Hunde sind nicht doof: die unterscheiden durchaus zwischen tierischem Lebewesen und Pflanze oder Gegenstand. Das Schützen ist ja immer Kommunikation, mit einer Pflanze oder einem Gegenstand kann man nicht kommunizieren
na, das ist mir natürlich klar. Aber es geht ja um den Moment der Verwechslung. weil Bäume werden ja generell nicht bedroht und zur Flucht bewegt.
Meine Frage bezog sich einfach darauf, ob die Tendenz bei als gefährlich wahrgenommenen Objekten und Lebewesen grundsätzlich eher ähnlich ist.
(Auslöser für die Frage ist natürlich Alma. Die sagt ja ständig, dass irgendwas unheimliches vor sich geht. Das kann der Nachbar sein oder ein Karton, der da noch nie stand. Sie blafft dann - aber immer im Rückwärtsgang. Eben griff mich ein Mantel heimtückisch an, er hing zum lüften draußen und sah menschenähnlich gefährlich aus, als er mich rücklings überwältigte und über mich herfiel. Alma blaffte und machte drei Sätze zurück. 😄
Da kam mir die Frage auf, ob man daraus wohl ableiten kann, dass Rückzug und Hilfe-rufen wohl ihr präferiertes Mittel ist. Oder ob sich das nur auf Objekte und Menschen bezieht, sie bei Hunden aber (das halte ich für gesichert) eher nach vorn gehen würde.)
… vieles davon ist bestimmt durch individuelle Lernerfahrung geprägt. Zum Beispiel dass Lukes Luke vielleicht einfach gelernt hat, dass er das nicht klären darf. Oder das Alma gelernt hat, dass Flucht bei Hunden keine Option ist weil ich das verbockt habe. Aber bei so ganz unbeschriebenen Blättern, bei Welpen z.B., könnte man da wohl sagen, dass es Tendenzen gibt, z.B. immer eher mit Flucht oder Angriff auf Bedrohungen zu reagieren?