So, nach langer Abstinenz mal ein Zwischenbericht.
Ich habe festgestellt, dass meine wirklich nach zwei Tagen "Unterforderung" (zb wenn man Grillen geht und das Training ausfällt) anfängt, sich ihre Reize selber zu suchen, von daher war es gut, den letzten Monat sowas mal beobachten zu können.
Für den nächsten Umzug weiß ich also, dass man in stressreichen Situationen um so dringender an Routine festhalten muss.
Nachdem mein Pfiff den Bach runter gegangen ist, hab ich erstmal keine Lust mehr, großartig nen neuen aufzubauen, ich finde Auslastung und Prophylaxe immer wichtiger.
Komischerweise gibt es hier im Wald wenig Tierchen, im Park waren wir antijagdtechnisch im ALltag mehr gefordert. Schlimm und ein echtes Problem sind eher die Menschen- Kot- Haufen im Dickicht.
Missy geht eigentlich nicht großartig Fährten hi9nterher, zum Glück!, aber wenn da irgendwo Menschenkacke liegt, riecht sie das mehrere zig Meter weit.
Ich hatte gehofft, hier gibt es vielleicht den einen oder anderen gut erzogenen und jagdlich ausgelasteten Hund, aber auch hier ernte ich für Selbstverständliches, wie "bei fuß" erstauntes Lob von Hundehaltern und Verständnis beim Training hier gleich null.
Missy liegt abseits des Weges, weil ich sie dort abgelegt hatte und sie soll warten, bis sie den Ball suchen darf. Ich stehe noch demonstrativ neben Missy, tu so, als würde ich mit nem Handsignal Missy auf dem Boden halten, aber Hundehalter lassen ihre Hunde dennoch an Missy ran. Missy liegt dann noch ein paar Sekunden, trotz an ihr herumschnüffelnden Hunden, aber dann kann sie nicht mehr, und muss natürlich auch mal schnuppern... Grrrrrrrrr.
Naja.
Ansonsten kann ich mich nicht beklagen. Ich merke jedesmal, wenn Missy mal unaufmerksam ist oder so, dass es an mir liegt und korrigier mich dann selber.
Ich bin sehr stolz auf meine Maus und auf mich.