Ich übertreib doch garnet
Wenn der Hund schnappt (sprich, was zwischen die Zähne nimmt was zum Mensch gehört) dann geht er an den Züchter zurück.
So hab ich den Post gelesen, ergo auch aufgefasst. Also frag ich nach. Aber da er nur in die Luft schnappt, wenn überhaupt, wird das Problem ja nie entstehen und somit wird er auch kein "Rückläufer".
Nur gehört da für mich halt immer der Zusammenhang dazu, warum er's eben getan hat.
Mein Hund hat nen Tierarzthelfer geschnappt, der hatte nen Löchlein und Kratzer. Die hatte Schmerzen und ich sag noch "net DORT anfassen!" - "Ja, lassen Se mich mal mein Job machen - *angepackt* - AUA! Wie können Se den ohne Maulkorb laufen lassen???". Jez hab ich nen Kind und den Hund immernoch.
Situationsbedingtes Denken und keine Verallgemeinerungen. Das ist eigentlich alles, was ich hier versuch klar zu machen ![]()
Tut mir Leid wenn sich da jemand auf den Schlips getreten fühlt..
Beiträge von Muemmel
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Die Situation find ich allerdings dann schon sehr weit her geholt
Zumal ich mich frage, wie ein Nachbarskind meinen Hund Tage/Wochen/Monate gezielt provozieren sollte, ohne dass ich das unterbinden kann.
Es geht, ich sprech da aus Erfahrung, leider.. betrifft nen kleines Mädle hier nebenan. Uneinsichtig, die Mama auch. Drum lauf ich da schon garnetmehr lang weil mein Hund da die Krise kriegt
Und wegen dem anderen. Nein, darf sie nicht und tut sie auch nicht. Und da sie ziemlich klein ist, bin ich ihr schon des öfteren unabsichtlich auf die Pfoten gelatscht.
Wenn ich sie kämme, tu ich ihr auch manchmal unabsichtlich weh, sie dreht dann zwar den Kopf schnell in meine Richtung, aber sie hat noch nie nach mir geschnappt.
Nagut, dann hast Du ne andre Art von Hund wie ich *g*, und auch ne andre Einstellung.
Ich find's nur schade das nen Hund schon ausziehen muss wenn er schnappt.. aber das handhabt wohl jeder anders. -
Zitat
Mein Hund muss sich nicht alles gefallen lassen. Aber ihn davor zu schützen ist meine Sache, nicht seine.Würde meine Hündin - aus welchen Gründen auch immer - nach einem meiner Kinder schnappen oder sie beißen, würde sie hochkant hier rausfliegen.
Sie darf knurren, sie darf weggehen, sie darf bellen. Aber sie darf nicht beißen. PUNKT
Eben, Du hast ihn davor zu schützen. Aber was tust Du wenn angenommen dauernd EIN Kind aus der Nachbarschaft Deinen Hund drangsaliert, tage-, wochen-, oder monatelang. Ihr geht raus, er schlupft aus dem HB, die Leine reiss, Hund sieht das Kind und zwickt. Was tust Du? Dann war es ja rein theoretisch auch net der Fehler des Hundes... und Deiner auch net?
Natürlich ist das jez etwas weiter hergeholt, aber um das ging es mir vorher: es ist net nur zu sehen DAS der Hund gebissen hat, sondern warum und zu welchen Umständen und vorallem WIE er es getan hat.
Ich denke ein Hund weiß instinktiv wie man tötet. Aber nur die wenigsten Menschen werden tatsächlich durch gezielte Bisse "vernichtet". Aber jeder, der aufgrund der Verletzungen stirbt ist einer zu vieler, da sag ich garnix dagegen. Natürlich auch und vorallem Kinder die von Hunden gebissen werden (ernsthaft gebissen!) und damit das restliche Leben u.U. an nem Trauma leiden müssen.Und zum andren Absatz noch schnell:
Dein Hund darf net schnappen? Ich hab meiner Hündin schon ein paar Mal unbeabsichtigt weh getan, z.B. auf den Fuss getreten. Da hat sie nach mir geschnappt. Ne tickende Zeitbombe ist sie trotzdem net, also hat auch selbstverständlich meine Tochter Umgang mit ihr. Beissen, ernsthaft beissen und net festhalten und evtl. nen Kratzer hinterlassen, wären für mich Gründe sie auf jeden Fall einige Tage streng zu separieren und deutlich an der Erziehung zu arbeiten, aber weil sie schnappen könnte (weil sie es z.B. bei mir schon getan hat) würd ich sie niemals abgeben. -
Na klingt ja verwirrend (jedenfalls für mich *g*).
Mir sind auch schon 2 Leinen gerissen, waren aber auch recht günstig.Aber da ich einfach mal davon ausgeh, dass man wenn man privat näht (auch wenn man nen Gewerbe angemeldet hat) eher Stress mit verärgerten Kunden kriegt wie nen großer etablierter Betrieb, würd es Dich ja durchaus betreffen.
Da ist wohl die Variante von Blaire die Sicherste.
Dann kann Dir nachher jedenfalls keiner an den Karren fahren FALLS mal was kaputt geht. -
Huhu,
noch ne kleine Frage am Rande weil Du vom Fernabsatzrecht gesprochen hast von dem Du befreit bist.
Gehört dazu auch irgendnen Haftungsausschluss falls nen HB reissen sollte? Hatt ne richtig große Firma sowas überhaupt?!
Ging mir grad nur spontan im Kopf rum. Klar, kann auch bei H*nter-Zeugs passieren, aber als Selbstnäher wirst Du da doch sicherlich eher angegriffen? -
ZitatAlles anzeigen
Okay, in dem Satz hab ich das Wörtchen "scheinbar" vergessen. Was ausdrücken soll, dass ich es nicht weiß, aber aufgrund der Unfallschilderung davon ausgehe
Und, so hart das klingen mag, selbst WENN das Kind irgendeinen Auslöser gegeben hätte, würde das für mich keinen Unterschied machen.
Ich weiß jetzt nicht recht, wie ich das ausdrücken soll, ohne dass es falsch verstanden wird.
Man kann sich nicht darauf verlassen, dass Kinder gegenüber dem Hund immer richtig reagieren, Kinder sind keine Maschinen, sie handeln impulsiv und denken nicht immer über alles nach.
Also ist es meine Pflicht, als Hundehalter, meinen Hund nicht in solche Situationen kommen zu lassen.
Gehen wir jetzt mal davon aus, das Kind hat den Hund provoziert, wie auch immer, und selbst wenn sie Steine nach ihm geschmissen hätte ...
Das gibt dem Hund NICHT das Recht, auf sie loszugehen.
Nein, gibt es ihm net. Aber der Hund hat ja nur die Gosche mit der er was regeln kann. Er könnte net sagen "He, Freund, hör mal bitte auf mich zu ärgern. Mich stören die Steine im Gesicht und am Rücken zunehmend!".
Also, wie soll er dann reagieren? Mein Hund warnt, beim Spiel mit Menschen und beim Spiel mit andren Hunden. Und er warnt auch mit Zähnen, musste vorher auch der Hundekumpel wieder erfahren als er immer wieder auf's neue frech wurde.
Also hat sie ihn gepackt! Hätte sie so nen Kind gepackt das sie "zurechtweisen" hätte wollen hätte das bestimmt Schrammen abbekommen, allerdings ohne Tötungsabsicht, einfach zum sagen: Freund, es reicht.Das Kind ist sieben Jahre alt. Nicht alles was siebenjährige machen, ist richtig. Aber nichts könnte so schlimm sein, dass das Kind dafür mit seiner körperlichen Unversehrtheit oder gar dem Leben bezahlen muss.
Versteht irgendwer, was ich meine?

[/b]
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Huhu,
beim Thema Einschläfern ist glaub ich auch ganz, ganz arg wichtig WARUM und WIE der Hund gebissen hat.
Bisse sind unterschiedlich. Darum kann weder pauschal sagen "Hund beisst/hat gebissen, der wird eingeschläfert" noch "Hund hat gebissen. Mensch der Arsch. Jedem Hund ne zweite Chance." -
Ach ihr seid toll! Danke!

@SuB ich hab jez mal ne Freundin drauf angehauen. Die kennt wohl 2-3 Leute die das selbst machen (zwar net weger meines Themas, aber der Aufbau wird ja nen ähnlicher sein) und auch 2 THP's. Die guggt sich aber auch noch nach andren um weil die da auch eher was mit am Hut hat als ich (ich kann ja garkeinen guten un schlechten ausfindig machen, wenn's einer ist der nix drauf hat und ich mich selbst net die Bohne auskenn kann der ja alles machen und ich muss es ja mehr oder weniger glauben.. *mhpf*)
Das die Tumorprophylaxe jez schon zu spät ist wusst ich auch net! Dachte wenn man das nach der dritten (weger'm erwachsen sein/werden) Läufigkeit noch macht hätte man gute Chancen.
DIe Sache mit dem Trainer ist schon angestrebt, ich spare fleissig! Sitzt halt netmehr so locker wie noch vor ein paar Monaten *seufz*Hummel na toll, das baut ja gleich wieder auf *grmml*. Auch wenn die Wahrscheinlichkeit wohl echt sehr gering ist mach ich mir da jez natürlich auch Gedanken. Allerdings ist ja fast "egal" ob sie jez schon was verändertes hätte ( und u.U. dadran stirbt) oder ob sie aufgrund der Veränderungen operiert wird und danach stirbt *mhpf*
Schnitzel danke! Also schonma ein Hund von dem ich sicher weiß, dass die Aggros nach der Kastra weggearbeitet werden können.
Ich bin gespannt wielange die Scheinträchtigkeit noch dauert. Morgen ist der letzte Tag an dem sie ihr Mittelchen kriegt. Gesäuge schwillt nur minimalst ab (oder bild ich mir das ein?!) und das Verhalten ist nach wie vor das Selbe *seufz*, jez fiept sie seit gestern zu allem Überfluss noch die Hasen und mein Schafsfell an. -
Zitat
Und mal erlich, selbst wenn ich ihn ins TH bringe, welcher "normale" mesch holt sich nen hund ins haus, der ein kind fast tot bebissen hätte, somit stehen die chancen das er nochmal vermittelt wird seeeehr schlecht, und dann doch lieber töten lassen.
Leute, die sich auch für "Bingo" interessiert haben und der ja jez echt schnell vermittelt wurde..
Und ich denke schon das die äussert normal waren bei den Auflagen die die erfüllen müssen/mussten. -
Huhu,
ich persönlich würde meinen Hund netmal Jugendlichen mitgeben, aber die geb ich auch keinem Erwachsenen in die Hand. Wenn allerdings meine kleine Schwester dabei ist (10) und es ist weit und breit keiner zu sehn, ja, dann geb ich meinen Hund der Schwester in die Hand. Die hat sie sogar gehalten gekriegt als aus'm Busch ne Katze gesprungen ist..
Alleine gehen lassen? Nein. Aber das liegt net am Alter der Kids, sondern am Hund und deren Verhalten ;).Hier im Kaff geht regelmäßig der Sohn und die Tochter (12/13 und 9) mit ner spielsüchtigen Boxerin laufen. Hund wiegt mehr als die Kids. Die kriegen es hin. Die wissen was sie tun müssen wenn Hunde kommen (aber hier sind's eh immer nur die Selben), an der Straße, wenn Menschen entgegenkommen. Es wurde geübt und sie kommen klar.
Trotzdem ist es net verantwortungslos. Dann nen nettes amerikanisches Mädle (11) mit nem Aussi-Junghund, wenn's sein muss schmeisst die sich mit ihrem Gewicht auf den Hund, erledigt. Auch das andre Mädle (13) führt nen BC-irgendwas-Mix. Bei allen klappt es super. Weil die vorausschauender laufen als manch Erwachsener hier.
Den Hund meiner Oma als ich 14 war besser gehändelt gekriegt als die Erwachsenen die mit dem gelaufen sind. Es kommt also auf den Hund an und wie weit die Kids im Kopf und mit dem Verantwortungsbewusstsein sind.. für mich jedenfalls.