Beiträge von Momo und Lotte

    Ich danke euch dafür, dass ihr eure Erfahrungen mit mir teilt.

    Vielleicht sollte ich die Vermieterin einfach ganz offen fragen, wie es so ist, dort zu leben und ihr einfach sagen, dass ich etwas Sorgen habe, weil ich bisher immer nur ganz anonym gemietet habe.

    Ich glaube, ich bin einfach von meiner staubsaugerbesessenen Lieblingsnachbarin geprägt. Die führt sich hier ein wenig auf, wie die Hausmutter. Immer ein Schwätzchen, immer lästern über alle anderen im Haus (ihr Lieblingssatz ist "das geht ja gaaar nicht!") und immer, immer, immer staubsaugen.

    Oder im Garten rumwurschteln.

    Und sich darüber ärgern, dass alles an ihr hängen bleibt.

    Sie macht es aber halt auch immer zu Zeiten, wo alle anderen aushäusig arbeiten sind. Sie ist halt mit Leib und Seele Hausfrau und ihr ist auch immer ein wenig langweilig.

    Die Vermieterin der neuen Wohnung ist aber in Vollzeit. Und hat eine pflegebedürfige Mutter. Und Wald. Die hat vermutlich andere Pläne mit ihrem Leben, als meins zu beschlagnahmen.

    Aber wie formuliert man vorsichtig Fragen, die nicht unhöflich klingen, um herauszufinden, ob unser Bestreben nach sozialer Interaktion gleichermaßen eher flach ausgeprägt ist?

    Pinky4 - du als Vermieterin, findest du das unangemessen?


    Edit:

    Ich mein - ich stelle mir sooo viele Fragen, die ich nicht fragen kann. Zum Beispiel, ob sie gesagt hat, dass sie sich bald um das Moos im Garten und die Bodensteine kümmern würde, weil sie denkt, dass uns das stören würde. Ich denk: geil, Moos muss man nicht mähen! Lass Moos Moos sein! Die Bodensteine sind mir auch voll egal. Ob die jetzt einen Riss haben, das juckt mich gar nicht.

    Oder warum ihr Mann nicht dabei war, als wir uns kennengelernt haben. Weil einerseits könnte das ein Indikator dafür sein, dass einem "die Neuen" egal sind, solang sie Miete zahlen. Andererseits finde ich es komplett verrückt, wenn ich jemanden in "mein Haus" holen würde, den mein Freund nicht kennengelernt hat.

    Oder ob man direkt Feinde in der Nachbarschaft hat (der große Raufasermagnat aus Wuppertal) wenn man die Wände einfach nur glatt verputzen möchte weil man nichts schlimmer findet als Raufaser.

    Nee, ich bin in der ziemlich anonymen Innenstadt. Hier im Haus gibt es 6 Parteien, wir kennen uns auch alle - aber irgendwie ist das so herrlich unverbindlich. Die Firma, die das Haus vermietet, ist seit ich hier wohne der 5. Eigentümer. Ich hab nur einen Vermieter kurz kennengelernt, als der sich mal das Haus angesehen hat.

    Aber wir hatten eine zeitlang einen Hausmeister - und der wiederum hatte gewisse Allmachtsphantasien und drangsalierte uns alle. Schon das hab ich als schlimm und nervig empfunden.

    Ich hab noch nie bei jemandem "zuhause" gewohnt. Und ich hab immer als Warnsatz im Kopf: "Niemals in das Haus ziehen, in dem auch die vermietende Partei wohnt" - das hab ich schon unzählige Male gehört.

    Und die Wohnung, die gerade zur Debatte steht, ist in dem Haus, in dem die Vermieterin aufgewachsen ist und jetzt mit ihrem Mann wohnt. Ihre pflegebedürftige Mutter lebt dort auch noch.

    Und dann ist das ganze halt in einer Siedlung, in der es nur sieben Häuser gibt, alle dort wohnen "schon immer" da.

    Was ist, wenn wir da gar nicht reinpassen?

    Wenn wir da zwischen Jagdzunft und Landwirtschaft leben und selbst solche Hipsterschnöselkunstmenschen sind? Wenn die uns nicht mögen? Wenn die vielleicht gewöhnt sind, dass man beieinander ein und aus geht? Das wäre mir irgendwie zu viel und zu eng. Ich hab auf der Arbeit so viel Sozialkontakt, zuhause will ich eigentlich einfach nur meine Ruhe haben. Aber ich weiß auch nicht, wie man so etwas im Vorfeld abklärt.

    Schon allein, dass ich darüber nachdenke, dass ich bei Einzug erst mal an jeder Tür klingeln und mich vorstellen müsste - das fänd ich okay und würd's auch machen. Aber ich hab so Hemmungen, dass ich plötzlich in irgendeiner Scheune WM gucken muss oder so.

    Oder wenn sich alle gegenseitig helfen bei irgendwas - ich kenn das so aus meinem Dorf. Alle kennen sich, alle helfen sich. Aber ich kann nichts.

    Ich bin die Frederik, die blöde Farben sammelnde Maus. Und jetzt seh ich mich schon die pflegebedürftige Mutter der Vermieterin versorgen weil ich keinen Motorsägenschein hab.

    :ops:

    Xyliit alles Gute an den neuen Ufern! Freut mich sehr!

    Atrevido Mist. Tut mir leid. Fühlt sich immer blöd an. Bestimmt kommt was Besseres. Genauso gut plus Garten ohne Einschränkungen. Ich drück die Daumen!


    Bei mir ist's gerade so ... pfffffff.... wir wollen die Lage. Aber die Wohnung wollen wir nicht sooo sehr. Aber sie wäre okay. Und die Lage ist unbezahlbar. Aber ich hab plötzlich so Sorge, meine Privatsphäre ein Stückweit zu verlieren und das macht mir Bauchweh. Und dann umziehen, feststellen, dass es nicht so richtig funktioniert mit den Vermietern und Vermieterinnen unter einem Dach und dann nicht mehr zurück können, macht mir gerade richtig dolle Angst. Ich bin halt nicht so gut mit Veränderungen.

    Und ich bin halt wahnsinnig gern unbeobachtet und allein.

    Wir schauen uns die "Wohnung aAdW" noch mal an, wenn die Jalousie repariert ist (bei der ersten Besichtigung wirkte sie dadurch (?) recht dunkel) und dann müssen wir mal eine Entscheidung treffen.

    Irgendwie bin ich ganz gelähmt von der Sorge.

    Ich muss einen großen Baum umsägen und weiß noch nicht, auf welcher Höhe der Stumpf stehen bleiben soll (ganz bodentief absägen ist sehr wahrscheinlich nicht möglich)

    Ich würde da gar nichts absägen, sondern lieber eine Eberesche daneben pflanzen. Die wachsen schnell und sind hübsch. Zwischen beiden Bäumen kann man dann super sitzen und stricken und auch Yoga machen. Du kannst die Stämme auch umhäkeln, falls man das noch macht. Oder Traumfänger daran aufhängen. EIN TRÄUMCHEN.

    Ach so, der Frisurtipp!

    Fast vergessen!

    Eigentlich braucht's bei dir nicht viel, aber deine Nasenhaare könnten ne kleine Außenwelle vertragen.

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    ... sag, ist nicht jetzt schon Vogelschutz? Darf man derzeit noch fällen? Ich dachte, das ist ab März vorbei...?

    Ich hab auch schon einen kleinen Plan für euer Kabuff im Schlafzimmer, so als Kleiderschrank und so. Hab im Kopf schon die Bretter zurechtgesagt und den IKEA-Katalog gewälzt.

    okay, das interessiert mich dann doch. Weil: Ein Meter breit und so lang - das ist ja, als müsste ich in meinen Schrank reinkriechen. Da sind schon Regale drin, aber ehrlich, da kriegt man Platzangst drinnen. Ich dachte, da kommen Sachen rein, die ich nicht oft brauche (also alles, womit man sauber macht oder bügelt.) und vielleicht Bettwäsche und Handtücher... aber für Klamotten wär's mir zu eng. Da schmeiß ich irgendwann nur alles unsortiert rein und es ist Momobert Ducks Textillager. Kenn ich schon. Liegt momentan auf dem Stuhl neben dem Bett. und drumherum.

    Krieg ich jetzt meine Frisur Beratung????

    Eigentlich nicht, du hast die Raumaufteilung ja nicht angezweifelt. Nur wer die Räume umstellt, hat Anrecht auf ein kleines Fresh-Up von Momo. Aber ich mag dich. Und ich will mal nicht so sein.

    Also, du bist mehr so der Frühlingstyp. Kräftiger Lidschatten in satten Türkistönen unterstreicht deine natürliche Augenfarbe. Am Lippenmakeup trotzdem nicht sparen: mehr ist mehr.

    Deine Kopfform würde ich durch einige gezielte Eingriffe optimieren. Das würde in diese Richtung gehen. Auf diese Art kaschierst du deinen eher wenig vogelnesthaft ausgeprägten Forehead. Und die kleinen Rotkehlchen, die sich hier niederlassen werden, werden dir zum Kaffee ein Liedchen singen, egal, wo der Tisch steht und wohin die Türe sich öffnet.

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    Leutis, ihr sollt nicht meine vielleicht-Wohnung umplanen, sonst plane ich mal Frisuren für euch oder euere Hunde!

    Ein großer Flur ist nicht leer. Darin befindet sich der große Schrank mit dem Hundefutter und der mittelgroße Schrank mit den Leckerchen und die Garderoben für Menschen (wir besitzen leider um die 30 Jacken und Mäntel - ohne Cardigans, Blousons und Blazer) und Hunde.

    Wahrscheinlich muss da auch mindestens ein großes Körbchen hin. Weil dort muss man liegen, um zu beobachten, was in der Küche passiert.

    Und die Futterplätze.

    So, Raum voll.

    :lol:

    Und wenn ich die Haustür aufmache, mag ich da nicht am Kaffeetisch sitzen und morgenmuffelig, wie ich bin, den Vermietern winken, die dann ihr Auto aus der Einfahrt holen.

    Kein Tisch also.


    Dann kommt der große Raum mit einem großen Tisch, auf den morgens die Sonne scheinen wird. Dort kommen die ganzen Bücherregale aber auch hin, nehme ich an.

    Und hinten ins Südzimmer das Sofa und die meisten anderen Hundekörbchen, denn die liegen so gern in der Sonne. Und die ganzen Pflanzen. Und der Couchtisch und vielleicht noch mehr Bücher. Der Plattenspieler.

    Fernseher haben wir nicht.

    Und das wird ganz toll, wenn wir morgens in der Sonne Kaffee trinken und die Hunde mittags in der Sonne lümmeln.

    Braucht jetzt noch irgendwer Frisurratschläge? Ich mach auch Inneneinrichtung und Stil-Beratung! :lol:

    Ich hätte das WZ auch vorne. Und hinten wäre meine Bibliothek und mein Wollzimmer. :herzen1:

    Wer braucht denn schon ein Esszimmer?

    Ich habe seit über 10 Jahren keinen Esstisch. Und auch keinen Schreibtisch*. Ich habe nur einen winzigen Schminktisch. Du aaaaahnst nicht, wie sehr ich mich darauf freue, einen Tisch zu besitzen. :lol:


    *ich habe für Klausuren in der Badewanne oder im Garten gelernt, habe meine Abschlussarbeiten im Bett und auf dem Sofa geschrieben, korrigiere Klausuren auf dem Teppich sitzend - ein Tisch erscheint mir wie eine ganz großartige Erfindung.

    @ Zweizylinder, der Heinrich ist überdimensioniert! (außerdem liebäugle ich mit dem... nicht dass Momo und Lotte mir den letzten vor der Nase wegschnappt), der August gefällt mir persönlich besser, leider für mich zu klein.

    Momo und Lotte , ich würde erst mal die Räume tauschen, Büro ins WZ, WZ nach vorne. So bekommt man auch etwas der Ofenwärme ins WZ und der Raum ist viel größer.

    Also ich reagiere gar nicht emotional auf Heinrich und August. Das klingt so nach alten, weißen, dicken Männern, die mir das Leben erklären wollen, während ich sie mit Holz füttern muss.

    Ich hätte lieber eine Henri oder eine Sascha oder eine Viola.

    Neee, Quatsch, auf keinen Fall kommt das Wohnzimmer nach vorne, das wäre wirklich total doof. Erstens: wer wischt die ganze Suppe auf dem Weg von der Küche da hinten hin auf und zweitens: ich will das Südlicht im Wohnzimmer und das Ostlicht auf dem Frühstückstisch.