Kein positives Beispiel für die TE.
Meinen erster Hund war ein Rottweiler. Ich bin damals kurz vorher 20 geworden und wohnte mit meinem damaligen Freund in einer Wohnung.
Ich hatte gar keine Ahnung von Hunden und der Erziehung von Hunden. Ich habe mich damals auf die Worte von meinem damligen Freund verlassen. Der ist mit Rottweiler aufgewachsen und weiß wie man Hunde erzieht.
Der Rottweiler stammte von einem Vermeherer aus einem Schuppen auf dem Garten ( aber immerhin 8 Wochen alt), ja recht schnell wurde mir klar blöde Idee aber ich habe dem "Fachwissen" von meinem damaligen Freund getraut.
Nach ca. 1,5 bis 2 Wochen habe ich meinem damaligen Freund die Erziehung von dem Hund verboten. Ich habe alles aus dem Bauch heraus, nach gelesem aus dem Forum hier, und dem was mir der Trainer von den Spielstunden erklärt hat ( aber auch nur das was mir schlüssig ( nicht aversiv) vorkam umgesetzt und es kam ein super lieber Rotti heraus der dem Wesentest Jahre später nicht nur bestanden hat, sonder für den Guachter als versagt/nicht geeignet ist , bestanden hat. Nur weil er am Tag beim klingel nicht gebellt hat´( warum auch wir waren ja da und wach) und den Besuch, der von uns eingeladen wurde, freundlich empfangen hat ( warum auch wir haben den Besuch ja eingeladen und gesagt das er in Ordnung ist).
Der Rottweiler war der tolltest Rotti den wir persönlich kennen, Waldhörnchen nichts gegen deine Rottidame, aber er hätte ohne mit der Wimper zu zucken mich verteidigt. Das wurde mir klar als wir Besuch von einem "Freund" hatten den ich nicht mochte.
Mein ( später unser mit meinem Mann) Rotti hat das sofort gemerkt ( obwohl ich nichts geäußert habe) und hat sich, bei der Sofaecke, vor meine Füße gelegt. Er hat die Person nie aus den Augen gelassen. Als die Person in eins der Badezimmer ( beide waren quasie nebeneinander) gegangen ist hat sich der Rotti so hingelegt das er die Badezimmertür im Auge hat und für mich Schutz bietet, also zwischen Badezimmertür und mich gelegt. So lange bis er aus dem Badezimnmer kam und sich wieder hingesetzt hat. Unser Rotti hat ihn nie aus dem Blick gelassen aber sich sofort bei der Bewegung von der Person von Badezimmer zu uns sich zu meinen Füßen zurück gezogen.
Ich bin mir 100% sicher, wäre da etwas in meine Richtung gewesen und ich hätte nichts gesagt wäre er auf ihn los.
Wir vermissen ihn heute noch jeden Tag obwohl das schon über 14 Jahre her ist.
Warum ich das überhaupt schreibe, weil ich denke das noch nicht unbedingt Hopfen und Malz verloren sein muss ( je nachdem was die Te bereit ist zu leisten), vor allem wenn ich an unseren letzten Rüde denken.
Aber was passieren muss ist unbedingt ein geeigneter Trainer und eine geeignete Wohnung. Die Wohnung jetzt ist überhaupt nicht geeignet und wird nie funktionieren. So lange keine neue geeignete Wohnung da ist kann und man die nächste Zeit ( dabei meine ich Monate)bei der Mutter wohnen kann, ist es meiner Erfahrung nach ( ich habe sie nur von einem Rotti, einem Appenzeller und einem Berner-Münsterländer Mix aus dem Tierschutz mit, wir vermuten Deprivationsschäden anders können wir es uns nicht erklären) mit der süßen Hündin nicht machbar.
LG
Sacco