Beiträge von Sacco

    Darf ich fragen welches Pferd gestorben ist Sacco ?

    Klar, unser zweit ältestes Pferd. Das Pferd mit dem Nasentumor. Aber wegen dem Nasentumor ist er nicht gestorben.

    Jeden falls nicht direkt. Wir wissen natürlich nicht was die ganzen Medikamente und die Chemo, die er 1,5 Jahren bekommen hat, gemacht haben oder ob die dazu beigetragen haben. Er hatte eine Herzrythmusstörung und die Herzklappen haben nicht mehr richtig geschlossen und unser Tierarzt sagt es war halt einfach das Alter. Er istz 29 Jahre alt geworden.

    Lg

    Sacco

    Unser Oldi darf auch fast alles. Ich sage immer der ist Alt der darf das. Er weiß aber auch genau, wenn man sagt jetzt ist Schluß das dann auch Schluß ist.

    Eine Freundin meinte das es so etwas bei ihrem Pferd nie geben wird. Ein paar Jahre später war es bei ihr auch so das ihr Pferd schon mehr darf als früher. :lol:

    LG
    Sacco

    Anscheinend ist es ja immer noch auf Tunieren gewünscht dass die Pferde nicht vernünftig laufen.

    Leider nicht "immer noch" - wenn man sich die "alten Meister" anschaut, die sind weiß Gott nicht so geritten. Das ist eine relativ neue Entwicklung. Kein Wunder, dass viele das jetzt normal finden, wenn sogar bei großen Tunieren im TV sowas zu sehen ist. Früher unvorstellbar.

    Die alten Meister nicht, das stimmt. Aber selbst in meiner Zeit wo es mit den Tunieren angefangen hat, war das schon in die Richtung. Gewonnen hat derjenige der sein Pferd am schlechtesten geritten ist. Deswegen habe ich auch mit den Tunieren aufgehört. Es ist über die Jahre wirklich noch schlimmer geworden und deswegen werde ich auch keine Tuniere mehr reiten.

    Ich schaue mir auch keine großen Tuniere, egal ob Springen oder Dressur, im TV an, weil sie da auch so geritten werden.

    LG
    Sacco

    Fett hilft ganz gut.

    Ich nehme immer das Dönerspray ( Fliegenspray). Das hilft richtig gut und unser Ponyhengst mag das lieber als unter dem Bauch und zwischen den Beinen eingecremt zu werden.

    Unser Pferd, das gerade gestorben ist, konnte auch immer ganz gut bei Ausritten im laufen Gras mitnehmen, wenn das Gras hoch gewachsen war. Das hat uns aber nicht gestört und er durfte es. Er hat das eh nur im Schritt gemacht und ist nicht stehen geblieben.

    Beim Spaziergang kommt es drauf an ob wir einen Spaziergang zum grasen machen, dann dürfen sie grasen wie sie wollen, oder ob wir einen Spaziergang machen bei dem wir sagen ob und wann sie grasen dürfen. Das machen sie auch sehr gut und der ein oder andere fragt bei der zweiten Variante ab und an max. nur leicht nach ob er jetzt grasen darf. Da reicht ein räusper und der Herr weiß das er nicht darf. Und wenn die Pferde mal dürfen reicht es auch zu sagen eine Schippe noch ins Maul und weiter geht es und man dann einfach losläuft.

    LG
    Sacco

    Ich habe es auch schon gesehen das bei den ersten Malen Aufsteigen die Longe noch dran ist aber man schon eher gerade aus geht als auf dem Zirkel. Die Person mit der Longe in der Hand ist am Anfang genauso nebenher gelaufen wie auf einem Zirkel aber dann halt eher gerade Linien und weite große Kurven.

    Ich kenne auch ein paar Pferde die sich selber einrollen und bei denen man daran arbeiten muss das sie es nicht machen.

    Aber die meisten Pferde die ich so sehe werden so vom Reiter geritten. Eine Bekannte schickte mir ein Video vom reiten. Ich meinte unter anderem das ihr Pferd hinter der Senkrechten läuft. Sie sagte mir das sie sich selber einrollt und sie daran arbeiten. Ich habe von der Bekannten danach noch verschiedene Fotos von anderen Pferden gesehen die sie geritten ist. Alle Pferde liefen hinter der Senkrechten. Wir haben sie im Stall besucht und es waren viele am reiten. 95% der Pferde die da geritten wurden waren hinter der Senkrechten.

    Die gleiche Bekannte schickte mir ein Video von ihrer Prüfung auf einem Tunier. Ich meinte unter anderem sie läuft hinter der Senkrechten. Sie sagte mir dass die Richter das alle noch nicht mal bemängelt haben.

    Anscheinend ist es ja immer noch auf Tunieren gewünscht dass die Pferde nicht vernünftig laufen.

    LG
    Sacco

    Vielen lieben Dank.

    Unser jüngster, Pferd, versteht die Welt nicht mehr.

    Er versucht ihn immer wieder zum aufstehen zu bewegen. Er stößt ihn, er beißt ihn, er hebt ein Bein hoch, er tritt auf ihn drauf. Es war sein bester Kumpel im Gelände. Ich habe es in den 2 Jahren nie so krass mitbekommen das er so an ihm hängt.

    Die anderen beiden haben geschnuffelt, kurz geputzt und der eine noch daneben gewälzt und gut war.

    Mal sehen wie 3er Truppe jetzt weiter geht und was der jüngste macht, wenn der andere abgeholt wurde.

    Das mussten wir noch nie erleben. Wir wussten dass der Tag irgendwann kommen wird...aber so plötzlich jetzt und heute?

    LG
    Sacco

    Aber das was hier beschrieben wird, hat meiner Meinung nach, doch nichts mit Kadavergehorsam zu tun.

    Unsere Hunde dürfen denken, eigene Meinungen haben und die auch kundtun ( oh nein.. so gar mit knurren), sie dürfen sich bewegen wie sie wollen und machen was sie wollen.

    Sie sollen nur auf ein Komando hören das ich ihnen gebe oder ein Verhalten ( z.B. Wild/andere Tiere anzeigen, nicht jagen, andere Hunde anzeigen, zu mir kommen bei Begegnungen/einen Bogen laufen oder auf mich hören).

    Wo ist das ein Kadavergehorsam?

    Sie dürfen trotzdem und sollen auch Hund bleiben.

    LG
    Sacco

    Hundundmehr : Wenn du das mit Sarkasmus beantworten möchtest, kannst du das natürlich gerne machen.

    Und nein unsere Hündin hat/hatte immer ihren eigenen Willen und durfte/darf diesen haben. Ich habe sie auch nicht ständig mit Komandos zugebombt ( oder mache das) und sie durfte ( darf sie immer noch) laufen und sich bewegen wie sie möchte. Nur wenn ich ihr ein Komando gebe ( ich gebe nur Komandos wenn sie notwendig sind) soll sie es auch ausführen.

    Sie läuft bei mir z.B. tatsächlich an unserer Landstraße frei. Wir haben einen Gehweg/Radweg mit einem schmalen Grünstreifen von der Landstraße getrennt. Und da läuft sie frei. Unsere Hündin läuft zu 99% immer frei und das hat sie auch die fast 15 Jahre so gemacht. Unser Rüde dagegen war zu 99% immer an der Schlepp oder Flexi.

    Unsere Hunde dürfen sich im Haus auch hinlegen wo sie wollen und dürfen auch im Haus spielen usw.

    Was ist denn so schlimm daran, wenn ein Hund nicht bei 100% ist?

    Das muss doch auch gar nicht. Wenn es einem reicht das er dieses jenes usw. macht ist es doch völlig in Ordnung, egal ob das jetzt per Definition 100% ( irgendeine gemeinsame Definition braucht man ( meiner Meinung nach) um darüber überhaupt diskutieren zu können) ist oder nicht.

    Ich achte nicht drauf ob unsere Hunde 100% hören oder nicht. Das ist mir völlig egal. Hauptsache sie hören/reagieren so wie ich es brauche aber ich sage dann halt nicht das sie zu 100% hören.

    Unser Rüde hätte nie die 100% auch nur annähernd, obwohl wir auf einem sehr guten Weg waren, erreicht. Aber das ist mir egal und ich finde das auch nicht schlimm. Für mich hat es so gereicht wie es war. Und wenn es mir nicht gereicht hat, habe ich daran gearbeitet was mir nicht gereich hat.

    LG
    Sacco