Beiträge von Sacco

    Ich kann euch den Longenkurs da wirklich ans Herz legen...

    Gerade mit einem jungen Pferd und Menschen ohne Longiererfahrung hilft es meiner Ansicht nach gut, einen so tollen "Fahrplan" an der Hand zu haben.

    Cinderella1987 , mein Zahnarzt hat meinem damals dreijährigen und bis dato ungerittenen Jungpferd auch direkt bei der ersten Behandlung die Wolfszähne gezogen.

    Danke dir, ich werde wohl ein Pony-Sparkonto anlegen müssen, aber rede erstmal noch mit der Besitzerin. ;)

    Ich finde auch, dass da ein Kurs angebracht wäre.

    Den Longenkurs gibt es zum ausdrucken zu kaufen. Man kann natürlich bei ihr auch einen Kurs buchen.

    Aber den Longenkurs, so heißt das "Buch", kann man kaufen, dann runterladen und ausdrucken.

    Lg
    Sacco

    Ich longiere immer nur am Kappzaum ohne Gebiss. Ich habe den Kappzaum von Barefoot da rutscht bei mir nichts, auch nicht wenn er mal bockt und losfetzt. Stellung und Biegung geht damit genauso.

    Man kann in den Kappzaum ein Gebiss einschnallen.

    Ich reite auch mit Kappzaum. Ich schnalle das Gebiss und die Zügel ein.

    Unseren Oldi bin ich immer nur mit Kappzaum ohne Gebiss geritten.

    Gerade junge Pferde würde ich nur mit Kappzaum longieren/Bodenarbeit machen um nicht unnötig im Maul zu ziehen oder falls das Pferd doch mal zieht usw. Zur Gewöhnung kann man ein Gebiss einschnallen aber trotzdem ohne longieren/Bodenarbeit machen.

    Ich habe auch den Longenkurs von Babett Teschen, der ist echt super.

    LG
    Sacco

    Hier zahlt man, auch weit ab vom Schuss, mit Paddockbox, Reitplatz, Longierzirkel, Winterpaddock ( für die Anzahl der Pferde die drauf stehen für mich zu klein), riesige Sommerweiden mind. 200/250 Euro und man muss alles selber machen. Futter gibt es nur Heu, alles andere muss man selber machen, und Einstreu Stoh anderes kostet extra.

    LG
    Sacco

    Ich lasse unsere Sattlerin, egal in welchem Trainigszustand unser Reitpferd ist, immer 2 mal im Jahr kommen es sei denn sie sagt selber das sie nur 1 mal im Jahr kommen braucht.

    Man merkt selber nicht unbedingt dass der Sattel sich, warum auch immer, verändert hat. Wenn man keine Halle zum Training hat, wird z.B. im Winter automatisch weniger gearbeitet, weil es das Wetter/der Boden gar nicht anders zu lässt.

    Deswegen lasse ich die Sattlerin im Frühjahr ( am besten wenn die ersten Tage auf der Weide waren) kommen und dann nochmal im Spätsommer ( es sei denn sie sagt das sie da nicht kommen braucht, weil es sich vermutlich erst im Winter ändert durch das weniger statt findene Training).

    Gerade die überwiegende Anzahl der Freitzeitreiter haben keine Ahnung wie ein Sattel richtig sitzt und sollten einen Sattler drüber schauen lassen.

    Ich habe mit meiner Reitlehrerin, sie ist Berufsreiterin, gestern noch über das Thema Sattel gesprochen. Auch sie lässt einen Sattler über den Sattel schauen. Jetzt nicht zwei mal im Jahr aber normalerweise 1 mal im Jahr. Sie nimmt auch regelmäßig Unterricht.

    Bei unserem Reitpferd sind wir gerade noch am aufräumen, wie so schön unserer Chiropraktikerin sagt, deswegen muss sie zur Zeit noch öfter kommen. Aber selbst wenn er die richtigen Musklen aufgebaut hat wird sie 1-2 mal im Jahr einfach nur zur Kontrolle kommen damit ich frühzeitig weiß worauf ich evtl achten muss und ob sich da etwas anbahnt. Auch wenn ich eine Freitzeitreiterin bin lege ich sehr viel Wert auf richtiges Reiten und gymnastizieren vom Sattel und Boden aus. Mir ist es wichtig das unser Reitpferd gesund und vernünftig läuft und alles andere kommt danach. Z.B. ist es so das ich, hauptsächlich wegen dem Wetter, seit ein paar Monaten nicht mehr im Sattel saß. Und jetzt werde ich auch erst mal 3 Wochen nicht im Sattel sitzen und dann auch erst mal nur 1 mal die Woche und das dann langsam steigern und schauen was ihm gut tut wie oft ich ihn reite.

    Wie Cerberus2021 so schön gesagt hat, als Reiter/Besitzer ohne die passende Ausbildung merkt man nicht, wenn sich etwas anbahnt und man worauf man mehr achten muss. Wenn man es merkt, ist es so gesehen schon zu spät.

    Das tolle an meiner Reitlehrerin ist das sie zur erst auf das Wohl des Pferdes achtet. Sie sagte mir auch es gibt Pferde die finden es toll z.B. 6 mal die Woche geritten zu werden und es gibt Pferde die möchte z.B. lieber nur 2-3 mal geritten werden und 2-3 mal vom Boden gearbeitet werden. Man muss ausprobieren was dem Pferd gefällt und womit es zufrieden ist.

    Ich habe geplant unseren 4 mal die Woche zu reiten und 2 mal die Woche vom Boden aus zu arbeiten. Es kann natürlich sein das wir/ich feststelle das er lieber nur 2 oder 3 mal die Woche geritten wird und mehr vom Boden aus machen möchte oder auch 2-3 Tage die Woche Pause braucht/möchte. Das wäre für mich kein Problem.

    Mir ist es wichtig das es dem Pferd gut geht und er sich wohlfühlt.

    Da hast Du auch absolut Recht mit. Mir ging es eher um den monatlichen Physiotermin und den vierteljährlichen Sattler.


    Ich habe nichts von einem monatlichen Physiotermin/Chiro/Ostero und viertljährlichen Sattler geschrieben.

    Lg

    Sacco

    Ich würde vor dem Kauf nach einem guten Stall schauen. Wenn es dir wichtig ist dass der Stall in der Umgebung ist, würde ich erst recht schauen ob es einen guten Stall gibt und sollte es keinen guten Stall geben, würde ich das Pferd nicht kaufen oder doch weiter fahren.

    Training. Auch bei der Bodenarbeit kann man etwas falsch machen oder sich Fehler einschleichen. Ich hatte gerade heute eine Stunde bei meiner neuen Reitlehrerin mit Bodenarbeit ( vor ein paar Tagen war erst die Chiro da und dann soll man eine Woche nicht reiten) und sie hatte für mich noch ein paar gute Tipps/Ideen.

    2 mal Chiropraktikerin/Osteopathin/Physio im Jahr und wenn nötig auch öfter.

    2 mal, falls man reitet, Sattler im Jahr

    Zahnarzt ( hast du ja schon)

    Hufschmied/Huforthopäde ( hast du ja schon)

    mind. 3 Wurmkuren im Jahr ( wäre für mich Pflicht)

    Impfen jedes Jahr ( wäre für mich auch Pflicht)

    Haftpflicht

    Wir haben für alle unsere Tiere eine Op Versicherung. Gerade bei Pferden kann eine OP schnell mal 7000 Euro und mehr kosten. Das spart man so schnell nicht an. WIr haben zu der Op Versicherung noch ein Sparkonto für die Tiere.

    LG
    Sacco

    Unser Rüde hatte eine stark vergrößerte Leber. Die letzten 1,5 Jahre seinens Lebens hatte er einen richtig dicken Bauch. Er hat regelmäßig ( 3 bis 4 mal im Jahr) eine Leberspritzenkur beim Tierarzt bekommen. Das sind 8 Spritzen die zwei mal in der Woche gespritzt werden im Abstand von 3 Tagen. Ihm hat die sehr gut geholfen und der Bauch wurde dadurch auch für eine Zeit immer etwas dünner. Dazu hat er Leberfutter und Mariendistelpresskuchen bekommen.

    Obwohl sein Blutbild die letzten 1,5 Jahre eine Katastrophe war hat er gefressen, getrunken, ist für seine ganzen Krankheiten noch gut gelaufen (meistens 45 bis 1 Stunde am Stück, zwar langsam aber gelaufen), hatte kein Erbrechen und keinen Durchfall ( nur wenn er draußen was gefressen hat) und Essen geklaut.

    Wir haben damals eine Biopsie von der Leber machen lassen. Bei ihm konnte auch kein Lebertumor festgestellt werden aber er hatte nur noch wenig gesunde Leberzellen und es war klar das sich die Leber nicht mehr erholen kann. Er hat damit aber noch gut 1,5 Jahre gelebt.

    Er hatte noch andere Baustellen und brauchte täglich Medikamente.

    Die Tierärzte waren alle immer erstaunt das es ihm bei dem Blutbild so gut geht. Sie meinten das sie keinen Hund kennen, der bei den Werten nicht erbricht, nicht frisst, keinen Durchfall hat usw.

    Die Leber kann am anfang noch einiges kompensieren/vertuschen so das man es an den Blutwerten noch nicht merkt. Meistens ist es zu spät, wenn man es an den Blutwerten sieht so das sich die Leber nicht mehr regenerieren kann.

    LG
    Sacco