Schickschnack.
Also, das stimmt bei vielem, aber nicht bei Wein zum Kochen.
Ein guter Wein hat so viele Feinheiten, die sich beim Kochen verlieren, das ist einfach echt Verschwendung, was Gutes zu nehmen. Denn Wein verliert durch den Prozess der Erhitzung diese Nuancen, dann kommen noch Gewürze hinzu und andere Flüssigkeit, da ist das Essen nachher nur teurer, nicht unbedingt besser.
Einen Unterschied macht, wie der Wein eingesetzt wird. Ewig eingekocht und reduziert? Dann etwas nehmen, was nicht zu viel Süße mitbringt, die vermehrt sich. Außer es ist was mit Tomaten, denen tut das gut.
Für z.B. Gulasch kann man locker einen aus dem Tetrapack nehmen, halt nicht den Süßen, sondern, was weiß ich, einen mittelklassigen Dornfelder oder so.
Zu Pilzen würde ich eh eher Cherry verwenden. Und zu Weißweinsaucen, die nicht lang kochen, etwas knackiges wie z.B. den 2,99 Riesling-Chardonnay.