Also, ich hab mal reingelesen, ich verstehe exakt gar nichts. Ich kenne die Vokabeln nicht.
Ich formuliere mal vier konkrete Fragen:
- ist der Umgang im Pferden im Allgemeinen eher härter/mit mehr Druck als der Umgang mit Hunden?
- kann man Pferde auch klickern und mit direkter Belohnung erziehen? (ja, das klingt jetzt bestimmt doof. Aber so: Halfter an die Schnüss, klick, Pferdekeks, also so langsam aufbauen?)
- sind Pferde eher weniger kooperativ als Hunde?
- wenn man ein Pferd nicht reiten kann, ist das dann überhaupt blöd für das Pferd? Also, fehlt dem dann die "Arbeit" und man muss das machen, um die auszulasten, weil die sonst verrückt werden?
Alles anzeigen
Zu 1: Nein, der Umgang sollte nicht härter/mit mehr Druck sein. Ich gehe mit unseren Pferden genauso um wie mit unseren Hunden. Gerade bei sensiblen Pferden kann härte/Druck genauso nach hinten los gehen. Das sehen einige anders aber das ist meine Art und ich bin damit bis jetzt bei jedem Pferd gut gefahren. Unsere Hunde und Pferde dürfen mit mir arbeiten und mir auch mal sagen das ihnen etwas nicht passt oder sie keinen bock darauf haben was gemacht wird. Je nach Situation sage ich dann ok dann machen wir etwas anderes oder ich habe es mitbekommen aber wir machen das trotzdem ( dann aber nicht mit Druck ( nach dem Motto " So du machst das jetzt gefälligst und Gerte drauf und Sporen rein") sondern mit Gedult aber konsequent.
Zu 2: Ja man kann mit Pferden auch sehr gut klickern und mit direkter Belohnung erziehen und arbeiten. Ist bei den meisten, genauso wie bei Hunden, verpönt. Ich habe mit unserem Neuen das klickern angefangen und arbeite bei allen mit direkter Belohung. Die Belohnung wird, wenn sie es können und verstanden haben, reduziert ( da manche sonst zu dick werden. Die die zu dünn sind bekommen immer eine Belohnung in Form von Leckerli). Sie bekommen dann nicht jedes mal eine Belohnung in Form von Leckerli.
Man muss nur aufpassen das man sich, durch falsches Verhalten, keinen Bettler erzieht.
Zu 3: Die allermeisten Pferde sind sehr kooperativ und arbeiten gerne mit ihren Bezugspersonen.
Zu 4: Man muss kein Pferd reiten. Pferde sind auch nicht dafür gemacht das sie geritten werden. Man kann auch mit einem Pferd nnur vom Boden aus arbeiten, Tricks erlernen, beschäftigen, spazierengehen usw.
Es gibt Pferde die brauchen wirklich die Arbeit. Aber da ist es egal ob vom Boden aus oder vom Sattel aus.
Unser Oldie ist z.B. seit ein paar Jahren in Rente ( wird nicht mehr geritten) und dem reicht es wirklich nur mit seinen Kumpels auf die Weide zukommen und zwischendurch spazieren zu gehen. Und halt normal betüddelt zu werden.
Unser Sportpferd braucht die Arbeit. Normalerweise 4-6 mal die Woche richtig arbeiten. Aber dann eher wegen dem Gewicht. Den kann man auch 2 Wochen auf die Weide stellen und nichts machen und ihn dann wieder reiten/arbeiten. Er konnte jetzt im Winter, wegen dem Wetter, auch mal 4 Wochen nichts machen. Bei ihm kann es sein das er dann am anfang etwas Dampf ablassen muss, wenn er nicht mit unserem Pony rennen und toben konnte.
Unser Pony könnten wir gar nicht reiten, weil wir zu groß und zu schwer für ihn sind. Ihm reicht es einfach mit den anderen auf der Weide zu sein, mit dem einen zu spielen und zu toben und mit uns spazieren zugehen und Tricks/Beschäftigung normales betüddeln.
Zu der Kudde:
Wir haben 2 Kudden von Sabro und sie sehen nach über 10 Jahren noch wie neu aus. Es gibt für die Kudden auch Bezüge oder wir legen einfach eine Decke rein. Wir haben auch 2 Matten von Sabro. Die mit dem veganen Lammfell liebt unsere Hündin. Im Sommer mag sie die Matte mit dem Kunstleder im Garten auf der Terrasse.
Wir haben auch noch 4 Matten von Padsforall ( heißen jetzt glaub ich anders) und die sehen auch noch aus wie neu. Eine ist im Auto im Kofferraum, eine ist im Hundeanhänger und zwei liegen im Erdgeschoss.
Obwohl wir Katzen haben
.
Wenn würde ich gleich welche mit einem Viskosekern kaufen.
LG
Sacco