Bei mir ist es so das ich drauf achte wie es dem Tier geht und danach entscheiden.
Bei 5 von unseren Tieren wurde , also allen, wurde uns die Entscheidung nicht gelassen.
Der erste ist wegen einer Zeckenkrankheit in der Nacht/frühen morgen in einer TK gestorben ohne uns etwas zu sagen. Bzw. uns wurde noch in der Nacht gesagt das so schnell er nicht stirbt. Wir haben auch noch in der Nacht unsere TK in München angerufen...kurz um.. Hätten wir das gewusst wären wir mit Infusion sofort und in der Nacht noch die 2 Stunden nach Hause nach München gefahren. Hätte er es dann nicht überlebt ok, aber so machen wir uns nach 15 Jahren immer noch Vorwürfe.
Unser Kater hatte Fib und Fiv. Da gibt es keine Entscheidung ihn so gehen zu lassen
Unsere alte Katzendame hatte leider sehr lange unentdeckt einen Tumor im Bauch. Da gab es auch keine Entscheidung. Sie wurde am selben Abend noch erlöst.
Unser Rüde, wir und vor allem er haben sehr lange gekämpft, ist ins Leberkoma gefallen. Da gab es auch keine Entscheidung.
"Unser" Pferd hat auch die Entscheidung selber getroffen. Er war,trotz Krankheit die wir gut im Griff hatten, normal vom Verhalten. Er konnte nach seinem normalen Mittagsschlaf nicht mehr aufstehen. Vorne kam er noch hoch aber nicht hinten. Wir hätten ihn mit viel Geld un quälerei noch Tage am Leben halten können. Aber wir haben ihn gehen lassen.
Meine erste Katze, da könnte man evtl sagen das sie vielleicht auch so gestorben wäre. Aber auch da wäre es für sie quälerei gewesen.
Ich habe bis jetzt nur von einem einzigen Tier gehört das am nächsten Morgen tot auf dem Auslauf lag und dem es , anscheinend vorher, gut ging. Also friedlich eingeschlafen ist.
Wir beobachten unsere Tiere genau und entscheiden von Tag zu Tag. Wir lassen sie lieber so gehen wie es ihnen noch recht gut geht und sie sich nicht quälen müssen.
Bei unserem Oldi ( Pferd) meinte unser Hufschmied schon vor 4 Jahren das er in der Natur Futter wäre. Ja, da hat er völlig recht. Aber er lebt nicht in der Natur. Er lebt bei uns und wir machen alles damit es ihm noch lange Gut geht.
Merken wir oder unser Tierarzt das es ihm nicht mehr gut geht in seinem Leben, wird es leider enden bevor er sich quält. Aber danach sieht es gerade überhaupt nicht aus.
Genauso wenig wie bei unserer Hündin.
Ich muss sagen bei Menschen habe ich es leider immer nur so erlebt das sie leider langsam vor sich hin vegetiert sind mit Schmerzmitteln usw. vollgepumpt damir sie in "Ruhe" und ohne Schmerzen gestorben sind. Alle die ich kenne, wären lieber schon früher gestorben und nicht mit den Leiden die sie erleben mussten.
LG
Sacco
LG
Sacco