Beiträge von AuraI

    :applaus:

    Schön zu lesen!
    Was es schon für einen ENORMEN Unterschied macht, wenn man die Aufmerksamkeit des Hundes auf sich lenkt!

    Ich bin mir sehr sicher, dass das oftmals bei "Problemhunden" in dem Gebiet ausreichen würde, um sie vom Jagen abzuhalten.

    Dass sich deine Lena an dir orientiert, kommt dir sicherlich auch im Alltag zugute, zumindest ists bei uns so.

    Freut mich, wenn ich lese, dass Mensch- Hund- Teams gut funktionieren!!!

    Gurke ist relativ blöd, wenns kein Bio ist, da in der Schale, wo auch die Mineralstoffe sind, sich die Schadstoffe lagern... und schälen ist für Hundi (und Mensch) ungefähr wie Wasser ins Futter kippen...

    Ich füttere viiiiel Salat, also Feldsalat, Ruccola oder wie dat heißt, Eisberg, Blatt, Lollodingsbums in grün und rot, alles, was man so findet.

    Zudem in etwas geringeren Mengen mal Zuccini, Kohlrabi, Paprika (rot!!!), Karotte.

    Obst meistens Apfel, Banane, etwas Kiwi, Pflaumen, Beeeeeeeren (TK- Beeren).

    Ich kaufe unterschiedlich, je nach Portemonnaie- Lage... Lidl, Sky, Markt, Bioladen, einiges auch TK von Citty.

    Es ist zwar keine anerkannte, mit Aussicht auf Preise winkende "Sportart", aber ich habe mir den doch recht stark ausgebildeten Jagdtrieb meiner Dackel- Jack Russel- Hündin zur Aufgabe gemacht.

    Also bei uns heißts Antijagdtraining

    und das jeden Tag.

    Wir machen sehr sehr viel Grundgehorsam,
    Impulskontrolle an Dummy und Ball,
    überraschende Impulskontrolle,
    Reizangeltraining,
    Vorsteh- und Anschleichübungen,
    (für Missys Verhältnisse recht anspruchsvolle) Apportierübungen,


    und in erster Linie bin ich bemüht die Gassirunden möglichst spannend zu gestalten (was uns den einen oder anderen Lacher eingebracht hat^^).

    Zusätzlich dazu läuft Missy mit mir am Fahrrad (natürlich auch möglichst oft für sie spannend) und wir haben wieder mit dem Joggen begonnen, wobei das meist eher unspektakulär für Missy verläuft, daher ist sie dafür häufig an der Flexi.

    Und klar gibts ab und zu n paar sinnlose Tricks, aber ich glaube, das macht Frauchen mehr Spaß, als Missy^^

    Also ich würde schon sagen, dass ich die Anlagen meines Hundes verhältnismäßig stark fordere, aber auf die Weise habe ich einen (zumindest bis vor dem Umzug ;) ) annähernd perfekt "gehorchenden" Hund, dem ich dadurch unheimlich viele Freiheiten lassen kann, was unser gemeinsames Leben einfach entspannt und schön macht.

    Kann ich verstehen, aber auch Homöopathie ist eben "Medizin".

    Der Sonntag bietet sich ja auch geradezu dazu an, einfach den Tag mal mit Ungewöhnlichem vollzupacken und den Hund aus seinem Wehleidstrott herauszutreiben.

    Ich wünsche gute Besserung. Fürs nächste Mal direkt beim ersten Anzeichen von Scheinträchtigkeit einfach die Routine über den Haufen schmeißen, restriktiv füttern und für viel Ablenkung sorgen.

    Zitat

    ich favorisiere die Kette, weil ich für diese meine evtl. Unterhaltung nicht unterbrechen muss. Ich kann unbemerkt mit ihr klimpern und der Hund weiß Bescheid.
    Außerdem kommt mir in einer Unterhaltung das Wort Nein viel zu oft vor. ;)

    Im Gespräch betone ich ein Nein aber meistens etwas anders ;)

    Nein, natürlich ist es völlig egal, WAS das Signal ist, die Handlung zu stoppen. Man muss es eben sorgfältig aufbauen mit Alternative und Lob...

    Und da ein Nein nicht hilft, scheint es vielleicht nicht richtig aufgebaut worden zu sein.


    Die Kette müsste man aber dann auch immer in der Hosentasche haben ;)

    Das Wehleidige liegt wohl an der Scheinträchtigkeit. Ich denke schon, dass es gut ist, dass du ihr Leiden weitgehend ignorierst, was Abhilfe schaffen könnte und bei uns extrem gut geholfen hat:

    Komplette Änderung des Tagesablaufs und einen Tag fasten lassen, anschließend wenig füttern für ein paar Tage...

    Wird sie in völlig ungewohnte Situationen gebracht, zb um 6 ne Riunde Fahrrad, kein Fressen, Stadtbummel um 9, außer der Reihe einfach Dinge tun, die man sonst eben nicht oder nicht zu der Zeit macht, insbesondere, wenn sie viel zur Aktivität gezwungen wird, ist sie 1. abgelenkt und steigert sich nicht so in diese selbstmitleidige Sache hinein und 2. ist sie totmüde und wird definitiv pennen... in der Zeit würd ich schon probieren, den Hund mal ne Stunde allein zu lassen, aber ohne Spielzeug!!!

    Das DIng ist: Ist sie allein und hat keine Ablenkung, kann sie ihren Hormonschub voll auskosten und steigert sich komplett in die Mutterrolle hinein.

    Also bei uns stand drei Tage lang komplettes Powerprogramm auf dem Plan... wir sind zum Strand gefahren schon in der Früh, haben lauter neue Tricks gelernt, haben eben viiiiiiel unternommen und das hat super funktioniert.

    Zum Schluss gibt es natürlich sonst auch noch die medikamentöse Behandlung... da würd ich mich dann mal mit nem Tierarzt des Vertrauens ganz genau drüber unterhalten...

    Ob Rasselkette oder ein Quietschen oder ein Klackgeräusch oder ein Nein... Generell muss ein Abbruchsignal her, eins das generell bedeutet... Handlung stoppen und Alternative von mir annehmen..

    Ne Kette kaufen wütrd ich nicht, ein Nein tuts auch... die Konditionierung ist die gleiche (es sei denn man will dem Hund mit der Kette eins überziehen, wovon ich mal nicht ausgehe...)

    Also generell hätte ich da relativ wenig gegen... ist ja natürlich und wir Menschen riechen an einigen Stellen eben auch anders...

    Ich hab mal im Jan N. Buch gelesen, dass ein allzu angewidertes Unterbinden dem Hund signalisieren könnte, dass man unsicher ist, da sich sichere Hunde gegenseitig präsentieren.
    Aber obs stimmt... :ka:

    Aber wenns echt kein Ende nimmt, müsste doch eigentlich ein Abbruchsignal den Hund dazu bringen, die Handlung zu unterlassen, oder?

    Klappt denn das Nein sonst gut?
    Ich kann mir schwer vorstellen, dass ein sonst gut sitzendes Nein keine Abhilfe schafft, daher würd ich sagen, ein sicheres Nein muss dringend her...

    Ich kann mir auch gut vorstellen, dass gut und abwechslungsreich, aber mit Fertigfutter ernährte Hunde gut mit Würmern klarkommen.

    Ich hab mal irgendwo gelesen, dass roh ernährte Hunde eine "stärkere" Magensäure haben und dadurch Wurmeier im Magen zerstört werden, aber das halte ich für Quatsch. Die Konzentration wird sich nicht ändern, immerhin würde das auch eine neue Anpassung der Magenwand-, Schleimhaut (beliebig fortzuführen) bedeuten und das kann ich mir schwer vorstellen.

    Interessant ist vielleicht das sich ständig variierende Eiweißangebot (damit sind auch immer unterschiedliche Enzyme, Bakterien, etc gemeint), was eben auch zu einer höheren Toleranz führt... das fiel mir noch dazu ein... und am Ende des Gedankens eben eine resistentere Flora... das dürfte bei frisch- und somit ständig abwechslungsreich gefütterten Hunden anders sein, als bei Hunden, die mit Fertigfutter gefüttert werden...

    ABer das ist Spekulation^^

    Ich sehe, dass es so bei uns gut klappt so weit und das ist die Hauptsache^^