Beiträge von Sacco

    Ohje, dämpfig.. so schlimm ist es bei uns zum Glück noch nicht. Darf ich mal fragen, wie ihr behandelt oder was ihr generell macht (Futter, Therapie, Haltung usw.)?

    Klar darfst du fragen.

    Am Anfang brauchte er oft Cortison und wir haben jeden Tag 2 mal inhaliert. Wir haben schon überlegt uns den teuren Flexineb zu kaufen.
    Er stand im Sommer 24 Stunden draußen und im Winter über nacht in der Box ( max. 8 Stunden).
    Er stand auf Späne und hat nasses Heu bekommen. Der Husten wurde immer schlimmer. So dass der Tierarzt meinte er ist schon dämpfig.

    Jetzt stehen sie 24 Stunden draußen im Offenstall. Der Offenstall ist mit Gummimatten ausgelegt und sie bekommen nasses Heu. Im Winter haben sie 24 Stunden Heu zur freien Verfügung. Im Sommer kommen sie von morgens bis abends auf die Weide und stehen max. 8 Stunden auf dem Paddock mit dem Offenstall. Die Weiden liegen direkt neben dran und sie können auch am Tag jeder Zeit in den Offenstall und/oder auf den Auslauf/Paddock.

    Er bekommt von Herbst bis Frühjahr jeden Tag Hustenkräuter. Ab dem Frühjahr frisst er sie nicht mehr.
    Dazu bekommt er Rehe Mineralfutter und ein wenig Allgäu Wiesenmash ( um die Hustenkräuter und das Mineralfutter unterzumischen). Im Winter bekommen sie noch ab und zu Leinöl. Ach und er bekommt 2-3 mal im Jahr eine Kur mit Marindistelsamen.

    Wir gehen mit ihm regelmäßig Spazieren, machen Boden arbeit und longieren ( bringen wir ihm gerade bei).

    Seit dem er im Offenstall steht, die Gummimatten hat, nasses Heu und die Hustenkräuter bekommt hustet er kaum noch und die Atmung ist viel viel besser geworden. Wir brauchen seit 3 Jahren kein Cortison mehr und mussten auch seit 3 Jahren nicht mehr inhalieren.

    Auch wenn er viel Winterfell bekommt braucht er bei Wind, Regen/Schnee eine Decke. Wenn es sehr kalt ist braucht er sogar eine leicht gefütterte ( 50g) Decke. Da er sehr schnell eine Erkältung oder eine Lungenentzündung bekommt.

    LG
    Sacco

    Wir fahren nur mit unseren Hunden in den Urlaub aber machen keinen Wassersport.

    Auf Texel haben wir das allerdings gesehen.
    Wir haben das auch noch in Lindhöft ( die Straße Strandweg bis zum Parkplatz fahren), das ist in der nähe von Eckernförde, gesehen. Dort ist der Hundestrand direkt daneben. Der Strand allgemein ( auch der Hundestrand) ist nicht soo groß.
    In Pelzerhaken und Rettin ( in der nähe von Neustadt in Holstein) haben wir das auch gesehen. In Pelzerhaken gibt es auch eine Surfschule. Wir haben in Pelzerhaken immer auf dem großen Parkplatz ( die Straße heißt Auf der Pelzerwiese) vor dem Restaurante Strandpicknick geparkt. Ich weiß allerdings nicht mehr ob der Hundestrand in der nähe von dem Wassersport ist. Aber ich meine schon. Meistens ist das in der nähe oder neben dran.

    Ich persönlich würde Texel nehmen. Wir finden es auf Texel viel schöner.

    LG
    Sacco

    Ich mag Boxen grundsätzlich auch nicht, aber es gibt auch viele Pferde, die ihren "Ruheplatz für sich alleine" durchaus schätzen.

    Das stimmt. Ich selber kenne keins aber habe davon schon gehört.
    Ich würde jetzt aber mal behaupten ( Ausnahmen gibt es immer), das in diesen Fällen die Herdenzusammenstellung nicht passt und/oder der Platz/ die Ausweichmöglichkeit zu wenig ist.

    Da ist unser Oldi auch wieder ein gutes Beispiel. Wir hatten ja noch einen " Einstaller". Der hat unseren Oldi gemobbt, gebissen und auch getreten. Aber immer nur im Winter und im Sommer Abends.
    Unser Oldi hätte es bestimmt toll gefunden in der Zeit alleine zu stehen bzw mit unserem Pony zusammen.
    Der andere hat es gemacht wegen Futter und zu wenig Platz. Bzw unser Oldi hatte in den Situationen zu wenig Platz zum ausweichen. Sobald man im Sommer frühs die Weiden aufgemacht hat war alles kein Problem mehr. Da konnten sie auch mal direkt nebeneinander stehen/liegen und haben auch gegenseitige Fellpflege/Fellkraulen gemacht, sind zusammen gelaufen/gerannt. Im Winter war es schwieriger da konnten sie nur auf die Weide, wenn sie gefroren war. Und der Auslauf von 4 tausend qm hat nicht gereicht.
    Wir dachten am Anfang es ist die Eingewöhnung. Aber wäre die Besi mit ihm nicht ausgezogen hätten wir die Pferde getrennt oder den anderen rausgeschmissen.

    Übrigens hatte unser Oldi zu dem Zeitpunkt auch oft Kotwasser.

    LG
    Sacco

    Ich kenne allerdings auch kein einziges Pferd, das Tag und Nacht in der Box steht, Selbst Pferde im S-Bereich, die ich kenne haben Weidegang mit Artgenossen.

    Da kann ich dir unseren Oldi als Beispiel nennen. Im Sommer stand er 24 Stunden draußen ( ohne Unterstand) und im Winter stand er 24 Stunden in der Box. Es wurde nur einmal im Monat gemistet. Dafür wurde er in der Scheune angebunden und nach dem misten wieder in die Box gestellt. Die Box war so groß/klein das er, wenn das Fenster in der Tür zu war, mit dem Hintern an der Wand stand und mit dem Kopf fast an das Gitter von dem Fenster gestoßen ist. Er konnte sich gerade so drehen ( auf der Stelle).
    Und so standen auch noch 2 Norweger in ihren Boxen. So wurde er gehalten bis wir ihn übernommen haben.
    Die Vorbesi meinte zu uns noch wir sollen beim auf die Weide bringen aufpassen. Der fetzt immer los und bockt. Ja warum wohl....das ist doch kein Wunder. Das hat er bei uns nie gemacht. Er ist auch öfter mal gefetzt und hat gebockt. Aber immer erst wenn er ein Stück von uns weg war. Bei uns kam er im Winter jeden Tag bei jedem Wetter mind. 16 Stunden raus. Im Sommer war er 24 Stunden draußen. Wir hatten, bevor das Backhaus komplett zum Pferdestall umgebaut wurde, die Remise als Unterstand ausgebaut.

    Dann kenne ich von früher noch einen Sportstall, da standen die Pferde auch fast 24 Stunden in der Box. Die 6 Stunden Auslauf im Winter.
    In München gibt es doch einen Stall der mitten in der Stadt liegt. Die haben, so weit ich weiß keine Weiden, und die Pferde ( wurde mir allerdings nur erzählt) stehen dort wohl auch die meiste Zeit in der Box.

    LG
    Sacco

    Kotwasser kann auch ein Anzeichen von Stress sein. Ich kannte ein Pferd, das war augenscheinlich, vom Verhalten normal und hatte Kotwasser. Er wurde komplett untersucht und getestet aber es wurde nichts gefunden was das Kotwasser erklären konnte/keine Ursache.
    Die Besitzerin hat ihn in eine andere Gruppe gestellt und siehe da das Kotwasser war weg.

    Wenn das Pferd beim fressen in der Box Stress hat und der Stress durch das Nachbarpferd kommt, dann ist es für das Pferd besser den Blickkontakt zu verhindern.
    Ich kannte auch ein Pferd das Stress beim fressen hatte. Bei ihm hat es gereicht ihn in eine Box am Rand zu stellen und das Fressen auf die Seite ohne Nachbarn.

    Wie ich schon sagte ich mag keine Box. Sie käme höchstens in Frage, wenn sie eine große Paddockbox ist und sie max. 8-10 Stunden in der Box stehen.

    Die Box, bevor wir ihnen das Backhaus zum Offenstall umgebaut haben, von unserem Oldie hatte ca. 20 qm ( nachdem wir die Box vergrößert haben). Unser Oldie hat ein Stockmaß von 1,56. Die Box von unserem Pony hatte ca. 13 qm. Er hat ein Stockmaß von 1,10.

    Meiner Meinung nach sollte kein Pferd alleine stehen. Für mich kommt eine Box auch nicht in Frage. Unsere Pferde stehen im Offenstall.

    Unter 10 Pferden sollte eine Gruppe am besten immer eine gerade Anzahl an Pferden haben. Wie ich schon sagte nur weil man nicht sieht das ein Pferd Stress hat, kann es trotzdem sein das es Stress hat. Jede Pferd reagiert anders auf Stress. Die einen sind in sich gekehrt/ruhig usw. und andere zeigen auffällige Verhaltensweisen.

    Ich bin nur der Meinung man sollte auf die Herdenzusammensetztung achten, ob es passt, ob ein Pferd oder mehrer andere mobben oder eins mobben, ob es einen Außenseiter gibt, ältere die lieber mit anderen älteren in der Gruppe stehen möchten, genügend Schlafplätze ( die auch getrennt sind), genügend verteilte Fressplätze und Trinstellen und vor allem viel Platz usw.

    Ich habe nur gesagt das es Pferde gibt die lieber nur mit einem anderen zusammen stehen. Aber nicht das es alleine stehen soll/muss.

    LG
    Sacco

    Hast du ein Rezept für den Kritharakisalat?

    Hier ist das Rezept:
    400g Kritharaki
    1 Päckchen Feta/Hirtenkäse
    1 Bund Frühlingszwiebeln
    1 Packung Cocktailtomaten
    1 Tüte Salatdressing Dill
    1 Tüte Salatdressing Küchenkräuter

    Die Kritharaki nach Anleitung kochen ( ca. 15 Minuten), abgießen und abkühlen lassen.
    Cocktailtomaten waschen und viertel ( je nach größe auch etwas kleiner machen). Ich nehme nicht die ganze Packung. Ich mache das immer nach Gefühl. Lieber erst weniger, probieren und evtl noch welche hinzufügen. Ich habe von der 250g Packung etwa 2/3 der Packung genommen.
    Frühlingszwiebeln in kleine Ringe schneiden. Ich halbiere die Ringe meistens noch einmal. Auch da habe ich nicht das ganze Bund genommen. Es waren noch 1-2 Stangen da. Es kommt aber auch immer darauf an wie dick die Stangen sind.
    Den Feta/Hirtenkäse in kleine Würfel schneiden. Von dem nehme ich fast die ganze Packung. Es war nur noch ein schmaler Streifen über.
    Alle Zutaten miteinander vermischen.
    5 Eßlöffel Wasser und 4 Eßlöffel Öl ( ich nehme Rapsöl) in ein Glas ( oder ein anderes Gefäß) kippen und die beiden Tüten Salatdressing dazu geben.
    Die Sauce über den Salat gießen und umrühren. Fertig.
    Am besten macht man den Salat einen Tag vorher dann kann er noch gut durchziehen.
    Die Menge habe ich für 4 Personen genommen und es war noch eine Portion über. Für mich alleine nehme ich so um die 120g Kritharaki.

    LG
    Sacco