Beiträge von Sacco

    Der erste Hund ist eingezogen als sich studiert habe und einen Nebenjob hatte. Problem war nicht die Zeit sondern das Geld. Ich hatte nur einen Nebenjob und mein damaliger Freund hatte auch einen nicht sehr gut bezahlten Job. Das ist auch eher als Nebenjob zu sehen.
    So würde ich das nie nie wieder machen.

    Mit meinem neuen Freund ging das mit Hund sehr gut. Zum Glück hatte mein Freund einen festen Job sonst hätten wir die Krankheit von unserem Hund nicht bezahlen können.
    Unser Hund ist leider an der Krankheit 2 Jahre später gestorben.

    Kurz darauf zog unsere Hündin ein. Wir hatten viel Zeit da wir beide studiert haben und nicht mehr so oft in die Uni mussten. Wir hatten keine Verwandeten oder Familie in der nähe. Wir hattten nur zwei Freunde die in der Not unsere Hündin hätten nehmen können. Da wir aber unsere Zeit so gut wie selber einteilen konnten war das kein Problem. Es war immer einer zu Hause.
    So würde ich das auch immer wieder machen. Genug Zeit und genug Geld war da. für uns wäre es nichts den Hund nach 4 Wochen alleine zu lassen. Oder von dem Hund zu erwarten das er nach 2-4 Wochen stubenrein ist und alleine bleiben kann.

    Ich muss dazu sagen das wir unsere Hündin die ersten 4 Monate nicht alleine gelassen haben. Es war immer einer da. Das sehen viele anders und als falsch an. Aber für uns und unsere Hündin war es der richtige Weg. Wir haben schon ein Training gemacht wie zum Briefkasten gehen usw. Aber nicht in den ersten Wochen. Erst im letzten drittel von 4 Monaten sag ich mal grob. Sie ist überall mit hin gekommen. Wir haben sie mit in den Biergarten, zu Mc Donalds, Starbucks usw genommen.
    Auto Training gab es nicht und auch kein Boxen Training. Wir haben keine Box und brauchen auch keine. Unsere Hunde dürfen sich hinlegen wo sie wollen. Sie lassen sich auch wegschicken.
    Findet nicht jeder gut aber das muss ja auch nicht jeder gut finden.

    Wir sind mittlerweile umgezogen und recht schnell zog Hund Nummer 2 ein. Ich war damals alleine und mein Mann beruflich unterwegs. Das würde ich auch wieder so machen da es kein Problem war. Damals wohnte hier noch keiner von der Familie aber ich musste auch nicht weg. Hund Nummer zwei war auch schon älter und Stubenrein. So konnte ich die beiden auch mal alleine lassen zum einkaufen oder für Arztbesuche usw.

    Wir würden uns nie einen Hund anschaffen, wenn wir die Zeit oder das Geld nicht haben. Ich möchte nie wieder rechnen müssen ob ich mir den Ta besuch leisten kann.
    Da ich die Erfahrunge gemacht habe, sag ich auch immer wieder das man sich vor der Anschaffung genau überlegen soll ob man genug Geld hat für den Tierarzt, etwas zurück zulegen usw. Anders würde ich mir nie wieder ein Tier anschaffen.
    Es war damals sehr leichtsinnig und blauäugig. Ich hatte aber das Glück das die Familie mir immer ausgeholfen hätte.

    LG
    Sacco

    Vielleicht lese ich hier etwas anderes raus, als diejenigen, welche die 'Fortschritte' des armen Kerls gerade so feiern, aber wenn ich lese, wie diese angeblich so grossartige Trainerin vorgeht, kommt mir das kalte Grauen:

    Erster Punkt: die Retrieverleine. Das ist im schlimmsten Fall eine Endloswürger, im 'besten' ein Würger mit Stopp. Der Hund, der langsam begann, seine Umgebung freiwillig zu erkunden und vielleicht ein Fünkchen Vertrauen zu fassen, wurde nun von den Menschen um ihn herum unter grossem Zwang nach draussen befördert. Der Hund hat sich laut Deinen eigenen Worten 'mit allen ihm zur Verfügung stehenden Mitteln gewehrt,' hat 'getobt,' war 'erstarrt,' pinkelt sich vor Panik mehrmals ein... und das hat Dich ehrlich beeindruckt? Ich finde das furchtbar und es fällt mir sehr schwer, das lesen zu müssen. Ganz besonders verrückt dünkt mich die Tatsache, dass Du, die sich als so feinfühlige Person verstehst, das offenbar auch noch toll findest.
    Ganz besonders aber wundert mich, dass die Reaktionen der User hier - manche nun doch schon ein Weilchen dabei - so positiv auf das Geschilderte reagieren und keiner da hinter dem sympatischen Ton offenbar genauer nachliest.

    Keine Ahnung, wo Du da die Fortschritte siehst. Der Hund hat gerade gelernt, dass er keine Wahl hat und ihm Gewalt angetan wird, wenn er nicht pariert. Ein Hund, der sich wehrt wie verrückt und sich vor Angst und Panik einpinkelt ist nicht entspannt - egal, wie sehr Du Dir das schönreden magst. So geht man mit einem Hund nicht um - und doppelt nicht, wenn der Hund eh schon schlechte Erfahrungen gemacht hat und völlig verängstigt ist.
    Liebevolle Konsequenz, Regeln, Grenzen, ja. Aber bitte wenn der Hund erst einmal Vertrauen gefasst hat. Das ist von dem, was Du hier in den blumigsten Worten schilderst und für mich unerklärlicherweise auch noch Zustimmung erhältst, meilenweit entfernt. Es liest sich für mich wie Zwang und Gewalt in seiner reinsten Form. Wie der Hund da je Vertrauen fassen soll, ist mir rätselhaft.

    @Dackelbenny hat vor kurzem eine Hündin aufgenommen, die zwar gut aufgezogen worden war, danach aber keine ideale Haltung erfahren hatte. Da las man zwar von klaren Strukturen, aber niemals von Gewalt. Der Respekt dem Tier gegenüber blieb stets gewahrt, seine Grenzen wurden respektiert. Die Dinge, die Du hier beschreibst, gehören leider nicht dazu.

    Na grossartig. Du und die supertolle Trainerin mit ihren Bergen an Empathie muten dem armen Kerl gleich noch weitere Schockerlebnisse und Situationen, mit denen er vielleicht gar noch nicht umzugehen weiss, zu. Was soll das bringen? Wenn das Training nicht bei Dir zuhause stattfindet, wird er gleich noch einmal an einen fremden Ort mit fremden Menschen verschleppt.
    Nein, tut mir leid, da kann ich wirklich keinen Beifall klatschen. Da mir der Hund einfach nur furchtbar leid und ich hoffe, dass diejenigen, welche die Verantwortung für ihn übernommen haben, da bald zur Vernunft kommen.

    Vielen Dank für den Beitrag. Das habe ich mir auch gedacht als ich es gelesen haben.

    Zum Thema Retrieverleine und Angsthunde. Ich persönlich würde nie eine Retrieverleine bei irgendeinem Hund benutzten ( jedenfalls die ohne Zugstopp) aber das ist ansichtssache. Bei einem Angsthund würde ich sie niemals benutzten.

    Du schreibst es wäre ja nciht schlimm weil ihr sie sofort locker lasst, wenn er still sitzt oder stehen bleibt. Und was ist bis dahin? Der Teil bis er stehen bleibt ode still sitzt ist, für mich, das schlimme und furchtbare. Da wird die leine Straff gehalten und "gezogen". Er macht da auch überhaupt nichts freiwillig und von sich aus. Er wird ganz einfach gezwungen. Er hat keine andere Wahl. Es wird so lange gewartet mit dem nachgeben bis er sich ergeben hat und sich seinem Schicksal gefügt hat.

    Wie wird denn mit der Leine reagiert, wenn er daran Rückwärts zieht? Wird da gegen gehalten und die Leine straff gehalten?
    Das ist, für mich, eine No Go bei jedem Hund.

    LG
    Sacco

    Schönen Urlaub!

    Ich fahre wohl Anfang September noch ein paar Tage an die deutsche Nordseeküste, aber ich würde so viel lieber nach DK. :tropf: Mich regen jetzt schon die Hundestrände auf...

    Kurz OT: Im September kannst du eigentlich überall mit dem Hund am Strand laufen. Da sagt normalerweise niemand etwas. Mich regen die Hundestrände in ganz Deutschland auf, da sie viel zu klein sind.

    @Quebec: ich wünsche euch einen ganz schönen Urlaub.

    Wir fahren dieses Jahr evtl auch spontan eine Woche nach Dänemark. Das erste mal mit Hund und eigentlich bin ich dagegen wegen den Gesetzten. Ja ich weiß da kam noch nie etwas mit Hunden von Touristen vor. Aber trotzdem mag ich eigentlich nicht nach Dänemark fahren auch wenn es ein schönes Land ist.

    LG
    Sacco

    So weit ich weiß ist Amaranth kein Getreide. Es gehört zu den Pseudogetreiden. Es gehört zu den Fuchsschwanzgewächsen ( botanisch). Es sieht nur so aus wie Getreide.

    LG
    Sacco

    Ich werden auch für Mila die Daumen und Pfoten gedrückt. Es wird nichts schlimmes sein. Daran glauben wir alle ganz fest und alles wird gut.

    @Rimarshi: Wie geht es dem kleinen? Wie heißt er eigentlich? Oder habe ich das überlesen? Auch für den kleinen werden die Daumen und Pfoten weiter gedrückt.

    Lg
    Sacco

    Wir hatten die Nierendiät aus der Dose und die hat unsere Hündin genauso wenig angerührt. Auch gemischt mit etwas anderem hat sie die nicht angerührt. Danach haben wir das Trofu ausprobiert auch das hat sie nicht angerührt.

    Und so hat sie das normale Trofu mit bestimmten Werten, normale Dosenfutter und selbst gekochtes ( Wir haben Rezepte von der Ta in der TK mitbekommen)bekommen. Eigentlich haben wir ganz normal wie immer gefüttert, nur das wir auf die Werte und ein paar Sachen geachtet haben.

    LG
    Sacco

    @physioclaudi: Selbst unsere Hündin, die mit Futter recht wenig mäkelig ist, hat die Nierendiät nicht bis kaum gefressen. Wir haben sie püriert und ein klein wenig Leberwurst/Quark/normales Nassfutter usw. untergerührt. Aber auch damit hat sie es kaum bis gar nicht gefressen. Selbst mit ein wenige Katzenfutter hat sie es kaum bis gar nicht gefressen.
    Deshalb unsere Ta gesagt das es nichts bringt und wir auf ein Futter mit wenig Rohprotein ( max. 21%) und wenig Phosphor ( max. 1,1 %) umsteigen sollen.

    Es gibt auch noch ein Pulver das man über normales Trockenfutter streuen kann. Ich meine das ist ein Phosphatbinder oder so ähnlich.

    LG
    Sacco