Hallo zusammen 
Ich habe Trixie nun seit gut einem Jahr bei mir und ich vergöttere den kleinen Wuschel. Ich kann mit gutem Gewissen sagen, dass sie einfach umwerfend ist.. (ist schon fast wie ein Mutterkomplex: Mein Hund (Baby) ist der allertollste 
Trixie ist nun fast vier Jahre alt und eigentlich in allem sehr vorbildlich. Sie bellt eigentlich so gut wie nie, hört (soweit sie den mag) auch meist auf meine Kommandos und ist auch sonst sehr brav.
Nur ein Problem habe ich, dass ich eigentlich mehr ihr zu liebe als für mich, lösen möchte. Sie ist unglaublich ängstlich. Schon bei jedem kleinsten Geräusch zuckt sie zusammen. Das kann schon sein wenn ich nur einen Stuhl verrücke oder ein Glas auf den Tisch stelle. Bei lauteren Geräuschen zieht sie dann sofort den Schwanz ein und rennt sofort in ihre kleine Hütte in meiner Wohnung.
Sie steht auch immer ganz vorsichtig vor ihrem Fressnapf und zuckt auch da zurück, selbst wenn es ganz ruhig in der Wohnung ist. Ich trau mich da meistens schon nicht mal mehr atmen, nur damit sie in Ruhe fressen kann.
Leider hat sie sogar Angst, vor ihre eigenen Kauknochen. Dabei ist es glaub ich gar nicht die Größe sondern mehr das Geräusch das die verursachen wenn sie anfängt darauf rumzukauen.
Wenn wir draußen unterwegs sind ist es leider nicht viel besser. Oft hat sie sogar Angst vor Schatten. Obwohl sie eigentlich recht neugierig ist. Sie schnüffelt überall herum, ist wahnsinnig neugierig und gruschelt auch gerne mal ohne mich in einer Wiese herum.
Auf andere Hunde geht sie zuerst schwanzwedelnd zu, wenn diese sie jedoch beschnüffeln oder gerne mit ihr spielen wollen, zieht sie sofort den Schwanz ein, springt weg und sucht das Weite.
Einmal waren wir Gassi und weiter entfernt ist wohl ein Autoreifen oder irgendsowas geplatzt und wenn das passiert dann hört und sieht sie nichts mehr, sie klemmt dann sofort den Schwanz zwischen die Beine und macht sich stur auf den Weg nach Hause, gerne auch mal ohne mich.. Da hilft dann alles gute zurufen und Leckerli locken nichts mehr.
Eigentlich bin ich recht ratlos wie ich ihr helfen kann, wenigstens ein wenig von ihrer Angst zu verlieren.
Mittlerweile ignorier ich sie total, wenn sie zusammenzuckt oder sonstiges, aber das hat mir bisher leider noch gar nicht weitergeholfen. Zuerst dachte ich, dass es vielleicht nur eine Phase wäre, aber umso mehr ich drüber nachdenke, desto mehr weiss ich, dass es nun mittlerweile schon so ist, seit ich sie habe. Ob es schon so schlimm war als ich sie bekommen habe, weiss ich gar nicht mehr.
Bin über jeden Tip sehr dankbar
Vielen Dank schonmal im vorraus