Beiträge von Sacco

    Okay, da bist du dann halt anders als ich/wir.

    Weder ich, noch meine Trainerin und noch der Züchter ( der hat einige Pferde gezogen, ausgebildet und angeritten) hätten da so reagiert. Aber es ist deine Sache und deine Entscheidung.

    Unser Sportpferd ist an der Longe auch jetzt noch mal Übermütig ( mit losrennen, buckeln, ausschlagen ( in ganz seltenen Fällen, kam 2 mal vor in meine Richtung aber nur Richtung aber ist nicht in meine Richtung gekommen). Da schlag ich aber nicht drauf. Ich zeige ihm deutlich das ich das absolut nicht super finde. Aber schlage nicht drauf.
    Er wollte sogar auf einer Hand nicht mehr vorwärts laufen ( mit drohen, ausschlagen) an der Longe. Tierarzt ( Züchter/Bereiter) war da und es war keine körperliche Ursache. Auch er hat es ohne schlagen völlig unspektakulär und zügig geregelt.

    LG
    Sacco

    Ich hab halt weder Sportpferd noch Hengst. Nur ein Pferd. Aber wie gesagt, jeder nach seiner Façon.

    Auch bei unseren anderen Pferden reagieren wir da nicht anders.

    Aber das ist ja jedem selbst überlassen wie er in welcher Situation reagiert.

    LG
    Sacco

    Ich vergleiche auch nichts. Das war keine Absicht damit. Es war so gemeint das es nicht bei allen funktioniert und eher nach hinten los gehen kann.

    Ich möchte damit nur sagen das man nicht mit jedem Pferd Das und Dieses machen kann und das immer zum Erfolg führt. Es kann auch eher das genaue Gegenteil bewirken das man möchte.


    Schläge sind, aus meinen Erfahrungen, nie eine Lösung.

    Lg
    Sacco

    Ich habe ja auch nicht gesagt, dass man das, was bei Picasso notwendig war, 1:1 auf alle Pferde übertragen kann. Aber da du mich ja zitiert hast, habe ich mich natürlich angesprochen gefühlt. Und ja, wenn man mir dann - zwischen den Zeilen, aber deutlich genug- unterstellt, ich würde mein Pferd schlagen, ist für mich auch mal Ende.

    Entschuldige, so war das nicht gemeint. Es war allgemein gemeint wie ich es erklärt habe das es nicht bei jedem Pferd so geht und der Weg unbedingt so ist.

    Das Zitat passte nur gerade so dazu, du warst nicht persönlich gemeint. Ich hätte es nicht zitieren sollen und es so dazu schreiben sollen. Entschuldige.

    LG
    Sacco

    Meiner hat zweimal einen Schlag bekommen. Einmal von mir (ich habe ihm den Bodenarbeitsstrick mitsamt Knoti auf den A.. gepfeffert), da war er übermütig. Hatte ihn freigemacht zur Freiarbeit und auf den Zitkel geschickt. Übermütig hat er den Arsch hochgeworfen und in meine Richtung gekeilt.

    Okay, da bist du dann halt anders als ich/wir.

    Weder ich, noch meine Trainerin und noch der Züchter ( der hat einige Pferde gezogen, ausgebildet und angeritten) hätten da so reagiert. Aber es ist deine Sache und deine Entscheidung.

    Unser Sportpferd ist an der Longe auch jetzt noch mal Übermütig ( mit losrennen, buckeln, ausschlagen ( in ganz seltenen Fällen, kam 2 mal vor in meine Richtung aber nur Richtung aber ist nicht in meine Richtung gekommen). Da schlag ich aber nicht drauf. Ich zeige ihm deutlich das ich das absolut nicht super finde. Aber schlage nicht drauf.
    Er wollte sogar auf einer Hand nicht mehr vorwärts laufen ( mit drohen, ausschlagen) an der Longe. Tierarzt ( Züchter/Bereiter) war da und es war keine körperliche Ursache. Auch er hat es ohne schlagen völlig unspektakulär und zügig geregelt.

    LG
    Sacco

    Ich vergleiche auch nichts. Das war keine Absicht damit. Es war so gemeint das es nicht bei allen funktioniert und eher nach hinten los gehen kann.

    Ich möchte damit nur sagen das man nicht mit jedem Pferd Das und Dieses machen kann und das immer zum Erfolg führt. Es kann auch eher das genaue Gegenteil bewirken das man möchte.


    Schläge sind, aus meinen Erfahrungen, nie eine Lösung.

    Lg
    Sacco

    Witzig, und da ist man wieder bei „ich hab den größten“. Mein Hengst, der hätte!

    Vielleicht hätte dem Hengst von Anfang an ne klare Linie und zwei Eier weniger gut getan. Aber wer’s mag…

    Das ist wieder so typisch Hundeforum, alles ist extrem und Schwarz Weiß.

    Ah, kenne ich. Der hätte dich bei so einer Situation verprügelt. Bei ihm musste man immer außer Reichweite von seinen Hufen sein.

    Bei unserem Hengst habe ich dabei gesehen das ich außerhalb von Reichweite seiner Hufe bin und dann deutlich gemacht habe das ich es nicht toll finde was er da gerade machen möchte. Musste man am anfang auch immer auf der Weide so machen.

    Auch heute kann man ihn z.B. nicht einfach so mit Fliegenspray einsprühen. Letzten wollte er doch tatsächlich mich treten, er hat jedenfalls gebockt und hinten ausgeschlagen, als ich ihn für den Hufschmied abholen wollte. Es gab eine mündliche Verwarnung und gut war.

    LG
    Sacco

    Jo. Hat meiner aber nicht, der war 4, grün hinter den ohren und hats halt mal versucht. Das nennt man dann erziehung.

    Wir haben ihn erst mit 10 Jahren aus der Nachbarschaft so übernommen und mussten ihn dann noch erziehen.

    Er wurde nicht gelegt, weil es keinen Unterschied gemacht hätte in dem Alter, laut verschiedenen Tierärzten, und er noch nicht uns gehört hat. Genauso konnten wir nichts dafür das er 9,5 Jahre alleine stand ohne Sozialkontakte und Erziehung. Der wusste noch nicht mal was ein Halfter oder Hufe geben ist.

    Deswegen sage ich ja das es immer auf das Pferd ankommt. Mit dem einen kann man so umgehen mit anderen nicht.

    Wobei das normalerweise nicht mein Weg ist.

    LG
    Sacco

    Wenn man nicht weiß wie man mit unserem Hengst umgehen muss, kann er auch für andere unter Umständen gefährlich werden.

    Pflegerinnen saßen letztes Jahr auf ihm drauf, er ist nicht eingeritten, und es war kein Problem. Sie haben zum Glück anscheinend nichts gemacht was zu einem Problem geführt hätte.

    Nach dem wir das erfahren haben sind wir sehr deutlich geworden und sie saßen nicht mehr drauf.

    Letztes Jahr hatten wir besuch von einer Freundin und sie hat noch eine Freundin mitgebracht. Wir sind auf den Auslauf zu den Pferden, eins davon gehörte der Freundin, usw.

    Unser Hengst hat fremde Freundin klar von uns und den anderen Pferden abgegrenzt und sie nicht zu den anderen oder uns gelassen. Das habe ich so noch nie von ihm gesehen.

    LG
    Sacco

    Ah, kenne ich. Der hätte dich bei so einer Situation verprügelt. Bei ihm musste man immer außer Reichweite von seinen Hufen sein.

    Bei unserem Hengst habe ich dabei gesehen das ich außerhalb von Reichweite seiner Hufe bin und dann deutlich gemacht habe das ich es nicht toll finde was er da gerade machen möchte. Musste man am anfang auch immer auf der Weide so machen.

    Auch heute kann man ihn z.B. nicht einfach so mit Fliegenspray einsprühen. Letzten wollte er doch tatsächlich mich treten, er hat jedenfalls gebockt und hinten ausgeschlagen, als ich ihn für den Hufschmied abholen wollte. Es gab eine mündliche Verwarnung und gut war.

    LG
    Sacco

    Es kommt vermutlich immer auf das Pferd ( wie auch auf den Hund an) an was man wie machen muss.

    Ich bin eher so das ich mit dem Pferd zusammenarbeiten möchte und nicht das Spiel machen " Wer ist der Boss".

    Ich glaube nicht, dass das hier jemand anders sieht.

    Aber sorry, beim rüpeligen 4jährigen, der so gezielt auf einen geht, nur weil ihm gerade nicht in den Kram passt, dass er rechts laufen soll statt links (nein, in dem Fall kein gesundheitlicher grund) lass ich das nicht laufen oder mich aus dem weg scheuchen. Und ich habe ihn auch sicherlich nicht verdroschen, aber meinen Standpunkt, dass das nicht geht und er abstand von mir zu halten hat, musste ich in dieser Situation klarmachen. Sonst hätten wir in Zukunft sicher richtig Spaß miteinander gehabt...

    Das hat nix mit Spiel "wer ist hier der Boss" zu tun.

    Jupp, kenne ich von einem 10 Jährigen Hengst.

    Wie hast du ihn denn geführt?

    Bei Pferden von denen ich das weiß ( war am anfang bei uns auch nicht anders), werden so geführt das sie es nicht richtig können. Und aus dem Weg scheuen lasse ich mich auch nicht aber dann können sie sich tortzdem nicht zu mir drehen und mir drohen. Außer mit den Ohren und dem Maul und da gibt es eine klare Antwort.

    Rcihtige Notsituationen sind ja auch nochmal was anderes. Da würde ich auch anders reagieren. Bis jetzt hat es gereicht aus dem Weg zugehen oder einen richtig heftigen Brüller mit Körpersprache loszulassen.

    LG
    Sacco

    Es kommt vermutlich immer auf das Pferd ( wie auch auf den Hund an) an was man wie machen muss.

    Ich bin eher so das ich mit dem Pferd zusammenarbeiten möchte und nicht das Spiel machen " Wer ist der Boss".

    Ich glaube nicht, dass das hier jemand anders sieht.

    Aber sorry, beim rüpeligen 4jährigen, der so gezielt auf einen geht, nur weil ihm gerade nicht in den Kram passt, dass er rechts laufen soll statt links (nein, in dem Fall kein gesundheitlicher grund) lass ich das nicht laufen oder mich aus dem weg scheuchen. Und ich habe ihn auch sicherlich nicht verdroschen, aber meinen Standpunkt, dass das nicht geht und er abstand von mir zu halten hat, musste ich in dieser Situation klarmachen. Sonst hätten wir in Zukunft sicher richtig Spaß miteinander gehabt...

    Das hat nix mit Spiel "wer ist hier der Boss" zu tun.

    Unseren Hengst hättest du dann bis zum ende verprügeln müssen. Von Hinten/schräg der Seite kennt er keinen Spaß. Das hätte nie mit dem funktioniert.

    Unser Hensgt hat uns am Anfang gebissen, getreten und ist gestiegen. Und das ganz bewusst weil ihm etwas nicht passte. Der war 10 Jahre alt, null erzogen und stand 9,5 Jahre alleine. Da wäre man damit nicht weiter gekommen.

    Wir wissen was es heißt, wenn ein Pferd so etwas mit absicht macht.

    Anscheinend bin ich da doch anders. Unser Hengst hat mich in den Finger gebissen. Ich hatte einen schwarzen Fühstrick in der Hand und schwarze Handschuhe an. Er wollte den Strick und hat meinen kleinen Finger mit erwischt. Den wollte er ganz sicher nicht erwischen. Die Narbe/Hügel habe ich bis heute aber er hat dafür auch nie ärger bekommen. Warum auch, er wollte den Finger nicht erwischen.

    Und das ist doch auch kein vergleich. Wenn was unabsichtlich passiert, gibts sicher keinen Ärger. Um solche beispiele gehts doch gar nicht.

    Entschuldige, das habe ich gleichgesetzt mit dem das er das auch nicht wollte und nur ausversehen spielerisch passiert ist. Da hätte es von mir auch keine solche Reaktion gegeben.

    Wie gesagt ich schlage keine Pferde. Es gibt mal einen klaps oder ähnliches aber keinen Schlag.

    LG
    Sacco

    Aber durchgreifen musste ich auch schon. Z.b. als Fohlen, als er meinte nah mir treten zu müssen, weil ich eine rausgefallene Karotte wieder in den Eimer werfen wollte, aus dem er gerade fraß. Das gab ohne groß zu überlegen einmal den zusammengehalten strick auf den arsch. Hat er nir wieder gemacht.

    Das gleiche, als er mal bei der freiarbeit rückwärts austretend in meine Richtung ist, als er 4 war. Hat er auch nie wieder gemacht.

    Wäre bei unserem Hengst völlig in die falsche Richtung gegangen. Der hätte eher noch mehr und öfter zugetreten. Bei ihm hätte man das vorne machen müssen so das er einen nicht mehr mit den Hufen erreichen kann. Auch bei den Pferden macht er dann unter umständen weiter bzw. versucht es nochmal. Nur wenn man ihm z.B. vorne vor die Brust "schlägt" ist Ruhe. Unser Oldi hat ihm ganz am Anfang zweimal eine vor die Brust geballert ( hat ihn nur ganz leicht getroffen) und das Thema war durch.

    Bei mir gibt es so etwas aber auch nicht, auch nicht bei solchen Sachen. Klar gebe ich eine Antwort und zeige das es nicht in Ordnung ist. Aber nicht dort wo ich noch getroffen werden kann und auch nicht Schläge. Das kann sehr schnell recht böse ausgehen. Und auch nicht ordentlich drauf.

    Unser Hengst schlägt heute noch aus, wenn er sich erschreckt oder wenn man ihn von hinten länger scheucht.

    Es kommt vermutlich immer auf das Pferd ( wie auch auf den Hund an) an was man wie machen muss.

    Ich bin eher so das ich mit dem Pferd zusammenarbeiten möchte und nicht das Spiel machen " Wer ist der Boss".

    Unser Pony ( der Hengst) ist das erste Beispiel. Er ist total lieb, nett, verschmust und macht auch alles für einen, wenn man mit ihm richtig umgeht. Bei ihm ist strenge eher kontraproduktiv. Das heißt aber nicht das er alles machen darf was er will. Nur der Weg ist anders und dauert auch länger. Er weiß was er darf und wie weit er gehen darf. Sag ich aber jetzt ist Schluß dann weiß er auch das Schluß ist. Das habe ich aber nicht über strenge, " wer ist der Boss", schlagen erreicht. Sondern über ein miteinander, Gedult, Konzequenz und Lob/Leckerli

    Unser Oldi ist genauso. Er wurde mit härte/strenge ausgebildet und geritten. Das brachte dem Besitzer einige unzählige Stürze ein und Punkte von den Nachbarn.

    Bei uns hat er nie gebockt, nie scharf gebremst so das man runterfliegen musste usw. Er lief bei uns immer total harmonisch und zufrieden. Es sei denn er wollte etwas überhaupt nicht, dann ist er aber nur noch Rückwärtsgegangen und hat keinen runter gebockt oder in einer Vollbremsung absteigen lassen.

    Die Nachbarn sagten erst wie verrückt ich bin das Pferd zu reiten und dann das sie ihn noch nie so zufrieden und glücklich laufen sehen haben.

    Unser Sportpferd eben so. Kommt man ihm falsch ( Sporen, Gerte und Härte) fliegt man gnadenlos runter. Arbeitet man mit ihm zusammen gibt es kein Problem.

    Das heißt aber nicht das man sich nicht durchsetzten darf. Man muss es nur mit Konsequenz aber Gefühl machen.

    Er ist total lieb und macht alles für einen, wenn man ihn richtig behandelt. Behandelt man ihn von oben herab ist es bei ihm vorbei.

    Genauso habe ich es auch mit unseren Hunden erlebt.

    Unser letzter Rüde war da am extremsten. War man hart nach dem Motto " ich bin der Boss" ist er nach vorne gegangen. Hat man mit ihm zusammen gearbeitet war es kein Problem ( in gewissen Situationen dann mit Maulkorb).

    Bei ihm gab es die Option nicht mit " Augen zu und da musst du durch". Da hat er sich auch mit Narkose gewehrt. Selbst als er operiert wurde war alles gut und wir noch meinten man kann dann ja gerade die Ohren noch mit machen....nee...man konnte nicht. Das schneiden, nähen usw. vorher alles kein Problem...Kaum an den Ohren war er wie ein Berserker trotz Narkose.

    Ich arbeite mit Leckerli und Lob. Unser Hengst und Oldi bekommen auch bei der Arbeit Leckerli neben dem Lob, die wissen aber auch wenn ich sage Schluß ist auch Schluß.

    Unser Oldi ist auch der einzige der sich an uns scheuern darf. Eben weil er weiß das Schluß ist, wenn wir das sagen. Außerdem ist er Alt...der darf so fast alles. Hauptsache er ist zufrieden und ihm geht es gut.

    Unser kürzlich verstorbenes Pferd hat bei der Arbeit nur Lob bekommen, weil er ein bettler war und man ihm konzequent zeigen musste jetzt ist Schluß mit Leckerli. Vor und nach der Arbeit hat er auch Leckerli bekommen.

    Unser Hengst bekommt auch Leckerli bei der Arbeit aber er weiß auch das er nicht betteln soll und dann Schluß ist bzw. weiter gearbeitet wird.

    Unser Sportpferd bekommt nur vor der Arbeit und nach der Arbeit Leckerli und sonst nur Lob. Es sei denn die Physio ist da und macht gemeine Sachen da bekommt er auch während der Behandlung Leckerli.

    Er neigt auch zum betteln aber das ist schon viel besser geworden.

    Anscheinend bin ich da doch anders. Unser Hengst hat mich in den Finger gebissen. Ich hatte einen schwarzen Fühstrick in der Hand und schwarze Handschuhe an. Er wollte den Strick und hat meinen kleinen Finger mit erwischt. Den wollte er ganz sicher nicht erwischen. Die Narbe/Hügel habe ich bis heute aber er hat dafür auch nie ärger bekommen. Warum auch, er wollte den Finger nicht erwischen.

    Lg
    Sacco