Beiträge von Momo und Lotte

    puh... ganz schön großes, langsames Herz. Krass, wie man es schlagen sieht, oder? Macht mich immer wieder traurig... Meine Elsamaus. s schlägt übrigens immer so langsam, selbst in Momenten von Anstrengung und großem Stress.


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    Hasilein und tinybutmighty - nee, so rabiat bin ich nicht. Wir kennen uns seit knapp 34 Jahren, haben die gesamte Kindheit und Jugend miteinander verbracht. Da macht man nicht einfach einen Strich drunter aus erzieherischen Maßnahmen. Der Mensch ist für mich zunächst ein hoffentlich mündiger und freier. Und es ist für mich ganz normal, dass Leute nicht meinem Ethos entsprechen, darüber muss man reden können und darf sich auch ärgern, aber "mach wie ich sage oder ich spreche nicht mehr mit dir" halte ich für eine Instrumentalisierung der Beziehungsebene, die ich nicht richtig finde. Ich kenne Leute die Fleisch essen, sogar das billige. Leute, die sich wie ne ökologische Vollkatastrophe verhalten. Oder die sexistisch sind oder ihre Alltagsrassismen mit sich herumtragen und diese auch noch rechtfertigen. Menschen, die ständig fliegen, von Köln nach Wien, von Düsseldorf nach Berlin... ich finde das alles richtig schlimm. Das sind für mich Gründe, mit Menschen zu sprechen, aber, je näher sie mir stehen, desto stärker, kein Grund, Menschen aus meinem Leben zu streichen.

    Das kann ich durchaus verstehen, jeder zieht seine Grenzen halt woanders. Eine so lange Vorgeschichte ist natürlich heftig. Dass man da die Beziehung nicht abbrechen möchte, absolut nachvollziehbar.

    Aber ich denke schon, dass es helfen könnte, wenn du die Beziehungsebene nicht "instrumentalisierend" nutzt (das tue ich auch nicht, jeder kann seine eigenen Entscheidungen treffen - aber ich finde, er muss dann halt auch die Konsequenzen seines Handelns tragen...), aber sagst: "Hey, eigentlich fühle ich mich zwar total geschmeichelt, dass Du meine Erfahrungen und meine Unterstützung möchtest und bin da auch voll gerne dabei, aber es stimmt mich schon sehr traurig/frustig/whatever, dass Du eine Qualzucht in Erwägung ziehst, weil ich es sehr schade fände, so einem kaputtgezüchteten, kranken Lebewesen dem Vorzug zu geben über X gesunden Hunden oder bereits im Tierheim sitzenden Qualzucht-Individuen, kannst Du verstehen, dass es mir sehr schwer fällt, dies zu akzeptieren und ich mir Sorgen mache, dass du das ganze Drumherum mit einem so kranken Tier unterschätzt?" Irgendwie so halt, frei aus dem Bauch heraus, eben wie dein Empfinden ist.

    Ach so! Na klaaar, das muss auf jeden Fall sein, das hab ich mir auch nicht nehmen lassen. Sie fragte mich gestern auch "glaubst du denn, eine Welt ohne Englische Bulldoggen wäre eine bessere Welt?" "Ja, das glaub ich wirklich." - also, sie kennt meine Haltung dazu komplett und hat das auch gut angenommen, ohne sich angegriffen zu fühlen. Das erwarte ich schon auch, dass eine Beziehung ein bisschen unbequeme Wahrheit aushält. :smile:

    Hasilein und tinybutmighty - nee, so rabiat bin ich nicht. Wir kennen uns seit knapp 34 Jahren, haben die gesamte Kindheit und Jugend miteinander verbracht. Da macht man nicht einfach einen Strich drunter aus erzieherischen Maßnahmen. Der Mensch ist für mich zunächst ein hoffentlich mündiger und freier. Und es ist für mich ganz normal, dass Leute nicht meinem Ethos entsprechen, darüber muss man reden können und darf sich auch ärgern, aber "mach wie ich sage oder ich spreche nicht mehr mit dir" halte ich für eine Instrumentalisierung der Beziehungsebene, die ich nicht richtig finde. Ich kenne Leute die Fleisch essen, sogar das billige. Leute, die sich wie ne ökologische Vollkatastrophe verhalten. Oder die sexistisch sind oder ihre Alltagsrassismen mit sich herumtragen und diese auch noch rechtfertigen. Menschen, die ständig fliegen, von Köln nach Wien, von Düsseldorf nach Berlin... ich finde das alles richtig schlimm. Das sind für mich Gründe, mit Menschen zu sprechen, aber, je näher sie mir stehen, desto stärker, kein Grund, Menschen aus meinem Leben zu streichen.

    Gerade beim Auslands-TS kommen die Tiere ja aus gezielter Vermehrung, nicht von der Strasse.

    MMMMH... schwierige, verallgemeinerte Aussage, die ich aus keinem der Vereine, mit denen ich gearbeitet habe, bestätigen kann. Oder meinst du damit, dass irgendwelche Leute z.B. auch mal Welpen übern Zaun werfen? Das kommt durchaus mal vor, wenn auch selten.

    Ist hier ja auch nicht Thema, aber ich fühl mich absolut unwohl, wenn solcherlei immer wieder in irgendeiner Form auftaucht und dazu führt, dass vermutlich wahnsinnig viele Menschen ohne Bezug zum Auslandstierschutz denken "jaja, so sindse alle! Eigentlich Welpenmafia unter dem Namen Tierschutz". So ist es nämlich nicht. Das gibt es mit Sicherheit auch, aber alle in einen Topf zu werfen, ist wie Puppy Mills mit jeder Form von Zucht in einen Topf zu werfen.

    Blöde Frage : Wie viele Rassen kennt sie eigentlich?

    Gibt ja genug Leute die meinen sie hätten einigermaßen nen guten Überblick und kennen dann nur die üblichen Verdächtigen ( Schäferhund, Labrador, Golden Retriever, Beagle, Mops, Bulldogge, Jack Russell, Chihuahua und da hörts auf, oder so ähnlich). Und dann wird sich auf einer dieser Rassen eingeschossen, bis aufgezeigt wird dass es noch so viel mehr gibt und man eine findet die dann doch ( vielleicht auf den 2. Oder 3. Blick) mehr überzeugt.

    Boah, wenige. Glaub ich. Sie hatte in der Kindheit einen Dobermann, in der erweiterten Familie gab es noch einen Beagle, ihre Schwester hatte später mal einen Boxer. Das sind so die persönlichen Bezugspunkte. Ich glaube, Rassen "kennen" wie "aufzählen" wird vermutlich nicht allzu weit über das hinausgehen, was du genannt hast.

    Ich bin ja selbst kein Rassen-Lexikon, ich denk, bei ihr ist's vielleicht noch mal weniger.

    Ich könnte mir vorstellen, dass Corgis ihr gefallen könnten - aber die sind kernig, oder? (Aber Tierschutzmischlinge, die aussehen wie Corgis gibt's ja häufiger...)

    Alle Brachys wegsperren, damit sie keine Werbung für ihre Rasse machen, halte ich für absolut falsch. Nach der Logik sollten auch Gebrauchshunde, HSH und Co nicht mehr draußen rumlaufen dürfen, könnte ja sonst bei den falschen Menschen Begehrlichkeiten wecken. Am Ende ist jeder Käufer selbst dafür verantwortlich sich zu informieren und hier können die Brachy-Halter durch Aufklärung auf den einen oder anderen Einfluss nehmen.

    Denke ich auch, auch wenn ich die Argumentation des Werbelaufens nachvollziehen kann. Es ist irgendwie auch schwierig, wenn man anderen Menschen die Verantwortung für ihre Entscheidungen "aberkennt". Wenn man davon ausgeht, dass jeder Mensch das, was er sieht und gut findet, kontrolllos sofort konsumieren muss, dann verliert sich ja das letzte bisschen Vertrauen in den Menschen als Wesen, der bewusste und begründete Entscheidung treffen kann. Das wäre eigentlich schon mein Ziel für erwachsene Menschen. Man kann Menschen die Verantwortung eigentlich nicht (gänzlich) abnehmen, sonst verlieren sie einen ganz elementaren Teil ihres Menschseins.

    danke für dein Edit Hundundmehr !

    Jemand der es nicht selbst erlebt hat macht sowas nicht "bewusst". Das ist ja das Dilemma an der Geschichte. Die meisten Menschen glauben sowas Fremden nicht sondern halten die Warnung entweder für übertrieben oder "nicht gönnen".

    Die müssen es selbst erleben wenn der Hund nicht laufen kann, tausende Euros beim TA kostet und dann irgendwann stirbt.

    Ich glaube, und das halte ich auch nicht für völlig weltfremd, dass es tatsächlich so gute Menschen gibt, die das machen, weil sie einem Tier helfen wollen.

    Vielleicht spricht das über Bande etwas an, was ich ihr gegenüber mal plastischer deutlich machen sollte. Denn sie kennt zwar die kranke Englische Bulldogge eines Arbeitskollegen, meinte aber, die sei auch einfach zu fett (ich habe das so interpretiert, als würde sie denken, dass sie mit weniger Gewicht plötzlich gesund sei) - aber eigentlich habe ich hier ja einen sehr drastischen fall von krankem Hund sitzen. Und ich hab ihr davon zwar erzählt, aber eben nicht in aller realen Dramatik, wie es sich anfühlt, sich ständig Sorgen zu machen und ständig "mitzuleiden". Vielleicht sollte ich ihr das ganz unabhängig noch mal erzählen.

    Aber ich muss sagen, dass ich es ehrenwert finde, wenn sich jemand bewusst eines solchen bereits eingeschränkten Tieres aus dem Tierschutz annimmt.

    Diese ehrenwerte Motivation trifft aber in diesem speziellen Fall auf die besagte Freundin eben nicht zu.

    Diese Freundin will einen Welpen mit Qualzuchtmerkmalen, weil sie es schön findet. Dabei ist sie sich der fatalen gesundheitlichen Auswirkungen durchaus bewusst - und will es trotzdem.

    Individuell empfundene Schönheit wird da über Gesundheit gestellt - und wenn es keinen Welpen aus dem Tierschutz gibt, wird der eben vom Züchter geholt.

    Da finde ich nix drin, was auch nur in Richtung "Ehrenhaft" geht.

    ist es auch nicht. Aber es ging @DORFKINDER ja auch nicht um meine Freundin, sondern um das generelle bewusste Aufnehmen eines kranken Tiers.

    Und die Ehrenhaftigkeit meiner Freundin ist ja irgendwie kein Punkt, den wir diskutieren sollten, wenn's recht ist. Hilft ja jetzt nicht konkret weiter und mag Ursache des Problems sein aber eben nicht Teil der Lösung.

    Leisten kann sie sich das schon. Sie wusste sogar schon, dass sie in keiner Tierkrankenversicherung aufgenommen würde. Und ich hab ihr das echt vorgerechnet, also zumindest Gaumensegel, Nasenlöcher, Augen, Hüfte und ihr auch gesagt, dass das nicht im Vorbeigehen passiert, sondern drastische Eingriffe sind und man Dauergast beim Vet wird weil man sich auch noch mit Unverträglichkeiten, Haut- und wiederkehrenden Augenproblemen befassen muss.

    Aber sie war nicht schockiert oder so. Eher traurig aber nicht überrascht. Sie muss das alles schon wirklich oft gelesen haben. Sie will es nur nicht wahrhaben, glaube ich.


    Dann oute ich mich mal als super verantwortungsbewusster und mega überlegter Hundekäufer.

    Kennst du kein Tierheim oder Pflegestelle, wo man mal ganz unverbindlich Kaffee trinken kann? Passender Hund auf den Schoß, ein paar Herzchen und der geplante Traumhund ist zwar nicht vergessen, aber der Platz leider schon belegt. Hirnlos bin ich zwar nicht, aber sehr anfällig für kenne ich persönlich und war jetzt da.

    Nur mal gucken hat ja nicht ohne Grund seinen Ruf. Und man kann ja nicht nur Qualzuchten gucken.

    Das ist eigentlich eine extrem naheliegende Überlegung.

    Ich kenne in ihrer Umgebung leider niemanden aber da lässt sich bestimmt etwas finden. Eigentlich hilft es ja schon oft, wenn man sich einfach mal im Tierheim beraten lässt und ein paar Hunde kennenlernt. Ich glaube, ich schicke sie da mal unverbindlich hin.

    Wenn so eine Bulldogge ein Kindheitstraum ist bei jemand, den man als klug und informiert schätzt, dann wird das vermutlich sehr schwer wegzuargumentieren sein. Warum der Verstand dann so blockiert, weiss ich nicht.

    ich auch nicht. Sie ist irgendwie einfach ein Trotzkopf.
    Und ich finde das auch voll schwierig... ich mag sie wirklich sehr. Aber der Punkt geht mir gerade so gegen den Strich. Gegen ein betroffenes und ehrliches "ich weiß, das ist alles schlimm, aber ich kann nichts dagegen tun, das sind einfach meine Traumhunde" kann man ja irgendwie auch nichts sagen. Aber bei ihr die Schwelle zu halten zwischen "ich stimme dir nicht zu, mach das nicht" und "ich bin deine Freundin und berate dich gern" an der sie nicht schon allein aus Dickköpfigkeit einfach "jetzt erst recht" sagt, ist echt ein Tanz auf dem Drahtseil. Zumindest ist das so meine Einschätzung bei dem Thema.

    Ich dank euch.

    Es gab jetzt Kartoffelpü mit Moor (weil ich einfach dachte, dass es ja vielleicht so ähnlich bindet wie Heilerde) und etwas Natron. Aber mit ein wenig Butter auf dem ersten Häppchen :verzweifelt: , sonst hätte sie es nicht gefressen. Dann hat sie's sehr gierig genommen.

    Ist der Plan "viel hilft viel" oder eher kleine Häppchen? Die würde nämlich gerade zum ersten Mal im Leben fressen als gäb's kein morgen.

    Wir sind brutal unterausgestattet mit Dingen, die jeder Mensch normalerweise im Haus hat. Mann ey.


    Edit: ich schau mal ob ich für den Notfall noch Omeprazol hier habe, falls es jetzt nicht besser wird.

    Kartoffelpüreepulver hab ich.

    Ich frag mal die Nachbarn nach irgendeinem Milchprodukt.

    Warum kein Pfefferminz? Ist das giftig für Hunde?

    Meine Heilerde ist leider weg, also vermutlich einfach leer. :(

    Und Weißbrot hab ich auch nicht und Haferschleim würde sie nicht anrühren, wenn ich ihn nicht 1:1 mit Leberwurst strecke.

    Ich hab hier noch Magentabletten (Magnesiumtrisilikat, Pfefferminz, Maisstärke, Cellulose)...? bringt das was?

    Ohje... die arme Maus tut mir so leid. Hab ich noch nie bei ihr gesehen, sie zeigt schon sehr deutlich, dass ihr übel ist und will alle 15 Minuten Gras fressen gehen.