Beiträge von Trillian

    Ihr bestellt Euch einen Helfer, der draußen immer wieder klingelt.

    Hat es geklingelt, wird Hundi ins Körbchen geschickt und mit einem Lecker belohnt.

    Nach kurzer Zeit wird Hundi nur beim Klingeln ins Körbchen gehen.

    Erst dann beginnt ihr, Stück für Stück Richtung Tür zu gehen, sofort umkehren und braves liegen belohnen. Dann wieder ein Stück weiter gehen.

    (Vielleicht könnt ihr das auf der Decke liegen, während ihr zur Tür geht seperat üben, dann braucht ihr das Helferlein nicht so lange)

    Immer nur in ganz kleinen Schritten vorgehen. Wenn Hundi aufspringt, ist es nicht schlimm. Einfach einen Schritt zurück und dann nochmal in noch kleineren Schritten wieder vorwärts.

    Ich würde dringend raten, während der Übungsphase die Klingel ganz auszuschalten. Das kann einige Tage bis Wochen dauern, je nachdem wie fest das momentane Verhalten schon verankert ist und natürlich abhängig davon, wie intensiv ihr übt.

    EDIT: Ups, da wart ihr schneller

    Gibt es hier nicht schon einen Thread, in dem Ella das Video von der knurrenden Benda eingestellt hat?

    Da sieht man schön, dass auch der Hund "Trick Knurren" und "verärgert sein" unterscheiden kann.

    Vielleicht finde ich den Link gleich noch

    Shoppy: hab konditionierter emotionaler Reflex geg**gelt, aber in der Flut der Links noch nichts verwertbares gefunden. Wäre aber sehr daran interessiert.

    EDIT: Gefunden:

    https://www.dogforum.de/ftopic73779.html

    http://www.youtube.com/watch?v=aYZDjL…re=channel_page

    Es geht gar nicht in erster Linie darum, dass das Pferd "Respekt" vor den Sporen haben soll.

    Sondern (sehr vereinfacht) berühr ich Dich hier, bewege Dich schneller, beruhre ich dich da, bewege dich vom druck zur seite weg, berühre ich dich an der dritten stelle bewege nur den Hintern zur Seite.....

    EDIT: Hier werden Sporen gerne mit dem (Stachel-)Halsband verglichen. Korrekter müßte man sie mit dem Targetstab vergleichen. Damit kann ich einem Hund auch "Respekt" einprügeln, wenn ich will. Aber das ist nicht seine Bestimmung.

    Hey, ich finde super, dass Du das Problem angehen willst!

    Und ich kann aus eigener Erfahrung sagen: Durch das AntiJagdTraining habe ich meinen Hund so gut kennengelernt und unsere Beziehung ist so gut geworden, dass ich es mit jedem Hund wieder machen würde, unabhängig davon, ob er jagd oder nicht.

    Wenn man den Bogen raus hat, dann macht es riesigen Spaß

    Huhu Björn!

    Uns ist klar, dass es nur eine kleine Hoffnung ist. Klein schon weil wir wissen, dass es möglicherweise zwar Trudis Wohlbefinden, nicht aber das Problem zwischen Trudi und Lotte verbessert.

    Aber in jedem Fall finde ich, dass wir es den Hunden schulden, alles zu versuchen, bevor wir weitreichende Entscheidungen treffen.

    Zum AD(H)S Vergleich:

    Ich bin Erzieherin, ich habe sehr wohl Kinder erlebt, die auf mich einfach lebhaft, tempramentvoll, unausgelastet und unerzogen wirkten, bei denen AD(H)S als bequeme Lösung herangezogen wurde. Diese Kinder litten vor allem unter Beschränkungen von außen. Eine Veränderung der Umwelt hätte ihr Leben viel besser erleichtern können als Drogen.

    Aber ich habe auch - wenige - Kinder kennengelernt, die darunter litten. Diese Kinder litten nicht in erster Linie unter den Beschränkungen durch die Umwelt, sondern wirklich unter sich selbst. Und sie haben die Gabe von Ritalin als unglaubliche Erleichterung empfunden.

    Der Gewinn dieser wenigen Kinder rechtfertigt aus meiner Sicht Tests auch bei nur geringem Verdacht. Aber Du hast natürlich recht, das muß verantwortungsvoll und realistisch ablaufen.

    EDIT: Björn, Du hast Post.

    Ich habe übrigens deswegen extra diese Trainingsfahrt mit meinem Vater gemacht. Er sollte mich fahren und ich wollte mich auf Lotte konzentrieren. Mein Vater war großartig, Lotte und ich haben kläglich versagt.

    Das Ergebnis war trotzdem zufriedenstellend...