Beiträge von Momo und Lotte

    An meiner Schule gab es kürzlich wieder ein Spendenevent, das unter anderem durch mit betreut wurde.

    Und Eure Schule hat kein Konto? Wie werden denn da die Lehrkräfte bezahlt? In Kreidestücken?

    Lass Dir doch nicht immer so einen Mist aufs Auge drücken. Erst die ganze unbezahlte Arbeit für das Jahrbuch, dann der unterirdische Stundenplan und jetzt sollst Du die Bankgeschäfte der Schule abwickeln? Du bist Lehrkraft, keine Verwaltungskraft. Sollen sich die Gedanken darüber machen, die dafür bezahlt werden.

    Tatsächlich ist es in diesem Fall nicht ganz so schlimm. Die Schule hat vermutlich ein Konto (aus dem ich aber nicht bezahlt werde, ich werde ja vom Land bezahlt) - aber das sind ja nicht die ersten Spenden, die da generiert wurden, da muss es eigentlich eine elegantere Lösung geben. Und ich hab das in sofern als mein Problem angenommen, weil ich eben Verbindungslehrerin bin und damit zuständig für die Aktionen der Schüler:innenvertretung. Die Schulleitung weiß vermutlich noch gar nichts vom Klimperschatz in meinem Regal, bzw. dass der irgendwie weg muss, bevor ich davon einfach nur Wein und menschengroße Flocken kaufe.

    So ungern ich meine Schule in Schutz nehme und so gut mir das tut, wenn ihr mir den Rücken stärkt - ich glaub, diesmal hab ich gemeinsam mit den anderen zuständigen Lehrkräften das einfach aus Unwissenheit verballert.

    Zu langsam geschrieben...

    Stattdessen:

    Kannst Du das Geld denn nicht direkt auf das Konto des Empfängers einzahlen?

    Ja, vielleicht geht das... muss ich mich mal informieren. Gibt es solche Automaten - ich stelle sie mir vor wie 80er-Jahre-Roboter - in die man einen Schuhkarton mit Geld wirft, von Scheinen bis Kupfer alles dabei, und der zählt das dann und man kann eintippen, wo das hingehen soll?

    Orrr, ich hasse diesen Job gerade so dolle.

    sagt mal, wie ist denn das mit Spenden und Steuern?

    Also, wenn da jetzt eine private Person mehr oder minder genötigt wird eine Spende von einem Privatkonto zu machen weil die Organisation, die die Spende tätigen will, kein Konto hat, darf dann die Privatperson die Spendensumme steuerlich geltend machen?

    Mein Wissensstand ist, daß die private Person die Spendensumme nur dann steuerlich geltend machen kann, wenn sie dafür eine Zuwendungsbestätigung aka Spendenquittung erhalten hat. Diese darf die Organisation aber nur ausstellen, wenn sie vom Finanzamt als gemeinnützig anerkannt ist.

    Würde ich genötigt werden, wäre es mit meiner Spendenwilligkeit ganz schnell vorbei :no:

    Danke.

    Naja, die private Person... ach, okay, wir sprechen Klartext. Hi, ich bin die Person.

    An meiner Schule gab es kürzlich wieder ein Spendenevent, das unter anderem durch mit betreut wurde. Dabei wurde Geld gesammelt, dass an einen großen caritativen Verein gehen soll, der auf jeden Fall Quittungen ausstellen müsste. Nur hat die Schul-Gruppe, die das Spendenevent organisiert hat, eben kein Konto. Ich hab eigentlich von Anfang an gesagt, dass ich die Überweisung nicht übernehmen möchte, nun blocken aber alle anderen Lehrkräfte und ich muss den Klimperschatz zur Bank schleppen, auf mein Konto einzahlen und von dort aus überweisen. Passt mir eigentlich gar nicht in den Kram, aber nun gut, jetzt isses halt so.

    Nun meinte ein Kollege von mir, dass ich mich nicht so anstellen soll, ich könnte das ja steuerlich geltend machen. Und das hat sich für mich irgendwie so betrügerisch angefühlt. Und ich hab halt noch nie in meinem Leben ne Steuererklärung gemacht.

    Keine Ahnung... ich brainstorme mal mit, mehr kann ich nicht leisten.

    Ich würde schon erst mal an eine gesundheitliche Problematik denken. Wesensveränderungen, bzw. vor allem diese Unkalkulierbarkeit des Verhaltens der Hündin, klingen für mich einfach danach. Nun kenn ich mich aber auch nicht mit unausgelasteten Halbbretonen aus.

    Mein erster Besuch bei einer Verhaltenstierärztin war über 300 Euro, glaube ich. Ich habe da aber auch Blut abnehmen lassen und ein komplettes Schilddrüsenprofil erstellen lassen.

    Es lief so ab, dass ich einen Termin gemacht habe, bereits in der Mail die Probleme angesprochen habe, dann einen Fragebogen gesandt bekam (zur Auslastung, zu Problemen, Problemauslösern usw., Lebenssituation, Futter...) und den ich ausgefüllt zurückschickte. Zusätzlich habe ich der Verhaltenstierärztin Videos des Verhaltens vorab geschickt.

    Als ich ankam, hatte sie bereits alles gelesen und gesichtet und hat sicher 45 Minuten mit mir nur besprochen, was medizinische Ursachen sein könnten und wo sie einfach Trainingsfehler vermutet. Anschließend haben wir noch via Mail Kontakt gehabt, so z.B. zur Auswertung der Schilddrüsenwerte. Ich fand den Preis zunächst hoch, gemessen an der Zeit, die investiert wurde und dass ich endlich mal das Gefühl hatte, dass an einem Punkt alle "Strippen zusammenlaufen" und alle Seiten der Medaille betrachtet und abgewogen werden, fand ich das schon echt fair.

    Allerdings verhält sich mein Problemhund immerhin konsistent. Diese an Anfälle erinnernden Verhaltensveränderungen kannte ich aber von meiner alten Hündin (übrigens auch Auslandstierschutz-Südeuropa-Jagdhund) sie kamen bei ihr im Alter von 12 Jahren. Sie zeigte plötzlich Aggression gegenüber Menschen, die sie vorher nie gezeigt hatte. Außerdem hatte sie ab und zu Anfälle, in denen sie plötzlich sehr stark gezittert und gehechelt hat. Es is leider nicht abschließend geklärt worden, woher das kam. Der eine Tierarzt ging von einer Demenz aus, die er durch Karsivan und ein Antidepressivum versuchte zu behandeln, die Tierklinik ging von Morbus Addison aus und die damit verbundene Problematik mit dem Cortisol. Eine Tierärztin ging zwar auch vom Cortisol aus, vermutete aber die Verhaltensveränderung aufgrund der Gabe von Kortison, das die Hündin wegen einer anderen Krankheit brauchte.

    Ich hab keine Ahnung von Leishmaniose - und nur weil eine Krankheit da ist, heißt das ja nicht, dass die Hündin vor anderen Krankheiten gefeit wäre. Aber vielleicht triggert meine Geschichte ja irgendeinen hilfreichen Gedankengang.

    Liebe Grüße, auch an die Besitzerin!

    Danke euch!
    Bolle zeigt ja keine sichtbar gestellten Haare, ist durch die Fellstruktur nicht möglich. Aber der regt sich eh nie auf.

    Elsa zeigt einen richtigen Kragen, wie eine Löwenmähne, ganz um den Hals herum und je größer die Aufregung, desto mehr. Dann gern auch mal bis zur Rute, die aber immer oben bleibt. Elsas Rute geht nur runter, wenn sie draußen einen Schuss hört oder an Silvester oder beim Tierarzt - sonst ist sie immer immer immer oben.

    Bei Alma hab ich es jetzt zum ersten Mal gesehen, als ein fremder Hund im Nachbargarten war, das fand sie richtig blöd. Da sie recht viel Fell im Kragen hat, kann sich das glaube ich gar nicht stellen, aber am Popöchen stand alles wie ne 1, dazu ne Konfliktrute, aber eher mit Tendenz zur geraden Rute, nicht mit Tendenz unter den Bauch.

    Körpersprachefrage:

    Wenn Hunde einen Kamm kriegen, hab ich mal gehört, macht es einen Unterschied wie weit die Bürste sich aufstellt. Je weiter sie Richtung Rute läuft, desto höher die Anspannung/Erregung. Stimmt das?

    Und dann habe ich mal gehört, dass die Bürste, je weiter sie nach hinten läuft, zeigt, dass der Hund Angst hat oder sehr unsicher ist, während eine eher vorn ausgeprägte Bürste/Kragen eher indifferente Erregung zeigen.

    Stimmt das?


    (Alma hatte kürzlich zum ersten Mal seit ich sie kenne eine Bürste - aber nur hinten - bei ihr ist es aber vorn auch gar nicht möglich, glaube ich - da fing ich an, wieder darüber nachzudenken)

    Ich habe vielleicht eine Mini-Hilfestellung in Bezug auf die Kosten, alles andere wurde ja schon gesagt.

    Vielleicht kann die Halterin ja ihren Status vor dem vermittelnden Verein einfach ändern, sozusagen selbst als (Dauer-)Pflegestelle eintreten, sodass der Verein sich an den kommenden veterinärmedizinischen Kosten beteiligen kann oder sie sogar ganz übernimmt.

    Manche Vereine machen das und sind finanziell zumindest halbwegs so aufgestellt, dass sie da unterstützen können.

    Alles Gute. Ich hoffe, die beiden finden einen gangbaren Weg. Mich macht das total betroffen.

    here we go again, es geht leider wieder los. Ca 8 Monate war Ruhe, dann fing das Teppichrutschen wieder an - da hab ich mir zunächst keine großen Sorgen gemacht - und gerade hab ich gesehen, dass die Entzündung zurück ist. Zumindest ist die Poperze deutlich gerötet.

    Also seit der letzten Kortison/Antibiose-Behandlung war 8 Monate nix, gar nix, und jetzt ist es wieder zurück. Das spricht ja erst mal gegen was chronisches, oder?

    Jetzt gibt's wieder Kortison für die arme Hundefrau. Buh. :(