Beiträge von Sacco

    Ich finde 13 Euro mindestens als Anfahrt echt heftig. Unsere Tierärzte sind nur knapp 2 und 5 Kilometer entfernt. Mit unseren Hunden und Katzen ist es kein Problem da fahren wir in die Praxis. Aber das geht mit den Pferden etwas schlecht.

    Die Anfahrtspauschale liegt bisher bei 8,40 Euro Normalzeit und bei 11,40 Euro (nachts/Wochenende) laut GOT, also die Mindestpauschale. Und nicht pro Tier, sondern pro Hausbesuch.

    Wenn ich z.B. mit dem Taxi meine Katzen in die Praxis bringe, ist das doppelt so teuer. (Auto habe ich keines)

    Ich finde das für 2-5 Km sehr viel.

    Der eine Tierarzt nimmt für 2 Kilometer 10 Euro pauschal ( das finde ich für 2 Km auch viel) egal ob Normalzeit oder Notdienst.

    Der andere Tierarzt nimmt bei den 5 Kilometern keine Pauschale für die Anfahrt. Jedenfalls steht das nie auf der Rechnung. Vielleicht hat er das schon in die Behandlung eingerechnet.

    Mit unseren Katzen und Hunden fahren wir immer in die Praxis. Es sei denn der Tierarzt ist eh unterwegs und würde bei uns so oder so vorbei fahren. Das kam aber bis jetzt nur einmal in den letzten Jahren vor.

    Es gibt bestimmt auch Leute die sich die 50 Euro Grundbetrag im Notdienst nicht leisten können und dann auch mit einem wirklichen Notfall nicht zum Tierarzt gehen.

    Ein Bekannter wäre so ein Kandidat. Eine andere Bekannte wäre auch so ein Kandidat, wenn nicht die Nachbarn die Tierarztkosten, die teurer sind, zahlen würden.

    Bei unseren Tierärzten und unserer Tierklinik zahlt man im Notdienst jetzt auch schon mehr. Die haben jetzt auch schon eine Pauschale und rechnen mit einem höheren Satz ab. Die bekommen in den ganzen letzten Jahren schon im Notdienst mehr Geld. Das ist ja auch richtig und selbstverständlich.

    LG
    Sacco

    LG
    Sacco

    Wie sind denn so die Korkerfahrungen mit Katzen?

    Sehr gut. Meine Katze lebte 20 Jahre lang im Haus von meinen Eltern. Der Korkboden in der Küche hat keinen Schaden durch die Katze genommen.

    Ich würde Kork nehmen. Ich mag Vinyl, auch wenn man nach dem Blauen Engel schaut, nicht.

    Wir werden bei uns im Dachboden auch Klick Korkboden legen.

    Lg
    Sacco

    Ich habe es so verstanden, aus dem verlinkten Artikel, die Tierärzte müssen die Sprechstunde am Samstag und unter der Woche ab 18 Uhr als Notfallsprechstunde, sprich die 50 Euro Grundgebühr, abrechnen.

    Den 4-fachen-Satz dürfen sie ja nur unter besonderen Umständen abrechnen. Das ist dann so wie jetzt mit dem 3-fachen-Satz. War es nicht so das die wenigsten Tierärzte den 3-fachen-Satz abrechnen?

    Ich würde vermuten das sie jetzt den 2-fachen-Satz normal abrechnen, den 3-fachen-Satz bei Notfallbehandlungen und den 4-fachen-Satz nur sehr selten ( wie jetzt den 3-fachen-Satz).

    Ich finde 13 Euro mindestens als Anfahrt echt heftig. Unsere Tierärzte sind nur knapp 2 und 5 Kilometer entfernt. Mit unseren Hunden und Katzen ist es kein Problem da fahren wir in die Praxis. Aber das geht mit den Pferden etwas schlecht.

    LG

    Sacco

    Bei meinen Eltern lag knapp 30 Jahre Kork in der Küche. Das waren die quadratischen Platten die mit Harz (?) versiegelt wurden. Die musste man auch ein paar mal im Jahr mit Wachs bohnern. Der sah auch nach 30 Jahren noch sehr gut aus. Der hatte kaum Dellen und keine großen Kratzer obwohl auch öfter mal etwas runter gefallen ist.

    Oben haben sie mittlerweile Klick Korkboden liegen. Der so verlegt wird wie Laminat. Der hat bis jetzt auch keine Dellen, Kratzer usw.

    Richtig rutschfest ist beides nicht. Ein wenig rutschfester als glatte Fliesen.

    Man kann auch etwas rauere Fliesen nehmen. Man muss nur bedenken das sich in den Rillen/Unebenheiten von den rauen Fliesen der Dreck festsetzt und das sauber machen schwieriger ist.

    LG
    Sacco

    Ich habe mal am Rande gelesen das auch in Bio-Produkten ein wenig "Pestizide" gefunden wurden und zum teil erlaubt ist.

    Pestizid-Rückstände lassen sich an bestimmten Standorten, wo konventionelle Landwirtschaft neben Bio-Landwirtschaf betrieben wird, nicht gänzlich vermeiden bisher. Das bedeutet nicht, dass die Bio-Landwirte Pestizide benutzen, sondern, dass es Pestizid-Einträge durch Wind oder Niederschlag und abfliessendem Oberflächenwasser geben kann. Es wäre unfair, dies den Bio-Landwirten anzulasten, deshalb gibt es - niedrig angesetzte - zulässige Grenzwerte.

    Anekdotisch mal aus meinem eigenen Umfeld: vor Jahren habe ich auf einem Western-Reiter-Hof in NS gelebt, den anfallenden Mist hat uns ein Bio-Gemüse-Landwirt abgenommen. Wir haben versehentlich vergessen, am 1. Tag nach der WK den Mist seperat zu lagern, am 2. Tag ists uns dann noch aufgefallen.

    Der WK-Mist von 7 Pferden von 1 Tag hat aber in Sachen Rückstände genügt, um den kompletten Misthaufen eines ganzen Jahres für den Bio-Gemüse-Bauern unbrauchbar zu machen. Wurmkuren töten immer auch nützliche Würmer, wenn diese die Äppel oder auch Hundekot verarbeiten.

    Das stimmt natürlich. Ich weiß auch gerade nicht mehr genau ob der Betrieb in der nähe von einem konventionellen Betrieb lag. Das ist auch schon ein paar Jahre her das ich den Bericht gelesen habe.

    Das Problem gibt es doch auch bei dem Biohonig meine ich. Es gibt zwar Bestimmungen wie weit weg die Bienenstöcke von konventionellen Flächen stehen müssen usw. Aber der Radius reicht wohl nicht weil die Bienen viel weiter fliegen und man kann den Bienen auch nicht sagen wo sie sammeln sollen.

    Mich nervt tatsächlich auch, dass immer so getan wird, als sei allein die Landwirtschaft in der Verantwortung.

    Allein 66.000 Hektar Fläche in D werden in s. g. Schrebergärten bewirtschaftet - dort gelten all die Regelungen, die für die Landwirtschaft gelten, nicht. Dort darf ohne Bedarfsermittlung gedüngt werden, dort kann man sich bei Westfalia oder im Baumarkt Glyphosat und andere Pflanzenschutzmittel besorgen und benutzen - ganz ohne den in der Landwirtschaft nötigen Sachkundenachweis. Eine Beratung beim Einkauf genügt - wie diese aussieht, hab ich häufig genug mitbekommen. Aufschliessen des Giftschranks, Rausgeben der gewünschten Packung. Die Anwendung muss im Gegensatz zur Landwirtschaft nicht dokumentiert werden. Und das sind nur Schrebergärten - die sind i. d. R. vereinsmäßig organisiert, deshalb gibt es von dort Flächendaten im Gegensatz zu den nicht berücksichtigten Privatgärten. Warum gibt es dort nicht identische Vorgaben für die Nutzer? Warum gibt es dort nicht die Pflicht, einen bestimmten Prozentsatz als "Bienenweide" zu bebauen, warum gibt es dort kein Kunst-Düngerverbot oder zumindest eine Düngeverordnung, wonach nur gezielt bedarfsgerecht gedüngt werden darf und alle Massnahmen dokumentiert werden müssen und tatsächlich auch kontrolliert werden.

    Warum dürfen Einfahrten und Höfe mit Glyphosat unkrautfrei gehalten werden? Warum sind die s. g. Steingärten nicht längst verboten?

    Jeder Einzelne ist verantwortlich und jeder Einzelne MUSS etwas tun. Die Volksbegehren finde ich grundsätzlich ok - ich laste ihnen aber durch die Bank an, dass sie sich überdurchschnittlich auf die Landwirtschaft fokussieren und dadurch eine falsche Stimmung eines Feindbildes schüren, dabei gäbe es weitaus mehr Ansatzpunkte, an denen dringend etwas getan werden muss und ich halte ein MIT-Einander für weitaus zielführender als ein GEGEN-Einander. Das, was da umgesetzt werden soll, geht uns schliesslich alle etwas an.

    Zu den Schrebergärten kommen noch die ganzen Pferdehalter die ihre Pferde am Haus halten. Bei uns braucht man eine Mistplatte erst ab 5 Tieren. Die meisten haben aber nur 2-3 Tiere. Die Lagern ihren Mist direkt auf dem Boden auf der Weide. Wir dürfen auch so viel Dünger wie wir wollen auf die Weiden kippen.

    Wir düngen gar nicht bis ein wenig. Ich kenne aber Pferdehalter die die Düngen ihre Weide ständig. Die haben sehr wenig Weide die sie unterteilt haben und die Teilstücke werden gedüngt sobald die Pferde auf ein anderes Teilstück kommen.

    Dazu noch die ganzen Leute die ihren Garten düngen. Ich kenne welche die die düngen ihren Garten ohne ende. Wenn man in den Schuppen von denen geht, denkt man man steht im Laden.

    LG
    Sacco

    So weit ich weiß dürfen auch Biolandwirte ganz wenig Pestizide einsetzten

    Bio ist ja nicht gleich Bio - deshalb muss man immer schauen, welches Bio-Siegel man eigentlich meint. :ka:

    Eine Vermischung von ökologischem und konventionellem Anbau ist nur beim EU-Biosiegel erlaubt.

    "Pestizide" ist nicht identisch mit Pflanzenschutzmitteln, da muss man bitte Unterschiede machen. Pflanzenschutzmittel auf Kupfer- oder Schwefelbasis sind auch in der Bio-Landwirtschaft der unterschiedlichsten Bio-Siegel erlaubt.

    Danke schön für die Erklärung.

    Ich habe mal am Rande gelesen das auch in Bio-Produkten ein wenig "Pestizide" gefunden wurden und zum teil erlaubt ist.

    LG
    Sacco

    So weit ich weiß dürfen auch Biolandwirte ganz wenig Pestizide einsetzten bzw. in der Ernte darf auch, ich weiß gerade die Prozentzahl nicht, Pestizide nachgewiesen werden. Das ist natürlich viel weniger.

    Ich weiß das bei Milchpreisen. Auch wenn die Produkte im Laden teurer werden kommt das bei den Landwirten nicht an. Die bekommen meistens noch weniger.

    Ich bin der Meinunge das es nicht nur an den Konsumenten liegt. Die Politik müsste nur die Prdoukte und die Einfuhr von den Produkten verbieten die nicht auf das Tierwohl achten.

    LG
    Sacco