu.
    Ich habe schon alles versucht, von ignorieren (was nicht geht, denn dann wirds meistens noch schlimmer ---> ins Gesicht springen und dergleich) bis hin zu Kehlgriff und Schnauzenzwicker. Bringt alles null komma gar nichts.
    Charly zieht auch extrem an der Leine (ohne Leine läuft er perfekt, außer das er eben mittlerweile auf keinerlei Kommandos mehr hört)
    Vor meinem Mann dagegen hat er Respekt und manchmal hab ich das Gefühl auch regelrecht Angst.
    Da ist dann wieder das Problem, das er ÜBERALL hinpinkelt wo sich mein Mann eine längere Zeit aufgehalten hat.

    Langsam weiß ich mir einfach keinen Rat mehr. Ich hoffe ihr könnt mir ein wenig helfen.
    Danke schon mal im Vorraus!

    Liebe Grüße
    eine verzweifelte Miniline