Beiträge von Momo und Lotte

    Hier fehlt ja jetzt auch ein Hund. Die omi, die Queen, die die im Zweifel das sagen hatte. Sie fehlt. Die anderen gucken immer wieder warum sie nicht raus kommt, warum sie nicht bellt, warum sie sich nicht einmischt. Unsere andere Hündin ist grade recht kiebig, schlecht gelaunt. Obwohl die beiden immer mal aneinander geraten sind und sich anzicken mussten. Der Rüde rennt beim warten aufs Futter durchs Haus und sucht sie.

    Dazu kommt ganz klar meine Trauer. Meine Ungeduld. Nicht völlig mit den Gedanken da zu sein.

    Wir trauern grade einfach alle :-(

    Ich kann das sehr gut nachfühlen.

    Alles Gute euch.

    Hej,

    Viele von euch haben es ja mitbekommen. Ich musste meine Elsa am 5. Februar gehen lassen.

    Alma und Bolle haben ihren toten Körper noch gesehen, sie lag noch eine Nacht in ihrem Körbchen, sie lagen bei ihr. Am nächsten Tag haben wir Elsa beerdigt und auch da waren Alma und Bolle dabei.

    Bolle ist recht unverändert. Bei Alma tut sich aber einiges. Sie ist schreckhafter, sucht mehr Nähe, ist draußen stärker abgelenkt, lässt sich mehr und vehementer auf Jagdverhalten ein. Sie ist ein wenig gehemmt, wenn es darum geht ins Auto zu steigen, vor allem auf Rückfahrten von Spaziergängen.

    Auf meinen Freund hört sie irgendwie gar nicht mehr.

    Mit Bolle ist sie ungnädiger geworden. Es sind nur korrigierende Blicke ihrerseits, die ich registriere, aber die sind auf jeden Fall da und ich breche das dann ab.

    Auch bei Fremdhunden ist sie etwas zarter besaitet. Ich hab das Gefühl, sie ist einfach dünnhäutiger als sonst. Und fahriger. Vielleicht spiegelt das auch nur genau meinen Zustand und ich unterstelle ihr das, glaube ich aber nicht so ganz.

    Ich versuche, einfach Routinen aufrecht zu halten, so gut es geht. Sonst trainiere ich nicht anders, sondern so wie zuvor, vielleicht drei Schritte zurück. Den Rückpfiff baue ich zum Beispiel komplett neu auf.

    Irgendwie weiß ich nicht, ob ich einfach so weitermachen soll… und darauf warten, dass die Zeit die Wunden heilt.

    Wie würdet ihr vorgehen?

    nja, man braucht die Bezeichnung der Hautfarbe eines Menschen mMn ähnlich oft, wie die Haarfarbe - halt immer dann, wenn man einen Menschen beschreibt.

    Nachdem hellhäutige Menschen als weiß bezeichnet werden (und das ziemlich egal, welche "Schattierung" von heller Hautfarbe), finde ich die Bezeichnung "schwarz" für die dunkelhäutige Menschen eigentlich nicht verkehrt, sondern denklogisch. Wenn diese Bezeichnung nun aus der Kolonialzeit stammt und deshalb rassistisch ist - ist dann die Bezeichnung "weiß" für hellhäutige Menschen auch rassistisch? :denker:

    Tatsächlich kann man weiß anders lesen.

    Die Problematik ist, dass implizit davon ausgegangen wird, sofern nicht anders benannt, dann weiß. Wenn man aber sagt ‚mich hat heute in der U-Bahn eine weiße Frau angerempelt‘ nutzt man diese unnötige Beschreibung sozusagen antirassistisch.

    Natürlich benutzen wir alle unnötige Klassifizierungen und Menschen in Beschreibungen von Situationen, einerseits, um das erzählte plastischer zu machen, andererseits aber auch, weil wir damit mehr oder weniger bewusst an die Vorurteile der anderen appellieren.

    Hab ich eben erst wieder gemacht, da ärgere ich mich über jemanden im Nerv-Thread und benenne ihn direkt als ‚Oppa‘ - völlig unnötig, das hat gar nichts mit der Story zu tun. Und warum mach ich das? Weil ich mich geärgert habe und bei allen Mitlesenden das diskriminierende Bild des alten Mannes zu zeichnen, der nicht so ganz auf Zack ist.

    Wäre absolut nicht nötig gewesen.

    Aber ich bin sprachlich genau wie viele andere sozialisiert und muss mich halt auch erst in sensiblen Sprachgebrauch herantasten und das stolpere ich immer wieder darüber, wie oft mir eigentlich diskriminierende Sprache zutiefst zu eigen ist.

    Ja, verstehe ich schon.

    Man braucht es echt selten, in deinem Beispiel könntest du einfach sagen ‚das Niesen ist ja erst mal unabhängig von der Hautfarbe eines Menschen‘

    PoC umfasst ja aber auch mehr Menschen, damit sind ja alle gemeint, die aufgrund irgendwelcher Merkmale wie Hautfarbe, Physiognomie, Haarfarbe usw. Rassismuserfahrungen machen. Und in der Abkürzung spricht sich das eigentlich sogar ganz flüssig aus.

    ich hab zumindest heute zu meinem Freund gesagt, dass ich in einem Vortrag immer PoC verwenden würde, damit fühle ich mich ganz gut beraten. Ich fühle mich aber auch immer ganz gut beraten, wenn ich weiß, wie verschiedene Personengruppen sich selbst bezeichnen und bezeichnet wissen wollen und das dann zu nutzen weil es mir jetzt einfach wichtiger ist, keine strukturellen Diskriminierungen aufrechtzuerhalten, als von Leuten verstanden zu werden. Die können mich dann ja auch einfach fragen, was ich damit meine.

    Aber da sind wir an so unterschiedlichen Beruflichen Standpunkten, dass das vermutlich gar nicht gut übertragbar ist.

    Ich hatte das Gespräch heute mit meinem Freund auch schon… verrückt irgendwie.

    Der Begriff ‚farbig‘ kommt aus der Kolonialgeschichte und ist somit rassistisches ‚Erbgut‘, PoC oder BPoC ist eine Selbstbezeichnung, grundsätzlich auch die Wiedereroberung eines Wortes, das aber eigentlich auch aus der Kolonialgeschichte kommt. Es bezeichnet freie Menschen, deren Hautfarbe nicht weiß ist.

    Alle (B)PoC in meinem Bekanntenkreis nennen sich PoC und auch als Schwarz.

    Aber ehrlich gesagt braucht man das ja recht selten, also die Information über die Hauptfarbe einer Person ist ja in den meisten Fällen völlig egal.

    Für welche Situation suchst du denn eine sprachliche Möglichkeit? Vielleicht ist das einfacher zu beantworten.

    Das ist schon klar... aber was ist mit dem rosa Pudel und dem abgerissenen Arm?

    Ganz klar: Midget war unterwegs :nicken:

    Stern.de - Illuminatus Trilogie

    Sinn des Lebens als religiöse Grundfrage

    Religiöse Übergriffe als Machtinstrument

    Do not bite the hand that feeds you

    Doch, beiß den ganzen Arm ab

    Wende dich von deinen Religionen ab

    Glücklicher, beseelter Pudel mit Halo

    Für mich macht das alles Sinn.

    5. Februar 2023

    Ich stand auf und ging direkt zu Elsa, die gemütlich ausgestreckt auf dem Sofa lag. Sie rollte sich auf den Rücken, damit ich ihr den Bauch streicheln konnte, das endete aber direkt in einem Husten.

    Die Taube hatte die Nacht überlebt und sollte nun auf eine Pflegestelle in Velbert gefahren werden. Das Wetter war extrem ekelhaft, aber wir wollten das abliefern der Taube trotzdem mit einer Waldrunde verbinden.

    Wir stiegen aus dem Auto, der Regen kam eiskalt bei starkem Wind von der Seite. Ich ging mit Alma vor, Bolle ohne Leine, Elsa mit Tim hinterher. Elsa hasste Regen, ich nahm an, dass sie sich deshalb sträubte mitzugehen. Auch kannte sie die Gegend nicht, das fand sie meistens auch nicht so gut.

    Ich war mit Alma beschäftigt, den ein Feldhase war unterwegs und Alma außer Rand und Band. Als Tim und Elsa auf unserer Höhe waren, war sie ziemlich fertig, sie rang um Luft, was ich mit der Aufregung assoziierte. Ich schickte Elsa und Tim zurück zum Auto, das hatte so ja keinen Sinn, aber das wollte Elsa auch nicht. Sie wollte bei uns bleiben. Wir gingen noch einige Meter, aber der Feldhase kam immer und immer wieder über den Weg, direkt vor uns, die Hunde waren so drüber, Elsa musste ständig stehenbleiben und stückweise getragen werden… aber ich konnte das alles nicht so recht einordnen.

    Wir haben die Runde schnell beendet, die Taube übergeben und sind nach Haus gefahren. Ich sagte zu Elsa noch ‚wir machen es uns gleich einfach gemütlich und bleiben den ganzen Tag auf dem Sofa. Heute passiert nichts mehr.‘

    Zuhause angekommen lag sie bei mir auf dem Sofa und ich sah, dass ihr Herz plötzlich wieder anfing zu rasen. Ihr Herz konnte ja eigentlich nur extrem langsam schlagen. Ich glaubte, dass jetzt gleich wieder Krampfanfälle beginnen würden. Aber die hatten wir schon mal überstanden, das würden wir auch noch mal schaffen.

    Und dann hörte ihr Herz auf zu schlagen. Ich rief Tim ‚Tim! Komm! Es geht vorbei!‘ und Elsa fiel zur Seite.

    Sofort begann ihr Herz wieder zu schlagen und sie berappelte sich.

    Was nun folgte, waren Stunden, in denen wir gemeinsam im Bett lagen und ihr Herz immer wieder sehr schnell schlug, aufhörte, wieder ansetzte zu schlagen. Sie schlief neben mir.

    Obwohl das Geschehen ganz anders war, als beim letzten Mal, weil es keine Krämpfe gab, glaubte ich, dass ich genau das gleiche machen müsste. Kalium, Zucker und Futter. Sie fraß alles mit Begeisterung.

    Ich rief bei der Notdienst-Tierärztin an und fragte, ob ich für eine Euthanasie vorbeikommen könne. Bis 16:30 sei sie da, ich könne jederzeit kommen.

    Aber ich konnte nicht. Wenn sie da so lag, fraß, schmuste wirkte sie ganz normal.

    Aber sobald Aufregung hinzukam, weil ich das Bett verließ, ging es von vorne los.

    Ich saß auf dem Boden und sagte immer wieder, dass ich das nicht kann. Dass ich die Entscheidung nicht treffen kann. Ich wartete auf ein Zeichen.

    Aber sie war eigentlich ganz gut drauf. Zwischendurch dachte ich, in ihren Augen zu lesen, dass sie nicht mehr kann. Aber ich traute mir nicht zu, das richtig zu lesen.

    Was war, wenn ich das da nur reininterpretierte?

    Ich traute mir nicht mehr, den Ärzten nicht, der ganzen Welt nicht.

    Ich rief in der Tierklinik Stommeln an, denn die hatten Elsas Unterlagen, sind auf Kardiologie spezialisiert und traf die Entscheidung, dass wir dort ja jederzeit hinfahren könnten und dass wir dann ja nicht zum einschläfern hinfahren würden, sondern in der Hoffnung, dass man ihr noch helfen könnte. Dass es eine Lungenentzündung sein könnte. Dass man einfach Antiarhythmetika geben könnte. Dass irgendwas helfen würde.

    Wir gingen auf den Friedhof, damit die Hunde sich lösen konnten. Zum Friedhof müssen zwei Treppen überwunden werden. Das war nie ein Problem. Elsa schaffte nur die erste. Auf dem Absatz sah sie mich an, die Augen weit aufgerissen, die Schnauze weit aufgerissen, um Luft ringend. Und hier war keine Aufregung, kein Hase, keine fremde Umgebung.

    der Anblick war fürchterlich. Nach etwa einer Minute war sie wieder soweit, die zweite Treppe hochzulaufen. Sie pinkelte. Aber weitergehen war trotzdem keine Option.

    Wir gingen nach Haus und es war klar, wir fahren jetzt zur Tierklinik.

    Wir brachten Alma und Bolle rein und setzten uns mit Elsa ins Auto.

    Ich saß hinten bei ihr. Wie schaute aus dem Fenster und war ganz normal.

    Mein Freund konnte kaum konzentriert Auto fahren, er war völlig neben der Spur.

    ich dagegen war relativ ruhig, denn Elsa machte wieder einen ganz entspannten Eindruck.

    40 Minuten dauerte die Fahrt. Sie sprang aus dem Auto. Neugierig. Forsch. Und dann realisierte sie, dass ich mit ihr in die Klinik wollte. Das wollte sie auf keinen Fall.

    Richtig wäre hier gewesen, sie zurück zum Auto zu bringen, uns anzumelden und die Tierärztin zu bitten, nach draußen zu kommen. Ich habe das aber nicht getan. Ich habe Elsa auf den Arm genommen und ins Behandlungszimmer getragen. Die Mitarbeiterin und die Tierärztin fragten, ob sie schon die ganze Zeit so schlecht atmet.

    ‚nein. Das ist jetzt durch den Stress viel schlimmer.‘

    Ich wurde gefragt, ob sie keine Entwässerung bekommt.

    ‚Doch, natürlich.‘

    Ich wurde gefragt, ob sie richtig verstanden hätte, dass wir zum einschläfern da sind.

    ‚Nein. Wir würden gern wissen, ob wir ihr noch helfen können. Vielleicht können sie durch Abhören feststellen, ob es nicht etwas anderes ist. Eine Lungenentzündung vielleicht. Vielleicht kann man noch irgendetwas für sie tun,‘

    Der Vorschlag war, sie zu Röntgen und ein EKG zu machen, um das besser beurteilen zu können. Die Kosten waren mir komplett egal, aber ich bat darum, mitkommen zu können. Aus hygienischen Gründen war das nicht möglich.

    Ich ging davon aus, dass sich das nur auf das Röntgen bezog und Elsa in fünf Minuten wieder bei mir wäre.

    Elsa kam und kam nicht wieder. Irgendwann kam die Ärztin allein zurück.

    Elsa läge jetzt im Sauerstoffzelt, sie hätte eine blaue Zunge vor Atemnot, da würde es ihr gerade besser gehen.

    Ich wollte zu ihr und durfte das nicht. Ich sagte, dass ich zuhause und auf der Fahrt durchgehend die Schleimhäute kontrolliert hätte, da war keine Blaufärbung.

    Die Tierärztin sah keine großen Möglichkeiten mehr. Sie wollte uns ein weiteres diuretikum geben, müsste dann aber Elsa stationär behalten. Mein Freund fragte, ob das nun bedeuten würde, dass sie uns den Hund nicht zurückgeben würde. Zwischen beiden entstand eine unangenehme Stimmung des Missverständnisses.

    Ich dagegen dachte mir, dass es keinen Sinn macht, über Diuretika nachzudenken. Sie bekommt hochpotente Entwässerung, leicht überdosiert. Es macht keinen Sinn. Ich fragte nach Antiarhythmetika.

    Das ginge nicht, denn das könne sie nur geben, wenn sie ein EKG hätte und ein EKG war gerade unmöglich weil der Hund dabei liegen müsse.

    Dass Elsa in dieser Stresssituation und unter Atemnot und ohne uns nicht auf der Seite liegen würde, das war mir klar. Aber vor allem dachte ich die ganze Zeit, dass es ja nicht sein kann, dass sie mich nicht zu Elsa lassen. Dass sie sie einfach mitgenommen haben. Dass Ich weiß, dass sie da gerade panische Angst hat und das die Symptome enorm verschlimmert. Ich kenne Elsa.

    Wir hatten Zeit, uns zu beraten. Wir entschieden, sie einschläfern zu lassen. Die Tierärztin sah keine Möglichkeit für uns.

    Nach einer gefühlten Ewigkeit brachte sie Elsa zu uns. Ihre Zunge war blau, ihre Augen aufgerissen, es ging ihr wesentlich schlechter.

    Wieso habe ich zu diesem Zeitpunkt nicht gesagt, dass wir mit ihr noch mal nach draußen gehen? Ins Auto? An einen bekannten Ort?

    Wir hielten sie auf dem Arm und die Tierärztin war verschwunden. Minuten lang rang Elsa nach Luft. Sie nahm minimal Hühnchen, Leberwurst, Schlecksnack von Tims Finger. Aber nicht genug, um sich dadurch zu beruhigen.

    Irgendwann bat ich Tim, die Tierärztin zu holen, es war unerträglich, Elsa so leiden zu sehen.

    Ich hatte gedacht, sie käme sofort zurück. Vermutlich wollte die Tierärztin uns Zeit zu, verabschieden geben und es war wieder ein Missverständnis.

    Ich hätte Zeit gehabt, einfach mit Elsa wegzugehen. Einen Raum zu finden, um mich zu verabschieden. Aber ich war nicht funktionstüchtig. Mein Gehirn hat nicht funktioniert.

    Alles hat nicht funktioniert.

    Tim und ich hielten Elsa auf dem Arm. Er ihren Kopf, wo er versuchte, sie freundlich anzusprechen, zu beruhigen, Futter anzubieten. Ich streichelte ihren Rücken und hielt den Hinterlauf, in dem der Zugang lag.

    Irgendwann sank ihr Kopf und sie hörte auf zu atmen.

    Wir saßen weinend 10 Minuten im Behandlungszimmer, streichelten und küssten unser Mädchen und entschuldigten uns bei ihr.

    Wir brachten sie zum Auto, fuhren sie nach Hause.

    Wir legten sie in ihr Körbchen, sodass Alma und Bolle sich verabschieden konnten.

    Bolle fiepte. Alma kniff die Rute ein und vergrub sich in meiner Brust.

    Am nächsten Tag beerdigten wir sie in Brilon.


    Ich weiß, dass es vermutlich nicht noch mal gut gegangen wäre. Ich trauere um Elsa, aber ich weiß, dass wir nicht mehr viel hätten rausholen können. Ich versuche mir einzureden, dass die Verschlechterung ihres Zustandes genau so zuhause aufgetreten wäre, aber ich glaube mir das nicht. Ich bereue, dass ich das Röntgenbild haben wollte. Dass ich zugelassen habe, dass sie weggebracht wird von mir. Dass ich nicht auf meinen Plan vertraut habe, es im Auto geschehen zu lassen. Dass ich sie nicht noch mal mit nach draußen genommen habe.

    Ja, ich habe viel für sie getan, das gibt mir nicht das Recht, um Ende Fehler zu machen. So dumme Fehler.

    Ich war das gedanklich so oft durchgegangen.

    Irgendwie muss ich all das nun verarbeiten und versuchen, diese Schuld zu akzeptieren und anzunehmen. Das ist schwer. Aber es ist möglich.

    Gerade ist es einfach hart. Es hilft, dass sie anderen beiden noch da sind.

    Als Lotte damals ging, war es unerträglich still hier. Bolle und Alma machen mir immerhin noch ständig klar, dass ich nicht nur Elsa als Aufgabe hatte, sondern immer noch die Verantwortung für die beiden trage.

    Ich musste mir das mal von der Seele schreiben, das ist ein erster Schritt, darüber zu sprechen. Und ich glaube, auch wenn es weh tut, dass mir das helfen wird.