Ich habe doch geschrieben für die Stute die ihre Rente genießen darf, also mit der nichts mehr gemacht werden muss, könnte man einen Platz weiter weg suchen bei dem man nicht jeden Tag hin muss und sie nur ab und zu besucht wie man Zeit und Lust hat. Da kann man das Pferd auch 200 Km und mehr weiter wegstellen. Die Freundin, deren Pferd bei uns war bis es leider gestorben ist, hat über 200 Km weit weg gewohnt und das Pferd ein paar mal im Jahr besucht. Alles andere haben wir gemacht und uns um das Pferd 24/7 gekümmert. Wir haben das Pferd von der Freundin auch noch bewegt und geritten.
Lg
Sacco
Da muss man aber schon sehr der Typ für sein. Ich habe das aktuell und es ist schrecklich.
Man macht sich ständig Sorgen, mag aber auch nicht nerven und andauernd nachfragen. Man findet immer irgendwas das man anders machen würde und muss schlucken, weil 100% einig ist man sich nie. Man hat überhaupt Nichts mehr von seinem Pferd und ja, dann tut mir auch ganz ehrlich das Geld weh. Auch wenn es aktuell so viel günstiger ist als hier.
Das ist wie verkaufen und trotzdem weiter zahlen. Das Schlechteste aus allen Welten. Für mich zum Beispiel auch ein Grund gegen Fohlen, was habe ich davon wenn es irgendwo in der Aufzucht steht.
Und richtig blöd ist es, wenn dann doch was ist. Wenn es so einfach wäre gute, zuverlässige Ställe zu finden würde man auch einen näher finden.
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Es tut mir für dich echt leid, das du da anscheinend einen schrecklichen Stall gefunden hast. Aber pauschal kann man das nicht sagen.
Ja, man muss der Typ dafür sein. Wir sind es nicht, keins unserer Tiere wird lebend hier gehen.
Trotzdem gibt es einige die damit zufrieden und glücklich sind ( wir kennen ein paar davon).
Als Beispiel unsere Freundin. Sie kennt unsere Pferdehaltung, Umgang, kümmern, Platz usw. Sie hat uns gleich gefragt ob wir den "Rentner", den sie gerettet hat, nehmen würden bzw. wenn sie ihn rettet ( er sollte sonst zum Schlachter).
Klar, haben wir ihn zu unserer stabilen 2er Gruppe genommen nachdem abgeklärt war wie er drauf ist. Wir haben uns um ihn 24/7 so gekümmert als wäre es unser eigener. Ich bin mit ihm z.B. von morgens 9.30 bis Abends um 21.30 die ganze Zeit gelaufen, außer der Tierarzt war da, und um 21.30 meinte mein Mann das ich doch mal was essen sollte. Das war mein erster Marathon den ich gegangen bin. Um 22 Uhr sind wir nochmal eine Stunde gelaufen und ich bin um 3 Uhr aufgestanden und bin wieder 45 Minuten gelaufen und um 7 bin ich wieder 30 Minuten gelaufen obwohl es so gesehen nicht unser Pferd war.
Wir haben am späten Abend Tierarztbesuche gemacht, auch wenn wir besuch hatten usw.
Wir haben immer wieder Fotos/Videos und Berichte geschickt ohne das wir gefragt wurden. Sie konnte ihn besuchen wie sie wollte, wenn wir da waren. Eine Pflegerin hat ihn mind. 2 mal im Jahr besucht ( wir haben immer einen Ausritt zusammen gemacht usw.) eine andere die ihn im Schulunterricht geritten ist, stand plötzlich auf dem Hof, hat ihn dann auch regelmäßig besucht.
Man kann schon tolle und "günstige" Sachen finden.
Lg
Sacco