Beiträge von Muemmel

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    Jetzt mal im Ernst...wenn ich als 1,58 m große Person mit einem kleinen Kind einen Raum betrete und ein großer Hund stürzt sich auf das Kind, so hätte ich dennoch genug Kraft (auch in einem Überaschungsmoment) um das Kind festzhalten, WEIL ich als jüngere Person noch schneller reagieren kann...das Kind wurde aus den Armen der Oma gerissen, das man indem Alter nicht ganz so schnell und kräftig reagiert ist doch klar.


    Ich denke in so nem Moment hast auch Du keine Kraft mehr eben weil es in nem Überraschungseffekt heraus entsteht. Es ist u.U. was andres wenn Du siehst das der Hund erst auf Dich zukommt - aber im Ernst - gehst Du dann davon aus dass der Hund sich jez gleich Deinen Enkel packt? Sonst hätte nen junger Mensch höchstens den Vorteil der Schnelligkeit. Allerdings in den Beinen. Sollte er aber unmittelbar nachdem die Oma ins Zimmer kam auf sie gestürzt sein hätte da mit Sicherheit uach kein junger Mensch mehr was machen können. Höchstens im Anschluss versuchen den Hund wegzukriegen - wird die Oma aber sicher auch getan haben.

    Ich hab den Beitrag auf RTL leider net gesehn drum weiß ich net wie die Uroma den Vorgang geschildert hat.
    Und um auch Kleinhundkräfte zu schildern: ne Freundin von mir hat nen JRT. Letzten Winter hat der auf einen Schlag urplötzlich angezogen das meine Freundin auf die Gosch gefallen ist weil sie net damit gerechnet net. Handgelenk mehrfach gebrochen + musste operiert werden. Die ist jung (25) und der Hund wiegt 7 oder 8 kg.
    Das Alter ist net ausschlaggebend... :|

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    Für mich geht es nicht um bestimmte Rassen hier, sondern das das Kräfteverhältnis stimmen muss, um im Notfall eingreifen zu können. Und das gilt auch hauptsächlich solange, bis die Kinder alt genug sind, vernünftig mit einem Hund zu agieren.

    Und das hat nichts mit Autounfällen und Co. zu tun. Ich bin es meinen Kindern schuldig, sie vor etwas zu beschützen, was ICH mir ins HAUS hole.


    Dann dürfte man sich aber mit Kindern, speziell mit Kleinkindern, nur Kleinstrassen ins Haus holen. Da wär sogar Dein Labrador (? ist es denn einer? Ich hab nur auf's Ava geschaut) schon zu tötlich.
    Wie gesagt: bei mir war erst der Hund da, dann kam das Kind (das erste Baby das der Hund kennengelernt hat!) - den Hund abschieben weil er nen größeres und stärkeres Gebiss hat als nen Dackel?

    Steht eigentlich in einem der Artikel was der Hund genau mit dem Kind gemacht hat? Der würd's ja mit einem Biss schon geschafft haben können das der kleine Bub tötlich verletzt worden wär. Das kann aber auch jeder andre Hund. Sogar nen kleiner wenn er nen Kleinkind richtig erwischt :|
    Vllt wird ja irgendwann noch der Polizeibericht veröffentlicht. Da steht dann wenigstens (meistens) nur das, was wirklich vorgefallen ist.
    Vllt kommt dann nen bissl Licht ins Dunkel.

    Und das alte Leute keinen Rotti mehr führen oder halten dürfen - oh weh, lasst das mal net die Marion lesen. Ich find es falsch sowas explizit am Alter festmachen zu wollen. Die Frau vom Golden letztes Jahr war ich glaub Anfang 30 und hat es net geschafft sich ihren eigenen (Familien-)Hund vom Leib zu halten.

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    Das sehe ich anders. Sicherlich gibt es mehr Idioten in der Menschheit, dem insbesondere Kinder zum Opfer fallen. Aber ich finde es einfach nur dumm, wenn ich ein 3 Jahre!!!! altes Kind mit den Hunden und einer alten Dame spielen lasse und dann auf den Grabstein schreibe: "Er war wohl nicht nett zu dem Hund! Das kann halt passieren." Mal überspitzt gesagt.


    Das die zusammen gespielt haben weiß doch keiner. Vllt warn die Hunde in nem Zimmer, das Kind macht die Tür auf, stolpert über den Rüden und der packt zu und setzt nach. Oder alle warn in einem Zimmer, es klingelt, der Teekessel pfeift und Oma dreht sich nur nen Moment um, Kind macht irgendwas, Hund beisst zu. Oder der Hund war net dicht in der Birne und beisst einfach so zu weil er sich bedroht gefühlt hat weil das Kind vorbei lief oder weiß der Geier.
    Man weiß es doch einfach net was passiert ist. Warum wird hier eigentlich immer so wild spekuliert?
    Und das es wirklich ausser Frage steht das sowas eben garnet passieren sollte ist ja wohl klar.

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    Wieso weshalb warum das passiert ist, weiß keiner. Evtl. ging die Provokation vom Kind aus. Aber genau deswegen ist für mich schon ein Unterschied.

    Zum einen ist es ein Unterschied, ob dich ein 5-15 kg Hund attackiert, den kannste selbst mit wenig Körperkraft wieder runterpflücken. Dann ist bei mir die Entscheidung beim großen Hund recht schnell bei der Rasse, die eine große Beisshemmung hat und nicht umgekehrt. ;) Sicherlich kann ein Goldi auch zubeissen. Aber ich meine, das man das Risiko etwas steuern kann anhand der Auswahl der Rasse, zumindest wenn noch Kinder im Haus sind.
    So, jez muss ich mich doch nochmal zu Wort melden :). Ich hab erst den Hund, die Rottweilerhündin, daheim gehabt. Wurde dann ungeplant schwanger. Hund war nen Jahr alt als das Kind kam. Hätt ich damals jez meinen Hund gegen nen Golden Retriever tauschen sollen weil die von der Veranlagung leichter abzupflücken sind? Und als Familentauglich verschrien sind?
    Das sie es wohl net sind zeigt ja der Beissvorfall von letztem Jahr als der junge Golden Retriever sein Frauchen zerbissen hat und blutverschmiert abgeführt wurde.

    Lasse meine Kinder zu Hause mit den Hunden ja auch nicht unbeaufsichtigt und deren Herkunft kenne ich ja nun genau.
    Wirklich garnie nicht? Du hast immer entweder Hund oder Kind im Auge bzw am Rockzipfel?
    Wenn Du wirklich sicher gehn willst das nie nen Zwischenfall mit Hund & Kind passiert müsstest Du beide immer strikt von einander getrennt halten. Da hilft es net wenn Du immer einen von beiden nur im Blickfeld hast.
    Selbst wenn Du daneben sitzt ist der Hund schneller am Kind als Du eingreifen könntest.. da brauchst nur die leichten Zeichen missachten oder falsch verstehn und zack ist's passiert.

    Denke, wenn meiner so austicken würde, hätte ich den schneller runter als einen Dobi, Rotti, Pitti & Co. einfach aus der Veranlagung raus. Ich finde die Rassen toll, aber ich würde weder meine Kinder bei Nachbarn, Freunden oder Familie alleine lassen, wenn dort große, insbesondere solche Hunde wären.


    Auf solche Eltern freu ich mich jez schon. Die mein Kind praktisch ausgrenzen weil wir als Familienhund den Rottweiler daheim haben und ihre Kids net zu uns zum spielen dürfen :| .

    Das der Hund übrigens das Revier geschützt hat und somit erschossen werden musste halt ich für durchschnittlich normal..
    Würde meine auch tun.

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    Tschuldigung wenn ich doof frage, aber:
    Ich lese hier im Forum beinahe jede Woche irgendeinen link zu einem Beißvorfall. Die Meinungen dazu sind ja grundsätzlich immer die selben und dir Mitgefühls-/Mitleidesbekundungen natürlich auch.

    Tut Euch das jedesmal echt leid und regt ihr Euch darüber auf, oder ist das mittlerweile einfach Standard sowas zu schreiben?

    Das soll jetzt weder provokant noch angreifend sein, würd mich nur interessieren.


    Aufregen tu ich mich scho lang netmehr über solche Nachrichten an sich. Aufregen tu ich mich nur, grad jez speziell beim Rotti-Thema, wenn mir dann wieder vermehrt Leute aus'm Weg gehn oder den Kopf schütteln wenn ich mit Hund & Kind unterwegs bin.

    Aber mir tut's trotzdem sehr leid wenn wieder nen Kind hat sterben müssen weil die Umstände so bescheiden gewesen sein müssen das sowas überhaupt passieren konnt.
    Das ist aber auch erst richtig so geworden seit ich selbst nen Zwerg daheim hab, da hat sich das Denken irgendwie umgestellt. Ich geb aber zu das es mich net so beschäftigt wenn das Gleiche mit nem Erwachsenen passiert oder wenn irgendwo nen Erdbeben tausende Leute tötet oder obdachlos werden lässt :ops:.
    Woran das liegt weiß ich aber net..

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    Da sieht man wieder das man einer älteren Dame nicht beides zumuten sollte. Die arme Frau, wie wird es ihr wohl gehen.
    In diesem Fall könnte man sovieles spekulieren!
    Ich finde das für alle drei eine sehr tragische geschichte.
    http://nachrichten.t-online.de/rottweiler-bei…_42821574/index
    So habe ich es ebend gelesen.


    Was soll denn das heissen?
    Meine Oma wird dieses Jahr 72. Und ich würde ihr ohne weiteres meinen Hund und mein Kind anvertrauen. Gleichzeitig. Das hat doch mit dem Alter rein garnix zu tun?

    Das es wirklich tragisch ist seh ich allerdings auch so.
    Armes Kind, arme "Oma", arme Familie des Kindes.

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    Bei uns war beides sehr wichtig. Ich würde mir niemals einen Hund nehmen der mir optisch nicht zusagt, genausowenig wie einen Hund der charakterlich nicht zu mir passt.
    Natürlich nehme ich bei beiden Kriterien gewisse Abstriche in Kauf, die Grundvoraussetzungen sollten aber schon passen. Ich würde sogar eher dazu tendieren mir einen Hund zu nehmen der mir optisch zusagt und eventuell von den Eigenschaften nicht so sehr. Ich kann leichter mit gewissen Wesensdefiziten leben als mit optischer Abneigung :)


    Yaps, da muss ich Dir als auch Fluffy eindeutig zustimmen.

    Bei mir darf an Hund leider nur der hier leben der mir optisch zusagt. GsD sind das aber auch die Hunde die mir von ihrem Wesen zusagen :)
    Ich könnt mich net damit anfreunden nen Windhund zu haben (ich muss die als Beispiel nehmen weil es sonst nix gibt was ich auf garkeinen Fall hübsch find - sorry :ops: ) auch wenn er noch so toll zu mir passen würd. Ich könnte net.
    Und was Fluffy gesagt hat trifft auch zu: jeder sagt der Charakter sei auch beim Mensch das Wichtigste. Man lernt aber i.d.R. neue Leute erstmal an ihrer Optik kennen. Wenn man unterwegs ist beachtet man die, die einem gefallen. Und genau die spricht man dann an. Da kann der "Quasimodo" vom Nebentisch noch so superultranett sein - wenn er net ins Schema passt, warum ansprechen und guggen ob er ins Raster passt? Da ist es leichter die abzuschießen die einem optisch zusagen aber vom Charakter dumm sind als andersrum.
    Und ich denk beim Hund genauso... :ops: