Ist es denn so, dass sie draußen vor Stress dicht macht, einfach in völlig ignorantes Verhalten verfällt oder ist sie zu sehr mit Anderem beschäftigt?
Ach, hier muss es gar nicht um mich gehen, ich dachte einfach, dass das allgemein interessant sein könnte.
Elsa steht draußen eigentlich immer ziemlich unter Strom. Wo sind Eichhörnchen/was war das für ein Geräusch/welcher Idiot hat hier hingepinkelt/ist das da hinten ein Hackenporsche oder ein anderer Hund?
Mit mir ist sie da relativ selbstsicher unterwegs - lässt sich aber extrem ungern Entscheidungen abnehmen. Fällt mir schwer zu beschreiben. Sie wirkt dabei meistens eher aufgebracht als ängstlich, ich glaube aber, dass es eine Mischung aus beidem ist.
Mal ist sie dann total im Tunnel und beschäftigt (scharren, markieren, aufplustern, schnuppern, ziehen) und mal friert sie einfach ein. Ich weiß oft nicht, ob dann überhaupt noch was zu ihr durchdringt. Dazu kommt aber auch, dass der Freund und ich da nicht einheitlich operieren, das macht es ungleich schwerer.
Und seit sie so eine Phase hat, in der ihr eh nichts mehr schmeckt, ist mir ein wichtiges Werkzeug abhanden gekommen.
Ich hab noch eine (multifunktionale?) Frage!
Glaubt ihr wirklich, dass es für den Hund Belohnung sein kann, sich vom Stressauslöser zu entfernen? Ich bin mir da unsicher. Also, dass das als Bestätigung funktionieren kann.
Dazu weiß bestimmt auch Lagurus was, die weiß solche Sachen immer. (keine Angst, musst nicht alles lesen!)