Hallo
In den letzten Jahren hat, meinem Empfinden nach, die Zahl der Hundehalter stark zugenommen. Dadurch haben natürlich auch mehr Leute Hunde die wenig oder keine Ahnung/Interesse von richtigem Hundeverhalten haben. (Wäre es kein Thema gäbe es die ganzen Fernsehsendungen nicht.) Vor 15 Jahren, mit unserem ersten Hund, konnte ich Gassi gehen wann ich wollte und habe selten einen anderen Hund getroffen und wenn, hat man sich kurz verständigt was geht und was nicht. Heute muss ich selbst bei meiner Mutter auf dem Dorf schauen wie und wo ich laufe um allein gehen zu können. Mit den "alten" Hundehaltern gibt es kaum Probleme, von den "neuen" hat ein Großteil gehört "Hunde brauchen Sozialkontakte/ machen das unter sich aus/ wird schon gut gehen" und dementsprechend verhalten sie sich. Da kommen die Hunde angeschossen, hängen kläffend in der Leine und benehmen sich wie die Axt im Walde.
Noch viel schlimmer finde ich das in der Stadt, vielleicht auch einfach, weil es da mehr Hunde gibt. 
Selbst hier im Thread kann man lesen "Normalerweise passe ich auf, aber manchmal läuft mein Hund trotzdem einfach so zu anderen und ich kann ihn nicht stoppen." Einmal ist aber schon genug und es kann etwas passieren. :/
Mit Rücksichtsnahme von allen Seiten und etwas Achtsamkeit könnte eine Menge vermieden werden.
Erst am Wochenende kam der Dackel von unseren Nachbarn auf mich und die Hunde zugeschossen. Sie hatten das Tor offen gelassen und den Dackel auch nicht an die Hofleine gehängt. Die 2 Hunde die ich dabei hatte waren angeleint und ich konnte verhindern das es zu einem direkten Zusammentreffen kam, welches für den Dackel böse geendet hätte.
VG Yvonne
Edit: Auch bei Shila habe ich den Eindruck sie kann kleine Hunde nicht richtig einordnen. Sie reagiert da verunsichert.