Und ganz schlimm finde ich jetzt gerade im Thread, dass jedliche Kritik (teilweise sogar schön begründet) verteufelt, verboten und verjagt wird, damit man ja noch seinen Hund auch noch einstellen kann. Gibt ja was umsonst.... ich krieg grad das Brechen!
Beiträge von Faesa
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Zitat
Liebe Skeptiker, auch wenn das nicht recht hierher gehört, möcht ich doch gern wissen, wie ihr euch das erklärt: Belli hat gesagt, er möchte nicht so viel bergauf gehen. Grad an dem Tag, als wir ne lange Strecke bergauf gegangen sind (und 2 Tage vorher auch schon). Wie soll die TK denn da drauf kommen?
Da ist die Frage, ob es nicht auch funktioniert hätte, wenn sie gesagt hätte, dass Belli nicht mehr so viel auf Straße laufen mag, nicht so viel über Schotter oder sonst etwas, und du dann gezielt in der letzten Woche nach dieser Begebenheit suchst.
Ich finde nach wie vor, dass in den Aussagen sehr viel eigene Umschreibung, Interpretation drinnen ist. Und wie mein Beispiel oben mit dem kranken Charakter zeigt, kann man mit einer Interpretation auch ziemlich weit daneben liegen. Man kann ein Bild, ein Gefühl, eine Aussage, sehr fehl interpretieren. Man bekommt letztlich etwas, was die TK denkt, was der Hund denkt, aber ob das wirklich das ist, was der Hund denkt/fühlt? Who knows?
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Dann bringen wir doch mal das schöne Argument was auch auf Kinder anzuwenden ist: Lieber Qualität statt Quanität...
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Also, hier dann Teil 2. Kürzerfassen ging nicht *lach*
Ich glaube an solche Kommunikation nicht wirklich. Nicht in der Form, wie sie in dem betreffenden Thread abläuft. Ich hab es wirklich versucht zu verstehen. Und ich habe mich auch durch die verlinkten anderen Threads gewühlt, durch 30 Seiten Posts, teilweise von 2007. Und bin noch kein Stück weiter.
Ich zerpflücke hier jetzt etwas, nehmt das bitte nicht persönlich, ich brauche die Passagen nur als Beispiele.
Es hat also jemand 2 Seminare besucht. Das klingt für mich nach 2 mal ein Wochenende, oder sogar nur 2 mal einen Tag oder Abend. Jedenfalls nicht nach 2 mal 2 Wochen oder so. Also so richtig wirklich viel Anleitung scheint das nicht zu sein. Dieser jemang möchte also Übungsobjekte haben. Bis hier hin, kann ich das sogar noch nachvollziehen. Man hat ein neues Hobby, und möchte ein bisschen damit „angeben“ (nicht falsch verstehen). Ich hätte die Suche auch noch verstanden, wenn sie abgelaufen wäre a’la „postet mal Bilder und ich such mir mal die einfachen raus“ oder „ich schau dann mal, mit wem man gut in Kontakt treten kann“ oder ähnliches. Was jetzt abläuft, wo in Reihe abgearbeitet wird wie am Fließband und die ersten schon Angst haben, übergangen worden zu sein, find ich nur noch .... seltsam.
Dann finde ich doch relativ seltsam, wer sich alles meldet und vor allem wie. Ich hab es ja schon angedeutet „ich glaub nicht dran aber ich mach mal mit“.
ZitatEhrlich gesagt glaube ich nämlich an so etwas überhaupt nicht, lasse mich aber gern eines Besseren belehren.
Ich stell hier Bilder von....
Ganz ehrlich, wenn ich in ein Mazda Autohaus gehe, und dort rein aus Interesse ein komplettes Angebot (was den Verkäufer Zeit und damit die Firma Mazda Geld kostet) haben möchte, dann gaukle ich zumindest ein gewisses Interesse an dem Auto vor. Und nicht „Hallo, machen sie mir mal bitte ein Angebot, aber eigentlich interessiert mich ihr Auto nicht“. Ist das nur um mitzumachen? Um hinterher großkotzig sagen zu können „ich hab sowas mal gemacht und/aber....“ oder um so richtig mitlästern zu können, wie scheiße doch Tierkommunikation ist? Ist ja kostenlos, braucht man zwar nicht, aber kann man ja mal mitnehmen und hinterher überlegen, was man damit macht. Würden alle die, die da nicht dran glauben auch Geld dafür bezahlen?
So, und dann zu dieser Kommunikation. Ich hab es wirklich versucht, mir vorzustellen, wie das läuft. Ich habe, wie gesagt, 30 Seiten alte Threads gelesen. Und bin noch kein Stück schlauer.
ZitatAber frauchen macht sich viele gedanken, bestimmt wegen der arbeit, sag ihr bitte sie soll das lassen, es wird schon, da bin ich sicher.
Wegen der Arbeit. Wie definiert der Hund das? Das kann ein Hund überhaupt nicht wissen, da es letztlich den Wissensstand eines Hundes überfordert. Was ist Arbeit, was ist Hobby, was ist Jagen, was ist Freizeit, was ist Gassigehen, was ist nur eben Post holen. Der Hund sieht uns nur gehen, wohin, weiss er doch überhaupt nicht. Der Hund ist täglich alleine, warum, weiss er doch überhaupt nicht. Es ist eine angelerte Fähigkeit, alleine zu bleiben, keine natürliche, und es hat überhaupt nichts mit Arbeit zu tun. Selbst bei Hunden, die mit auf die Arbeit gehen, die wissen doch überhaupt nicht, was Arbeit ist. Sie sind halt ein paar Stunden am Tag mit Frauchen woanders, warum, ist letztlich egal. Sie sind dabei. Mein Hund verlässt morgens das Arbeitszimmer und geht wieder in sein Körbchen im Schlafzimmer, wenn ich mich an meinen Arbeitslaptop setze. Das hat aber nichts damit zu tun, dass Madam weiss, dass ich jetzt Arbeite, sondern damit, dass sie gelernt hat über mehrere Wochen, dass ich nicht reagiere, wenn ich am Laptop sitze, egal wieviel sie um Aufmerksamkeit bettele, und dass ich sie rausschmeiße, wenn ich telefoniere und sie Terror macht. Das ist rein gelernt, keine auf Wissen basierende Verhaltensweise.
ZitatAch mal das ein oder andere Leckerchen mehr, wäre schon toll.
Aber nein sie sagt immer jetzt ist schluss.
Ich glaube sie will nicht das ich zu dick werde, hmmm eigentlich doof,
aber ich vertraue ihr, sie wird schon wissen warum.Auch das habe ich im anderen Thread schon angedeutet. Für einen Hund gibt es keine Unterscheidung zwischen Futter und Leckerchen. Die Unterscheidung zwischen Hauptgang und Dessert ist beim Menschen ja auch gelernt und definiert, hat nichts mit dem Essen an sich zu tun. Es kann ja süsse Pfannkuchen als Hauptgang geben und Käse als Nachspeise, es hat also noch nicht mal was mit süss/herzhaft oder ähnlichem zu tun. Wie kann der Hund also wissen, was ein Leckerchen ist und was sein Futter ist? Gar nicht. Auch fehlt Hunden das Bewußtsein für „dick“. Dick ist eine Modeerscheiung unserer Überflussgesellschaft. Der Steinzeitmensch hat sich keine Gedanken über sein Gewicht machen müssen, das Überleben war so Kräfteraubend, dass sie alles haben essen können, ohne Probleme zu bekommen. Auch in der Natur gibt es das Phänomen Übergewicht nicht. Kein Vogel hat Übergewicht, kein Wolf im Wald, kein Hase auf dem Feld. Das Hundeleben bei uns Menschen ist nur so Kalorienarm, dass der Trieb, alles zu fressen, was einem über den Weg läuft, der normalerweise das Überleben sichert, einfach zu viel des Guten ist. Dennoch ist das der Urtrieb des Hundes, das Dick sein ist die Sorge des Menschen, nicht des Hundes.
ZitatWarum bist du leinenaggressiv?
Habe ich doch schon gesagt(bissle motzig)
ich liebe die spaziergänge mit meinem Frauchen das teile ich nicht gerne,
außerdem sind die meisten hier eh nicht mein fall und dann gebe ich das halt zu verstehen,
dass der Mensch an dem anderen Ende zu mir gehört und die weg bleiben sollen.
ohne leine ist das anderst, das istt ja dann meine Zeit, jedoch laufe ich nie weit weg, muss ja schauen was da los ist. Aber auch da mag ich nur manche vorallem die mädels die riechen so gut. Angst habe ich aber keine.Dinge wie dieses hier, kann sicher ein Trainer binnen eines Spazierganges erkennen, mit etwas Beobachtungsgabe man sogar selber. Warum ist die Frage nach der Leinenaggressivität eigentlich bei so vielen eine der ersten? Zu dem zitierten: Das ist für mich ein Wiederspruch in sich. Entweder ich dulde keinen Hund in der Nähe, weil der Mensch mir gehört, dann gehört er auch mir, wenn man ohne Leine ist, oder es ist ok, andere Hunde da zu haben. Dann müsste der Grund für die Aggressivität eine andere sein (schlechte Erfahrungen, Radius zu klein oder ähnliches).
https://www.dogforum.de/fpost8550787.html#8550787
Dieser Post hier und die Kommentare bestätigen mir das „im Trüben fischen“. Allgemeine Floskeln, das sagen, was erwartet wird, manche Fragen legen einem im Prinzip die Antwort ja schon zu Füßen.
Es gibt sicher Dinge zwischen Himmel und Erde, die man nicht erklären kann. Ich habe immer wieder mal solche seltsamen Phänomene mit einer Person, die mir sehr wichtig ist (man greift zum Telefon hebt ab und will wählen und hat diese Person plötzlich dran, weil sie genau in dem Moment angerufen hat, zerbrochene Kerzenständer beim ersten Date oder ähnliches). Wegen mir mag es auch Personen geben, die solche Schwingungen besser als andere auffangen können.
Aber dennoch gibt mir die Wortwahl der Kommunikationen hier arg zu denken. Wieviel ist davon Interpretation der TK? Wieviel ihres Wissens, ihres Lebensumfeldes fließt in die Schriftliche Zusammenfassung ein?
Mal ein Beispiel: Mein Freund war am Erstellen eines Charakters für ein Rollenspiel. Ich war am Zeitunglesen. Ich hatte gerade einen Artikel über ein Contaganmädchen gelesen, als er meinte „ich glaub ich mach mir mal einen richtig kranken Charakter“. Sofort hatte ich ein Bild von einem Körperbehinderten im Kopf, der irgendwelche Misbildungen, fehlende Gliedmaßen oder ähnliches hatte. Er meinte aber einen eher gestörten Charakter, der unter Paranoia oder ähnlichem leidet.
Was ich sagen will ist, Erzählungen setzen sich in unserem Kopf zu Bildern zusammen, zu Bildern, die von unseren Erfahrungen und Einflüssen geprägt sind. Wie frei kann sich eine TK von diesen machen, um Objektiv zu sein, oder sollte sie genau umgekehrt, möglichst viel vom Besitzer des Hundes wissen, um Bilder eben möglichst für sein Umfeld zu interpretieren?
Wieviel ist von dieser ganzen Interpretiererei hinterher noch das wirkliche Denken des Hundes?
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Ich kann mir vorstellen, dass die Kamikazeviecher sich dort auch erst angesiedelt haben. Wenn ich mir anschaue, wieviele der Langohren zwischen den beiden Startbahnen am Flughafen leben, oder wann sie hier hinter den Häusern erst flüchten, weil ihre Angstschwelle so niedrig ist, dann wunderts mich schon, dass die Viecher nicht öfters erlegt werden. Und die Biester scheint auch nix zu stören.
Ich habe ja auch einen Jäger, aber sie durfte auch auf der Hundewiese nie jagen. Es gibt die Theorie, denn Hund Mäuse oder ähnliches Jagen zu lassen, als Ausgleich, aber es ist für mich noch mal ein Unterschied ob mein Hund Mäuse jagen darf und alles andere nicht, oder ob er lernen muss, die einen Kaninchen darf er und die anderen nicht. Und stell dir mal den Super Gau vor: der Hund erwischt eines, was grad nicht aufgepasst hat, was vielleicht gerade schon gehetzt worden oder krank ist. Jagterfolg mit Ansage sozuagen.
Ich würd es nicht machen.
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Ich schleiche schon den ganzen Morgen um diesen Thread herum, war ja im anderen eine der ersten, die es gewagt hat, Kritik zu üben.
Um einen sinnvollen Roman zu verfassen, darf aber weder mein Kind heulen, noch der Hund gleich raus müssen, was jetzt aber grad der Fall ist.
Darum nur mal eben grad ein Gedanke, der mir schon seit einigen Seiten in dem anderen Thread aufstößt. Die Diskussion ging jetzt dort sogar in die Richtung "Ausnutzung".
Ich finde es faszinierend, wie viele dort geschrieben haben "ich glaub ja nicht wirklich dran, aber ich wills trotzdem mal hören". So nach dem Motto, is ja umsonst, nem geschenkten Gaul schaut man nicht ins Maul, und als guter Deutscher nimmt man was kostenloses ja immer mit, egal ob mans braucht oder nit.
Das find ich grad richtig ätzend. Neben der absolut blöden Fragestellung "fühlt er sich wohl bei uns oder wär er gerne woanders"
Genug gelästert, Produktiveres dann später mit mehr Ruhe.
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Und auf der Webseite von Orijen?
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Na was steht denn auf der Packugn drauf an Empfehlung? Die ausprobieren und dann anpassen, an den Bedarf des Hundes. Das kann dir so keiner beantworten, weil ja keiner weiss, wieviel dein Hund am Tag rennt und wie sein Stoffwechsel funktioniert.
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Seite aufgemacht, optisch eine Note 6 bekommen, zu gemacht. Ich lese aus Prinzip keine Texte, die ohne Punkt, Komma, Groß und Kleinschreibung oder wie dieser, in unterschiedlichen Schriftarten, -größen und ohne Absätze geschrieben ist.
Wer gelesen werden will, soll auch so schreiben, dass man es lesen kann.
So Professionell kann die Seite also nicht sein, wer ein solches "Meisterwerk" an Text abliefert.
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Da hier ja einige TK gemacht haben, muss ja nicht zwingend die Threaderstellerin antworten.
Ich bin dem ganzen gegenüber sehr skeptisch, da bin ich ehrlich, verfolge daher das hier natürlich mit einem gewissen Interesse.
Und genau da tauchen jetzt so meine Fragen auf.
Der Hund redet (ich nenne das jetzt mal so) von Arbeiten. Der Hund kann doch überhaupt nicht unterscheiden zwischen Freizeit und Arbeit. Der Hund weiss doch gar nicht, ob ich arbeiten gehe oder einkaufen oder sonst etwas. Für den Hund gehe ich weg, von der Natur her gesehen müsste er eigentlich von ausgehen, dass ich jagen gehe.
Wieso redet der Hund von Futter und Leckerchen? Das kann er meiner Meinung nach nicht Unterscheiden. Ich habe z.B. immer Leckerchen einstecken. Juhuu, im Moment sind das allerdings zu 80% das ganz normale Trockenfutter, sprich, das kann vom Hund noch nicht einmal als etwas anders/besonderes wahr genommen werden. Wieso redet er dennoch von Leckerchen?
Dick werden - haben Hunde dafür wirklich ein bewußtsein? Ich bin der Meinung dass das eine rein menschliche Angewohnheit ist. Wenn wir Menschen nicht in einer solch Überflussgesellschaft leben würden, müssten wir uns um unser Gewicht auch keine Sorgen machen. Daher ist der Gedanke an das eigene Gewicht Tieren eigentlich fremd. Die würden immer fressen, wenn es etwas gibt, das ist ihr Trieb, der unter normalen Umständen ihr Überleben sichert.
Begriffe wie "Körbchen". Diese Worte sind doch als Befehl von uns Menschen gelernt. Der Hund weiss doch nicht, wo er liegt. Er liegt auf einem geschützen Platz. Geschützt, weil er dort seinen Rückzugsort hat. Bei mir heisst das zum Beispiel nicht Körbchen. Und immer mal wieder gibt es lustige Situationen mit Mitmenschen: Lena stiert irgendwelchen Viechern nach und ich sage "lass die Hasen". Dann weiss sie, sie hat das zu ignorieren. Würde sie dir in der TK dann erzählen, dass sie gerne die schwarzen Hasen mit den Flügeln jagen würde? Oder redet sie dann von Vögeln/Amseln, obwohl ich diesen Begriff nicht nutze ihr gegenüber?
Ich würde mich über Antworten und evt. noch weitere Erklärungen freuen, das sind jetzt nur mal die Fragen, die mir als Skeptiker auftauchen. Ich lasse mich ja gerne eines besseren belehren.