Bei uns gab es beim ersten mal nur eine ordentliche Standpauke, wenn noch Stroh im Schweif war. Beim zweiten mal musste man einen ausgeben, je nach Alter, war es unterschiedlich was man mitbringen musste.
Bei uns war man schon angehalten spätestens 30 Minuten vor Unterricht da zu sein um das Pferd ordentlich putzen zu können. Es sei denn man hatte das Glück und das Pferd lief in der Stunde davor schon. Aber das war sehr selten, weil drauf geachtet wurde das die Pferde normalerweise nicht zwei Stunden hintereinander laufen.
Das Pferd musste bei uns trotzdem gerade an Kopf und in der Sattellage richtig gründlich geputzt sein, auch wenn kein Stroh im Schweif sein durfte. Das eine schließt ja das andere nicht aus.
Ich mache das bei unserem so wie ich Zeit habe. Habe ich genug oder viel Zeit wird alles ordentlich geputzt. Habe ich nur wenig Zeit wird nur der Kopf und die Sattellage ordentlich geputzt.
Ist das Pferd nass putze ich nicht, wie schon gesagt wurde, damit die Nässe nicht ins Fell geputzt wird. Dann schmeiße ich aber auch keinen Sattel drauf. Da er bei Regen eh immer eine Decke drauf hat, außer im Sommer wenn es richtig warm ist, habe ich das Problem mit nassen Pferd nicht.
Für runterfallen oder Sporen noch im Reiterstübchen, die Reitschüler durften die Schulpferde eh nicht mit Sporen reiten, gab es bei uns nichts.
Unser Förster warnt alle, die er trifft, das man seine Hunde an der Leine lassen soll und nicht mehr in den Wald gehen soll. Er hat 4 Wölfe auf einer leeren Weide kurz vorm Wald gesehen.
LG
Sacco