Ich find Vetmupfel hat Recht.
Und das sag ich obwohl Einstein am Ärztefehler elendig verreckt ist.
Was ein No-Go ist:
HHs falsche Hoffnungen machen wenn man nen gewissen Verdacht hat oder sich die Diagnose bestätigt hat.
Oder das man HH am Telefon anlügt.
Oder man aufgrund mangelnder Erfahrung erstma einschläfert oder sogar bei extremen Veränderungen halt mal wartet und net an andre Kollegen überstellt.
DAS geht net.
Ich hab ein paar coole Docs erwischt. Meine 2 bzw. 3 Stamm-TÄ aus der Klinik beraten, klären auf und machen net mehr als nötig ist, schlagen aber vor was man alles machen kann um noch sicherer zu sein (und sorry *lach*, dazu brauch man nen Goldesel). Holen zur Not Kollegen ran um Diagnosen abzusichern oder festzustellen wenn sie sich selbst unsicher sind.
Auf die Kosten wird prinzipiell sofort hingewiesen und die reden sich auch gern den Mund fusselig (zumindest bei mir).
Aber ernsthaft, so gut wie die Idee des Threads hier ist, wieviele Menschen verstehn auch nur 1/5 von dem, was TÄ eigentlich sagen? Selbst wenn sie es versuchen in "normales deutsch" zu übersetzen?
Ich vertrau meinen (! und wirklich nur noch denen!!!) Ärzten und sie geben sich echt Mühe mir das zu übersetzen - aber selbst DA steig ich manchmal noch net durch weil eben net jede Diagnose für jeden Idioten einfach erklärt werden kann.
Wenn mir ein Doc sagen würde, dass mein Hund halt Pech hat, man nix richten kann un er mit den Schmerzen leben muss - tja, dann würd ich mir selbst noch andre Meinungen einholen.
Wenn es meinem Hund noch halbwegs gut geht und der Doc sagt, ich soll sie einschläfern lassen - tja, dann such ich mir nen andren Doc und frag den wie es ums Leben bestellt steht.
Einmal hab ich das net getan obwohl ich ein schlechtes Gefühl hatte - tja, Einstein hat es net überlebt *sfz*
Bis ich aber das nötige Zeug bei Google rausgesucht (um wahrscheinlich bei einem Husten noch nen Lungenkrebs selbst zu diagnostizieren) und noch kurz nebenher studiert hätte bin ich schneller bei nem andren TA gelandet.
Ich würd mir net Anmaßen meinen TA mit "Googlekrankheiten" zu nerven wenn ich sie selbst netmal versteh und weiß was ich da von mir geb. Und ich denke das wird den meisten Haltern (natürlich nur ausserhalb des DFs
) ähnlich gehn.
Anders ists vllt wenn ne gesicherte Diagnose steht und man sich daraufhin über tausende Infos hermacht damit man einfach besser versteht, warum der Hund jez kaputt ist. Aber bei Erstdiagnosen?
Halt ich für zuviel verlangt.
(Aber wie gesagt, ich hab auch geile Docs. Und andre kommen an beide Köter netmehr ran.)