Beiträge von teria

    Hallo Dannu

    So einfach ist das ganze leider aber auch nicht.

    A. wären die Hunde jetzt tod, ich glaube du stimmst mir zu, dass sies bei uns allemal besser haben, als in Ungarn totgeschlagen worden zu sein.

    B. Haben wir einfach ein bissel Pech. Eigentlich gehen Hundewelpen sehr schnell weg, leider haben wir aber eins nicht bedacht: Es ist Urlaubszeit! Und da stockt das ganze "Geschäft" mit der Hundevermittlung leider sehr.

    C. Ich mag unerfahren sein, aber bin 8 Jahre meines Lebens mit Hunden aufgewachsen und meine Mutter hatte über 30 Jahre ihres Lebens Hunde aufgezogen und hat demnach einen grossen Erfahrungsschatz.

    D. Die Hunde sind nicht vorbelastet. Sie sind dort auf die Welt gekommen und habsn nicht zur Tierquote geschaft und standen vor dem Einschläfern im Tierheim. Wir haben sie >nicht< aus einer grauenhaften Umgebung gerettet, wo sie misshandelt wurden.

    Ansonsten hast du, und die anderen, sicher recht und wir werden wohl anfangen, die beiden voneinander zu trennen. Wenn sie plözlich so einen Charakter entwickeln, dass sie miteinander nicht mehr können, dann kommen sie halt auch nicht mehr zusammen.

    Trozdem irgendwie witzig, am Anfang waren sie so unzertrennlich. Wie schnell doch der Charakter eines Hundes Wellen schlägt...

    Hallo Leute!

    Wer das Forum aufmerksamer durchsucht, ist vieleicht schon auf meinen letztes (und erstes ;) ) Thema gestossen: Und zwar geht es darum, dass wir 2 Labrador-Hündinnen (5 Monate; gleicher Wurf, ergo Schwestern) von Ungarn hierher geholt haben und versuchen sie weiter zu vermitteln. Wir haben sie jetzt seit etwa 3 Wochen. Den Tag durch bin ich meistens mit ihnen alleine, ab 16 Uhr ist dann auch meine Mutter da.
    Ich werde mein Problem in 3 Erklärungen unterteilen.

    Der Hund:
    Die Hündin ist eher die aktivere der beiden und auch ein bisschen stärker auf mich ausgerichtet als die Zweite. Seit kurzem kriegen sich die beiden öfters in die Haare, vermutlich weil sie ("Problemhund") eifersüchtig auf die zweite ist, wenn diese mal gestreichelt wird oder wiederrum zu nahe kommt, wenn man Hund 1 streichelt.

    -Man streichelt "Problemhund" und die zweite kommt dabei zu nahe: "Problemhund" geht auf sie los.
    -Man streichelt Hund 2 und den "Problemhund" nicht, "Problemhund" geht auf sie los.

    Der Erzieher (de facto Ich):
    Da es 2 Hunde sind, ist es verdamtm schwer, mit ihnen wirklich zu arbeiten. ( Sie lenken sich gegenseitig ab, haben zu kurze aufmerksamkeitsspanne, etc.) Das, und die Tatsache dass sie erst 5 Monate alst sind und jetzt nichts lernen müssten, was sie in nem Monat (Wenn sie dann vermittelt werden) nicht auch lernen könnten, haben mich zur folgenden Erziehungslinie gebracht: Ich versuche sie Stubenrein zu kriegen. Gehe im Tag 1-2 mal mit ihnen Gassi und wenn sie sonst raus müssen, muss der Garten ran. Aktuell ist es so heiss, dass sies draussen garnicht lange vertragen. Sie dürfen nicht in die Küche und müssen die Katzen (wir haben 2 ) in ruhe lassen. Ich streichle sie oft, sie dürfen manchmal sogar auf meinem Schoss pennen, aber weise sie auch zurecht, wenn sie meiner Meinung was falsch machen.

    Das Ereignis:
    Sie hatten sich gerade wieder in die Haare gekriegt, als wir (ich & meine Mutter) darüber diskutierten, welcher wohl zuerst vermittelt wird. Dann streichelte meine Mutter den "braven Hund" (Nummer 2 ;) )worauf die andere natürlich versuchte zurück zu gehen. dann gings ca. 1 minute und die beiden lagen friedlich zu unseren Füssen. Ich sagte noch "Sie (der Problemhund) ist vieleicht die aufgewcktere und folgt noch nicht so gut, dafür klappts bei ihr besser mit der Stubenreinheit" und streichelte sie an beiden Ohren mit beiden Händen. Da hat sie ihr Maul aufgerissen und ist auf meinen Kopf (!) zugeschnellt.

    -Nun, das war für mich natürlich total unerwartet. Sie war bis dato so auf mich fixiert, dass ich nie gedacht hätte, sie würde mich beissen wollen.
    -Da sie garnicht zugebissen hat, sondern eher "mit aufgerissenem Maul an meinen Kopf geknallt ist" glaube ich nicht, dass es wirklich ein Bissangriff war, sondern eher eine unglückliche "lass mich in Ruhe" Warnung, etc.
    - Labrador sind meines Wissens keine Kampfhunde und 5 Monate alte erst recht nicht. Ich glaube nicht, dass sie mich wirklich beissen wollte!

    -Ergo suche ich den Fehler bei mir.

    Ich nehm den Vorfall nicht ganz so tragisch, weil sie mich ja nicht ernsthaft verletzt hat (solang nix passiert, kann mans ja meistens mit Humor nehmen) aber mir machts Sorgen, dass meine Mutter es gesehen hat und ziemlich erschrocken war: "Beissen ist das Todesurteil für nen Hund" hat sie noch gesagt. Ausserdem bin ich nun stark unsicher: Was hab ich falsch gemacht und wie soll ich mit dem Hund nun umgehen? Die bisherige Vorgehensweise muss offensichtlich falsch gewesen sein.

    Ich wäre echt dankbar für ne eventuelle Analyse und Verbesserungsvorschläge in meinem Verhalten zu den Hunden.

    mfg,
    Teri

    Aktuell festes Welpenfutter gemischt mit Reis oder Karotten&Karftoffeln, damit sie wieder zu festem Stuhl kommen.

    Etwas weiteres: Heute geh ich mal um 3 uhr mit den kleinen Rackern raus. Nur bin ich unentschlossen: Im Garten machen sie sicher und wir kommen der Stubenreinheit näher. Oder soll ich mit ihnen richtig raus, 1-2 mal ums Wohngebiet laufen, wo sie mit grosser Wahrscheinlichkeit noch ned machen werden, weil sie es sich noch nicht gewohnt sind.

    Was kommt zuerst? Stubenreinheit oder Toilettengang im Freien ?

    Hallo SaChi!

    Nun ja, die beiden sind ja auch Vermittlungstiere einer Hilfsorganisation. D.h. auch wenn ich nicht alles komplett richtig mache, gehts den beiden hier bedeutend besser als dort, woher sie kommen. :smile:

    Wir versuchen sie ja auch weiter zu vermitteln, d.h. sie bleiben nur solange bei uns, bis sich ein gute Herrchen/Frauchen für die beiden gefunden haben.

    Aktuell macht mir aber auch etwas weiteres sorgen:

    Die beiden Grasen unentwegt! Sie sind die reinsten Kühe! Ich versuche es ihnen abzugewöhnen, jedoch völlig ohne Erfolg. :( Als Ergebnis scheinen sie schlaff und müssen erbrechen? :kopfwand:

    Hallo cazcarra!

    Vielen dank für die vielen hilfreichen Tipps!

    Ich dachte ja immer, man sollte in der Nacht nicht raus, weil sich so die kleinen an nächtliches Pipi-machen gewöhnen. Da lag ich wohl falsch!

    Das Gewinsel ist ein wenig komplizierter. Wenn ich es im Haus mit ihnen trainieren will, ist es ihnen piepegal ob man da ist oder nicht (natürlich freuen sie sich jedoch wenn man wieder kommt). Das Gewinsel beginnt nur in ihrem Zimmer, welcher eigentlich als Rückzugsmöglichkeit gedacht war, und selbst dann nicht immer. (Meistens wenn sie noch relativ Wach sind und in der Nacht.)

    Ich hätte noch 2 dinge, die ich gerne wissen würde.

    1. Die kleinen mache ganz toll im Garten, aber wenn man mit ihnen spazieren geht, sind sie nicht am pipi machen interessiert. Einfach weiter versuchen?

    2. Lernen & Training. Ein wenig verunsichert bin ich bezüglich des Trainings der Hunde. Gerne würde ich ihnen konkret das mit dem NEIN beibringen, dass sie ihre Namen lernen und gewisse Verhaltensmuster antrainieren. Allerdings habe ich das Gefühl, dass das nicht klappt, weil die beiden im Doppelpack sind. (Leckerchen nur der einen geben geht ned, dann rastet die andere aus und fängt an zu springen und beissen), sie mit den Namen zu rufen hat bisher auch nicht wirklich erfolgt gezeigt, mal kommen sie bei einem Namen beide, mal die falsche, mal garkeine. :kopfwand:
    Soll ich die beiden trennen, wenn ich mit einer Üben will?
    Dazu käme dann aber noch, dass die beiden aktuell voneinander total abhängig sind und wie wild rumwinseln wenn sie sich nicht sehen.

    Hallo zusammen!


    Seit Montag haben wir uns 2 kleiner Welpen von einer Hilfsorganisation angenommen und versuchen sie weiter zu vermitteln. Es sind meine ersten Hunde und ich versuche sie so gut wie möglich zu erziehen.
    Trozdem gibt es nach 1 Woche 2-3 kleine Unsicherheiten meinerseits,welche ich gerne abchecken würde:

    1. Stubenreinheit
    Eine von beiden macht es bereits prima. Sie zeigt es an und wir gehen raus und wenn sie ihr Geschäft verrichtet hat, wird sie gelobt. Überraschenderweise, so gut es die eine macht, so verkehrt macht es die andere! Ihre Schwester ist ihr kein Vorbild, selbst wenn sie sieht, dass sie gelobt wird, lernt sie nichts daraus. Kommen wir dann nach Hause, macht sie sofort rein. einfach weiterprobieren? Ist das so schon okay ? Soll ich sie separieren und es so probieren? Über Nacht machen sie aktuell noch beide rein. Wie kann man ihnen das abgewöhnen? Wenn ich jetzt mit ihnen raus würde, würden sie sich doch daran gewöhnen und dann müsste man immer mit ihnen zu später Stunde raus. Sollte man ihnen über Nacht kein Wasser mehr bereit stellen?

    2. Gewinsel
    Sie haben mit der Methode angefangen zu winseln, wenn wir nicht bei ihr sind. Ich vermute ja, dass das wie ein Test ist und ich nicht darauf reagieren sollte, weil sie sonst zur Schlussfolgerung kommt, dass jemand kommt, wenn sie rumwinselt. Aber ich hätte gedacht, sie begreift das schnell, wenn man es von anfang an richtig macht (ergo nicht darauf eingeht) sie winselt jetzt aber schon den 7ten Tag ununterbrochen hintereinander.

    3. Hitze?
    Kanns sein, dass so junge Welpen sehr Hitzeanfällig sind? Montag & Dienstag hat es gut geklappt. Ich bin mit ihnen raus und wir haben Ball gespielt bis sie beinahe umfielen vor müdigkeit. Wenn ich jetzt im "Rausgehen-Zyklus" mit ihnen nach draussen gehe und sie müde machen will, gehen sie überhaupt nicht darauf ein. Sie liegen entweder im Gras oder vor der Eingangstüre und zeigen so an, dass sie wieder rein wollen. Und drinnen jagen sie dann gerne rum und sind nicht zu bremsen!

    Ich hoffe ihr habt mir ein paar Tipps, damit ich das ganze noch besser machen kann!