Alles anzeigenIch bräuchte bitte Euer geballtes Schwarmwissen bzw. Ideen.
Ich habe eine Freigängerkatze, die ihr lebenlang draußen verbracht hat und dort auch bleiben wird. Allerdings scheint sie krank zu sein, sie hat sehr stark abgenommen. Fressen tut sie wie verrückt, verschluckt sich dabei fast, so gierig ist sie, bekommt auch ausreichend und viel, nimmt aber trotzdem nicht mehr zu. Trinken tut sie normal bis wenig, ich sehe sie jedenfalls nicht ständig am Wassernapf. Wie ihr Output aussieht weiß ich nicht. Sie ist mindestens 9 Jahre alt, das Fell ist etwas struppig geworden.
Ich habe sie mehrfach entwurmt (dachte zuerst an Würmer) und auch eine ganze Zeit lang mit speziellem hochkalorischen Aufbaufutter gefüttert, leider ohne Verbesserung.
Nun überlege ich sie einzufangen (geht nur mit Katzenfalle) und einem TA vorzustellen. Ich hätte dafür nur einen Versuch, ein zweites Mal wird sie mir sicherlich nicht in die Falle gehen. Wobei sie irgendwann vor vielen Jahren schonmal eingefangen worden sein müsste, da sie kastriert ist (ich kenne sie erst 8 Jahre). Auch der TA hätte im Grunde nur einen Versuch, höchstwahrscheinlich auch nur unter Narkose, und sie kann dort auch kaum stationär aufgenommen werden, die würde vermutlich die Wände hochgehen. Würdet Ihr sie überhaupt einfangen? Ich kann mir vorstellen, der Stress für das Tier wäre enorm... Ich denke dann andererseits, falls es z.B. „nur“ die Zähne sind, wäre es schade es nichtmal zu versuchen und ihr zu helfen...
So. Gesetz dem Fall, ich fange sie wirklich ein und lasse sie untersuchen, was würdet Ihr alles untersuchen lassen? Auf dem Schirm habe ich:
- Zähne
- Blut
- Schilddrüse
- Bauchspeicheldrüse
Habt Ihr noch Ideen?
Ich würde sie dringend einfangen und zur Not, wenn eine weitere Behandlung/längere Behandlung notwendig ist, ins Badezimmer sperren. Das kann man normalerweise recht einfach sauber halten.
Bei dem Blut würde ich ein giadrisches Blutbild machen lassen.
Ich würde noch FIP und FIV testen lassen.
Den Bauchraum würde ich auch röntgen lassen wegen einem evtl Tumor.
Wenn der Tierarzt viel Erfahrung mit Streunerkatzen hat, dann weiß er auch worauf er noch achten und testen muss.
Lg
Sacco